PSO 1&2 VS. Diablo III

Ja, so hatte ich mir das gedacht. Erst schreibe ich einen Bericht in dem ich die Spielegenerationen für abgelöst erkläre und dann gebe ich danach die erste Rezension dazu, wo ein Gamecube-Spiel von Anno Langlangher gegen einen recht frischen Titel auf der Xbox360 im Vergleich gewinnt. Aber ganz so einfach wird es dann vielleicht doch nicht. Ich fang trotzdem erstmal vorne an, mit dem alten Plan.

Gut, ihr wisst jetzt schon, das nach dem alten Plan Phantasy Star Online: Episode 1&2, wie es im vollen Titel heißt gewinnt, aber lasst mich euch als erstes  erkären, warum und wie es das tut.


PSO 1&2 waren ursprünglich auf der Sega Dreamcast erschienen, damals als zwei getrennte Titel, die sich ihre Spielstände teilten und so aufeinander aufbauten. Das Spiel war eines der ersten, die auf einer Spielkonsole online mit anderen Spielern bestritten werden konnten. Das hat Sega damals nicht besonders viel genutzt, denn trotz vieler toller Titel sind sie mit ihrer Konsole gescheitert und daraufhin haben sie offen für viele Systeme ihre Spiele veröffentlicht.

So dann auch PSO 1&2 als Gemeinschaftspaket mit aufgerüsteter Grafik für den Nintendo Gamecube. Ehemalige Feinde der ersten Konsolenkriege wurden also so eine Art Verbündete und ich als überzeugter Konsolenpazifist mit damals engem Budget habe mich gefreut: Eine Dreamcast hatte ich nicht, einen Gamecube schon und jetzt war dieses Spiel für mich da.

Während sich streng bemüht wurde, damit auch das Online-Zeitalter auf dem Gamecube einzuläuten, habe ich nur einen Satz in allen Artikeln der Videospielzeitschriften, den wenigen Internetseiten für Spiele und der Rückseite der Spieleverpackung gelesen:
"Offline für 4 Spieler an einer Konsole!"

Gekauft.
Dass das Cover mit einem futuristischem Setting und dann auch noch mit einem Laserschwert lockte, machte es nur besser.

Das eigentliche Setting bzw. die Geschichte ist allerdings eher traurig. Die Erde ist unbewohnbar und die Menschen und Newman (so eine Art genetisch optimierte Menschenvariante) sind auf der Suche nach einer neuen Heimat. Dafür wurde ein Siedlungsschiff, die Pioneer 1, ausgeschickt. Diese findet mit Ragol einen aussichtsreichen Planeten, doch dann bricht der Kontakt zur Erde ab. Die Menschheit, wie sie so ist, setzt alles auf eine Karte und schickt Pioneer 2 hinterher. Da auf Ragol allerlei Gefahren drohen könnten, 
werden die Hunters in die Pflicht genommen. Das sind zum einen bezahlte Söldner, zum anderen auch der Spieler.
Der Leiter der Mission von Pioneer 2 schickt den Spieler also aus, die Ereignisse auf Ragol zu untersuchen und dabei auch nach seiner Tochter Ausschau zu halten, die auch auf Pioneer 1war. Von hier an gibt es eine mager erzählte, melancholische Geschichte, von der Hoffnung und der Gewissheit der Katastrophe, aber auch vom Aufbäumen gegen widrige Umstände.

Die Nebenmissionen der Hunter Gilde geben dabei mehr erzählerisches Futter, als die extrem gradlinige Hauptgeschichte. Die ist tatsächlich:
Episode 1: Der Wald hatte keine Lösung, wir müssen in die Höhle, die zu einer Mine führt, die zu einer Tempelanlage führt, die zum letzten Boss führt.
Episode 2: Wir haben noch mehr Regionen gefunden, die uns umbringen wollen, weil es noch einen anderen letzten Boss gibt.

Aber ganz im Ernst: Darum ging es mir eh nie. Die Geschichte war mir nicht so wichtig, wichtiger war mir meine Figur auf zu stufen, die Ausrüstung zu verbessern und in den Schwierigkeitsstufen Normal, Hard und Very Hard dreimal das exakt identische Spiel bei steigender Härte zu absolvieren, nur um dann alles nochmal mit geänderten Gegner und Tapeten auf den Leveln zu spielen. Ja, tatsächlich reicht mir das inhaltlich.

Den eigenen Charakter aufbohren war eine Ebene, die andere war aber auch der aktive Kampf.  Waren die Gegner durch den Schwierigkeitsgrad auf Augenhöhe, war PSO ein herausforderndes Spiel. In halbzufälligen Spielabschnitten kamen immer andere Gegnerkonstellationen, die schon durchaus ihre Schwierigkeit mitbrachten, besonders toll war aber, dass auch die eigenen Fertigkeiten am Controller zählten. Zwar liefen Ausweichen und Verteidigung auch über Werte, aber wer durch geschicktes Laufen erst gar nicht getroffen wurde, war ein wahrer Meister.

Und dafür war es auch wichtig sich mit einer Waffe zu rüsten, die zum eigenen Spielstil passt. Ob Langschwert, Zweihänder, Partisane (Alles mit Laser- davor, was sie unglaublich cool macht) oder eben Pistole, Schrotflinte und Scharfschützengewehr, jede Waffe spielte sich ganz anders und hatte andere Vor- und Nachteile. Die Kombinationen aus leichten, schweren und Effekt-Angriffen mussten von Hand eingegeben werden und unterschieden sich auch immer.
Dass sich diese Waffen dann auch noch je nach Klasse unterschieden, machte es perfekt. Vier Charaktere mit gleicher Ausstattung aber verschiedenen Klassen konnten sich komplett verschieden spielen, aber immer war ein gewisser Skill und Timing von Nöten. PSO forderte Fingerfertigkeit.

Die Zwölf Klassen teilten sich auf drei Gruppierungen auf:
Hunter. Nahkämpfer, die verwirrenderweise auch wie die Söldner benannt waren, aber eine solide Basis für den Einstieg ins Spiel bieten.
Ranger. Fernkämpfer, die vom dürren menschlichen Hungerhaken bis zum fetten Mech alles angeboten haben und vor allem mit ihrer Präzision glänzten.
Force. Magier. Machen Schaden ohne Ende, aber wenn das Mana leer ist, sind die erstmal aufgeschmissen.
Da drin verteilt: Die Menschen, die alles ein bißchen und nicht so richtig können, die Newman, die eher magisch begabt sind und die Cast, die Androiden auf, die zwar nicht zaubern können, dafür aber Fallen sehen und setzen können,.
Für Vielfalt war gesorgt und durch einen, für damalige Verhältnisse, tollen Figureneditor in dem Körpergröße, Fülle, Frisur und ein Farbschema für die Figur ausgewählt werden konnten, wurde diese noch ergänzt. Ja, so wenig reichte damals, um mich zu begeistern.

Ich habe das Spiel geliebt. Vielleicht war es sogar das beste Spiel, dass ich je hatte. Ich habe eine meditative Tiefe in diesem Spiel erreicht, habe es genossen und mit diesem Spiel die Tradition meiner Wochenendnachtschicht eingeführt. Am Freitag oder Samstag Abend waren gezielte Touren in bestimmte Sektoren fällig, in der Hoffnung eine der seltenen Sonderwaffen zu finden. Da es auf jeder Schwierigkeitsstufe andere zu finden gab, diese aber nicht Stufen abhängig waren und dann auch noch vom Figurennamen abhing, was mensch finden konnte, gab es genügend Gründe auf die Jagd zu gehen. Und tonnenweise angefangende Charaktere.

Auch einige Freunde konnte ich mit dem Spiel infizieren, aber ich glaube keiner hatte den Wahnsinn soweit getrieben wie ich. Ich war sogar kurz davor mir vier Funkcontroller zu kaufen, die damals noch auf gleiche Frequenz geschaltet werden konnten, so dass ich vier Figuren hätte gleichzeitig spielen können. Ja, ich war jung und brauchte dringend ein gutes bindenes Spiel. Oder zumindest einen guten Grund am Wochenende die Nächte auf den Kopf zu hauen, wenn ich schon zu pleite für die Disko war.

Irgendwann bin ich dann auch diesem Spiel entwachsen, es kamen neue Konsolen, neue Möglichkeiten, aber einmal im Jahr stand doch wieder der Gamecube irgendwo aufgebaut und PSO war drin. Im vorletzten Set-Up meines Wohnzimmers war er dann doch auch wieder festaufgebaut. Selbst nach einem Memorycard-Desaster, das alle Spielstände geschrottet hat, habe ich einfach frohen Mutes von Vorne gespielt. PSO hat(te) mich fest im Griff.

Die Zeit verging, aber die Sehnsucht nach einem vergleichbaren Spiel blieb. Alle Versuche Segas an ihren alten Titel an zu knüpfen, scheiterten für meinen Geschmack. Nichts war wie das alte PSO, auch, weil versucht wurde mehr online zu tun, wo mich doch gerade die Zusammenarbeit an einer Konsole überzeugte.
Lange passierte da nichts, Rollenspiele und Action-Adventure blieben online oder Einzelerlebnisse, aber dann schaute ich mir die Vorschauen für Diablo III an.


Aber lange nachdem der Hype begonnen hatte, denn während zig Spieler aus meinem Umfeld, den Vorgänger,  Diablo II im - welch Ironie - Spielehimmel anordneten, fand ich es damals blöd. Die Atmosphäre und die Geschichte mögen ganz gut gewesen sein, aber der achsotolle Titel auf dem PC machte für mich nur eines: Die Computermaus kaputt.

Niemand, wirklich niemand, den ich kenne, hat Diablo II jemals anders gespielt, als mit zuckendem Finger auf der linken Maustaste. Und auch als ich selber gespielt habe, schien es mir nur darum gehen möglichst effektiv das Material zu ermüden. Das wurde meiner Vorstellng von Spiel nicht gerecht.

Obwohl der vielschichtige Aufbau der Figuren und die tollen Klassen wirklich gut waren und motivierend. Es war, als wäre hier ein umgedrehtes Prinzip von PSO im Einsatz. Diablo hatte einen großartigen Figurenaufbau und super platte Spielmechanik, PSO super platte Charakterentwicklung, aber die Spielmechanik stimmte.

Also waren die Vorzeichen für Diablo III eigentlich gar nicht mal so prächtig bei mir, aber dann kamen die Artikel und die Produktbeschreibung im Onlinehandel:
"Offline für 4 Spieler an einer Konsole!"
Gekauft.
Nicht ganz so naiv und vorurteilsfrei wie damals bei PSO, aber diemals sagten auch alle Berichte, dass der lokale Multiplayer ein totaler Hit sei. Ich mecker ja gerne über Videospiel-Journalismus, aber es konnten ja nicht alle gleichzeitig falsch liegen. Und ich wollte unbedingt mit meinen Freunden zusammen an einer Konsole spielen.

Wer jetzt mit Diablo III vertraut ist, hat vielleicht schon die stirngerunzelt, denn der neue Teil war etwas "eingängiger" gestaltet worden. Sprich: Die Figurenentwicklung wurde schön flach gemacht, so dass es am Ende eigentlich jeder spielen konnte. Mit den Stufen kamen die Skills, keine frei Auswahl wie früher. Treue Fans war verärgert, neue Fans waren begeistert.

Denn tatsächlich konnten in meinem Freundeskreis Leute an den Controller gelockt werden, die sonst "solche" Spiele nicht mal mit einer Zange angefasst hätten. Der Sportspieler meines Vertrauens und auch meine Freundin spielten Diablo und auch in anderen Haushalten meines Umfeldes wurde in trauter Mehrspielerrunde der Kampf gegen die Wesen der Unterwelt aufgenommen.

Trotzdem stimmte was nicht. Für mich nicht, aber auch für die anderen. Die anderen hatten nach einem Durchspielen genug und hatten keine Lust, trotz vieler neuer Möglichkeiten im zweiten Durchspielen, die selbe - Sehr gute und atmosphärische - Geschichte nochmal zu hören, aber ich hatte ein anders Problem.
Gerade mit den Fernkämpfern wurde es mir klar. Diablo III war vielleicht auf den Konsolen aktiver als der Vorfahre auf dem PC, aber irgendwie spielte es sich dann doch auch wie ein Arena-Shooter. Autofeuer in Blickrichtung, hier und da mal ein Skill und das war es.
Schraubte mensch den Schwierigkeitsgrad hoch, wurden die Gegner zwar knackiger, hielten aber nur länger dem Feuer stand. Viel mehr Denken war da nicht erforderlich. Nur besseres Equipment. Das reicht mir nicht. Daher habe ich nach einmaligem Durchspielen dann Diablo III auch nicht mehr so richtig angerührt. Was fast schon unfair wirkt, denn es ist wirklich gut.

Aber trotzdem blieb mein Herz bei PSO. Und so war ja auch der ursprüngliche Plan für diese Rezension. Aber was passierte dann?


Borderlands 2 für die XBox360 passierte dann.
Es war ein Versehen. Ich kannte den ersten Teil von Borderlands. Es war ein Shooter mit Rollenspielelementen,
"Offline 2 Spieler an einer Konsole, zu viert an zwei Konsolen möglich."
Aber es hatte mich damals nicht überzeugt, als ein Freund es hatte. Vielleicht habe ich mich da noch zu sehr gegen Shooter gewehrt oder es war vielleicht auch gar nicht wirklich gut oder wir hätten es mal nüchtern testen sollen, ich weiß es nicht mehr - Was auch Indiz für fehlende Nüchternheit sein könnte - Aber ich weiß, dass ich den zweiten Teil nüchtern getestet habe.

Und auch der hat richtig schwach angefangen. Der optische Stil war cool, okay. Das Einstiegsvideo mit Figuren Vorstellung triefte auch regelrecht vor Coolness, okay. Aber auch wenn die Story mich von Anfang an packte und die Atmo stimmte, was ich ja von Diablo kannte, war irgendwas erstmal nicht richtig.

Wir spielten es auch nur, weil jemand es in einer dieser 2 für 3 Vorteilsaktionen mitgenommen hat und es gute Bewertungen hatte. Aber "die gesamte Spiele-Presse kann sich nicht irren" ließ ich nicht mehr gelten. Zu recht, immerhin kam uns unsere erste Session irgendwie dröge vor. Ein riesiger dreiteiliger Fertigkeitenbaum zeigte tolle Optionen für die Charaktere auf, aber wir bekamen mit den ersten Stufenaufstiegen nichts.
Nicht mal den einen einzigen Skill, der die eigene Klasse ausmacht. Den gab es erst ab Stufe Fünf. 

Wir gaben Borderlands 2 eine zweite Chance und plötzlich veränderte sich alles. Wirklich. Wir hatten eine Fertigkeit und nutzen sie. Plötzlich lernten wir, wie wir als Team spielen konnten, entdeckten einige Finessen dieses Shooters. Zum Beispiel die Badass-Ränge.

Badass-Ränge gibt es für Dinge die im Spiel erledigt werden. Zum Beispiel besonders gute Schüsse mit der Pistole oder auch das Besiegen bestimmter Gegnertypen. Wurden genug Ränge gesammelt, darf mensch eine von fünf zufälligen Eigenschaften um eine paar Prozent verbessern. Das Besondere: Diese Verbesserungen gelten für alle Charaktere, die erstellt werden. Das ist schon eine sehr nette Idee. Fängt der Spieler eine neue Figur an, können auch alle Badassränge wieder gesammelt werden. Und es gibt unwahrscheinliche viele Herausforderungen für Badassränge.

Jede Klasse kann alle Waffen benutzen, aber jede Klasse bringt andere Vorzüge dafür mit. Das fühlte sich sehr PSO an. Und das war ein gutes Gefühl. Die volle Freiheit, in einem Spiel, das nach und nach immer mehr Vorzüge zeigte. Geheimnisse, zu denen keine Quests führten, versteckte Witze, Anspielungen auf Popkultur und auch sonst ein grandioser, tiefschwarzer Humor.
Eine Geschichte, die so gut ist, dass ich immer wieder dachte: "Das war der große Wendepunkt!" und dann kam noch ein dickerer. Ein stimmiges Universum, eine tolle Atmosphäre, irgendwo zwischen Science-Fiction und Western.

Und das Spiel braucht Skill. Wer ein guter Shooter-Spieler ist, hat in Borderlands auch gute Karten und wer konzentriert und fingerfertig unterwegs ist, noch um so bessere. Es gibt zwar kaum Nahkampf und auch die Ego-Perspektive ist nicht jedermenschs fall, aber andererseits hat darüber bei Skyrim auch kaum jemand gemeckert.

Ich habe mir dann die Game-Of-The-Year-Edition gegönnt, mit allen DLCs und nach dem Hauptspiel rechnete ich fest mit lieblosen Anhängen zur ursprünglichen Geschichte. So hatte ich es bei anderen Spielen bisher erfahren müssen. Aber nein, Borderlands 2 fühlte sich hier auch sehr wie PSO an. Die neuen Episoden waren anders, sehr anders, aber sie wussten mit alter Mechanik toll neue Geschichten zu erzählen und neue Abschnitte zu zeigen. Spätestens bei dem Addon, das in einer Bunkers & Badasses - Rollenspielsession der Hauptcharaktere der Story spielt, war ich von den DLCs auch überzeugt.

Borderlands tut sich schwer etwas falsch zu machen und genau wie bei PSO damals, nerve ich alle meine Mitmenschen damit, es unbedingt mit mir spielen zu müssen. Ich meine, selbst die Optionen der Charaktererstellung erinnern mich an PSO. Zwar sind Größe, Fülle und Frisur nicht zu wählen, aber verschiedene Köpfe können gewählt und freigespielt werden, genauso wie grundlegende Farbschemen. Was überraschend motivierend ist.

Ein Ersatz für PSO ist für mich also gefunden, auch wenn nur zwei Menschen an einer Konsole spielen können, aber nach all den Jahren, in denen kein noch so gutes Spiel PSO einholen konnte, warum kann es jetzt dieser Shooter? Die Antwort ist dann doch überraschend leicht:


Vorfreude.
Eigentlich sollte in meinem Herzen kein Platz für Borderlands 2 sein. Alle Hoffnung, endlich einen Ersatz, einen würdigen Ersatz für PSO zu finden, liegen in Destiny. Dieses Spiel hat mir von Anfang an vermittelt, dass es all das haben könnte, was ich suche und vermisse.
Auch wenn die Informationen aktuell eher zäh aus den Programmierern kommen, sind es die Erfinder von Halo. Die Leute, die wissen, wie packende Action funktioniert. Die wissen, wie auch mehrere Spieler von einem Gerät mit anderen zusammen online spielen können. Die Programmierer, die schon oft Sinn für Coolness gezeigt haben, denn Halo war eines in jedem Fall: Sehr sehr cool.

Und auch Destiny sieht schon extrem gut aus. Viele Sonderwaffen, anpassbare Ausrüstungen, der Wiederspielwert soll durch wöchentliche neue Quests und eine ausgiebige Story riesige sein. Drei Klassen, drei verschiedene Grundvölker, ein sehr cooles Design und mein Skill am Controller wird erforderlich sein.

All meine Begeisterung für Borderlands 2, scheint mir aus der Vorfreude für Destiny zu erwachsen. Ichwill einen tollen Shooter-Rollenspiel-Hybrid und ich will ihn jetzt. Ich kann nicht mehr warten, auch wenn ich muss. Ich überbewerte Borderlands 2 und übersehe die Längen im Spiel, die Gleichförmigkeit vieler Abschnitte und Aufgaben, die Eintönigkeit der übersichtlichen Charakterentwicklung, einfach, weil ich Vorfreude brauche, um für Destiny bereit zu sein.

Und im September ist es dann soweit, irgendwann vorher kommt die Beta. Und dann, dann wird eine der epischsten Schlachten aller Zeiten beginnen. Es wird zur alles entscheidenen Auseinandersetzung kommen.
Aber nicht im Spiel. Ich spreche von PSO 1&2 gegen Destiny.

Eines der ersten Online-Rollenspiele gegen eines der neusten. Melancholische Science-Fition Szenarien im Vergleich. Die Frage, was sich in den Vierzehn Jahren zwischen PSO und Destiny getan hat. Die Frage, ob es noch ein Spiel vermag, gegen meine Erinnerungen zur alten Liebe zu bestehen. Wir sehen uns im September, Destiny.

Kommentare

  1. Borderlands 2 ist mit das beste Co-op Spiel das ich im Shooter Genre kenne. Die abgedrehte Story tut ihr übriges. ^^
    Ich muss das unbedingt mal wieder spielen.

    PSO kenne ich nur vom Hörensagen. Die ganze Reihe ist mehr oder weniger an mir vorbei gegangen. Das Online hat mich damals immer abgeschreckt. Damals bevorzugte ich noch den zurückgezogenen Einzelspielerstatus, ^^

    Was DIII betrifft kann ich nur von der PC-Version sprechen, die inzwischen wieder mehr "Langzeit"-Potential besitzt, so das ich die letzten Monate wieder recht aktiv war. Allerdings stellen sich gegenwärtig bereits schon wieder Ermüdungserscheinungen ein. Der neue Abenteuermodus mit seinen Zufallsdungeons und Quests ist nett zum farmen aber letztendlich ändert auch das Paragon System nichts an den Punkten die du negativ moniert hat. Es steht und fällt alles mit der Ausrüstung.

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  2. Phantasy Star Online, sowohl I als auch II, war meine erste Erfahrung mit Spielen, die man nicht lokal gemeinsam vor dem Fernseher, sondern mit fremden in den Weiten des Internets spielt. Es war eine tolle Zeit, als ich meine Dreamcast mit der Telefonbuchse verband und genau Liste darüber führte, wie lange ich online war und welches Zeitkontingent ich seitens meiner Eltern noch zur Verfügung hatte. Das Spiel hat unglaublich viel Spaß gemacht - bis die ganze Hackerei losging. Danach zog ich lieber wieder alleine los, in anderen Spielen wie Shenmue.

    Diablo III habe ich mit Kira einmal komplett durchgespielt. Sie war auch der Antrieb für den Kauf. Mittlerweile ist jedoch kein Interesse mehr vorhanden, weil es nach dem tatsächlich spannenden ersten Durchlauf nur noch um Ausrüstung geht. Für uns ist deshalb kein großer Wiederspielwert vorhanden.

    Bei Borderlands 2 hänge ich mit Kumpels irgendwo mitten im Game. Wir spielen es zu selten zusammen. Dabei ist es einfach großartig! Ich sollte die Truppe mal wieder zusammenrufen.

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