Interview: Die Theatergruppe "Storytellers"



Theater, da habe ich ja wirklich aufrichtig und von ganzem Herzen überhaupt keine Ahnung von. Als mir ein Bekannter von den Storytellers erzählte, hatte ich auch ganz gemischte Eindrücke. Eine ehrenamtliche Truppe, die eine eigene Geschichte schreibt. Naja. Manchmal schaffen es ja teure Ensembles mit Profis nicht mal schon bestehende Stücke vernünftig auf die Bühne zu bringen - Eine sehr fragwürdige Version von Dürrenmatts "Die Physiker" zu Schulzeiten hinterlässt mich leicht traumatisiert. Aber meine Neugierde ist ein zuverlässiger Antrieb und so habe ich wenigstens Mal auf der Facebook-Fanseite einen Like hinterlassen, um ein wenig aus sicherer Distanz zu beobachten.

Es waren nicht nur die Fotos, sondern auch einfach die Größe der Truppe, der scheinbar unermüdliche Einsatz und tatsächlich auch, zu einem nicht zu verachtenden Teil, die Kostüme, bei denen mir klar wurde, dass hier was besonderes passiert. Hier lieben Leute Theater und lassen sich von einigen Hürden nicht einschüchtern. Und wann immer Herzblut zum Einsatz kommt, werde ich so neugierig, dass ich die Leute sprechen will.

Im Unperfekthaus in Essen haben wir uns getroffen und vier der Storytellers geben einen Eindruck, was es bedeutet von Null bis Aufführung alles selbst auf den Weg zu bringen, was es bedeutet ein eigenes Stück mit eigener Welt zu entwerfen und ob ein Fantasy-Theaterstück für Nerds ist. Ich begrüße für euch zum Podcast, die Storytellers:


Kommentare

  1. Gut gemacht, ich werd da sein, bin gespannt ;)

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  2. Theater! Theater! Kostüme! Fantasie! Rittervolk! Theater! Theater! Cool!
    -Qualifizierter Kommentar Ende.-

    Restgedanken:
    As popular culture becomes more presentist, we move away from entertainment as the vicarious experience of a narrative - as watching someone else's story - and much more toward enacting one's own story. Moving away from myths and toward fantasy role-playing games, away from movies and toward videogames.
    Douglas Rushkoff, schlauer Mensch, dessen schlauer Satz aus einer ewig alten Kolumne mir zu eurer Storytellergruppe einfiel.
    Toller Name übrigens. Lässt mich denken: Oh Hey, cool. Die machen das für sich, des Erzählen wegens.:-)

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    1. Ein Feedback oder Bezug zum Interview wäre ja auch cool gewesen. Jetzt sitze ich nur hier verwirrt ob der Ansammlung zufälliger ausgelöster Impulse.

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