Die Koch-Blog-Reihe - 6. Tomate-Mozzarella to go

Möchtegern-Held | 08.02.18 | / |

Tomate Mozzarella ist schon geiles Zeug. Aber für unterwegs einfach unpraktisch…denkste! Eben genau diese Herausforderung war es, die zu meistern gilt. Ich musste auf Geschäftsreise und dafür 6 Stunden mit dem Auto fahren und darüber hinaus auch noch über die Mittagspause. Ich hatte absolut keinen Bock auf Fertigfraß und einfache Brötchen. An einer Tanke oder so kostet das auch noch einen Heiden Geld. Also….improvisieren. Einfach mal einen Blick in den Kühlschrank geworfen und geschaut, wie ich das hinbekomme. Klar…Pizzateig! Geile Idee!

Also benötigt ihr:
- Pizzateig
- Cherrytomaten
- Mozarella
- Basilikum-Creme



Den Teig einfach in Zwei gleichgroße Hälften teilen.




Auf eine Hälfte etwas Basilikum-Creme geben/verteilen. Als Verbesserung für dieses Bild: macht keine Fläche, sondern einzelne Klekse, denn dann babbt der Hefeteig als Tasche nachher besser zusammen.



Mozzarella in kleine Stücke schneiden und darauf verteilen. Achtung bei diesem Bildbeispiel: ist etwas zu viel, ich habe mich da übernommen. Sorgt dafür, dass zwischen den einzelnen Teilen genug Abstand ist, dass daraus Teigtaschen entstehen können.

Auf den Mozzarella noch geteilte Tomaten drauf.



Die zweite Hälfte des Teigs auf die belegte Hälfte kippen/werfen/ziehen und dabei beten keinen Scheiß zu bauen, denn das Zeug klebt wie Hulle.



Die einzelnen Elemente an den Rändern aufeinander drücken. Ein Löffel hat sich da bei mir bewährt.



Bei 180 Grad Umluft ca. 15-18 Minuten goldbraun backen. Wer mag kann noch Ei oder Käse on Top geben. Und hier sieht man den Fehler meines Versuchs: das Basilikum hat sich wegen der Fläche und der zu starken Belegung herausgedrückt. Deswegen hielt das ganze nicht ganz super zusammen.



Resultat: scheiß geil süchtig machendes Zeug! Aber Vorsicht, wenn man es wie ich bei der Fahrt futtert. Durch die geringe Größe bemerkt man nicht wie viel man davon gegessen hat und in Null-Komma-Nix haste quasi ne Family-Size-Pizza nebenbei verdrückt. Hab’s dann abends im Hotel gemerkt, weil ich sowas von derbe vollgefressen war.

Kommentare:

  1. Das wird auf jeden Fall getestet. Vorallem, weil die Grundtechnik mit dem Umklappen des Teiges sooo viele weitere Optionen bietet. Sehr geniale Idee!

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  2. Es sieht so lecker aus! Steht jetzt auf meiner "mal-machen"-Liste!

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