Die Koch-Blog-Reihe - 7. French Toast



Dieses mal keine Einzelbildanleitung, weil es eigentlich recht einfach ist. Mir ging es um ein schnelles und einfaches Essen. Ich hatte Bock auf Kaiserschmarren, aber war zu faul den Teig zuzubereiten. Aber bei amazon prime in irgendeinem Film hatte jemand ein „French Toast“ zubereitet. Was ist eigentlich „French Toast“ dachte ich mir und warf Google an: aahhhhh….Arme Ritter! So nannte man das bei uns im Kindergarten damals und ich habe das Zeug abgöttisch geliebt. Leider hatte ich es seit dem Kindergarten nie wieder zu Essen bekommen! Also nun 27 Jahre nicht mehr! Was für eine Schande! Das musste geändert werden.

Ist eigentlich ganz einfach muss ich sagen. Eier zerschlagen und verquirlen und in einen tiefen Teller geben. Toast von beiden Seiten ungetoastet etwa eine Minute einlegen, es saugt sich schnell voll. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Toast hinausnehmen, dabei noch etwas abtropfen lassen, sonst gibt es eine riesige Sauerei und fix von beiden Seiten goldbraun anbraten.

On Top kann man dann allerlei Zeugs werfen: Sirup, Honig, Kirschen,… am liebsten esse ich meines allerdings mit Zimt und Zucker, sowie etwas Apfelmuß.

Funktioniert für mich übrigens gut zu jeder Mahlzeit oder auch nur in geringen Mengen als Nachtisch. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Kommentare

  1. Ja,das ist mal ein Rezept, das uns in Erinnerung bleiben soll oder der Nachwelt erhalten bleiben muss, die einfachsten Gerichte sind bekanntlich die besten. Wenn ich die Kalorien mal für einen Augenblick ausblende, kannte ich arme Ritter von einer Tante von mir, die eine ganz besondere Gabe besass, sie schaffte es immer aus Wenigem so viel mehr zu machen,mit Toast kannte ich dieses Gericht noch nicht, ich erinnere mich an halbe Broetchen,goldgelb in Paniermehl gebraten, sicher dann auch mit Eigelb vorher versehen und den Apfelmus darüber, ja da gehören sie schon zu den reichen Ritter,war jetzt kein Scherz, steht unter der Rubrik Geschichte der armen Ritter, wurde dieses Gericht mit Konfitüre oder Apfelmus serviert, gehörte man zu den reichen Ritter! Erinnere mich auch noch als Kind, wo die Krusten von auch schon sicher älterem Weissbrot, es wurde ja immer alles verwertet,in kleine Stueckchen geschnibbelt, goldgelb angebraten wurde, dazu Nudeln serviert und Johannes beer Marmelade, ach, war ein Traum, so was kennt leider heute niemand mehr, schade wenn ihre Koch Vorschläge enden,finde sie unterhaltsam und informativ! Frdl.Grüße A,1

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    1. Es freut mich, dass meine Kochvorschläge so gut ankommen! Es war mir eine Freude.

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