Darf ich vorstellen? Fabian Roicke

Name: Roicke (mit einem meist stummen Fabian davor)

Geburtsjahr: 1987

Beruf: Geschäftsführung im Pflegedienst





 
Was wolltest du werden, als du ein Kind warst?
Ich glaube einen konkreten Berufswunsch hatte ich im Kindesalter gar nicht, da ich mich damit nie so richtig auseinandergesetzt habe. Dafür gab es zwischen dem Spielen und Basteln wohl nicht den ausreichenden Raum in meiner Welt. Im Jugendalter kam mir dann erst der Geistesblitz, dass die Arbeit mit Menschen genau das Richtige sein könnte.


Warum hast du deinen Beruf gewählt?
Nach der Ausbildung zum Erzieher hatte ich auf einmal mein Fachabitur in der Tasche, worauf hin ich mich spontan für den Studiengang Soziale Arbeit beworben habe und überraschender Weise sogar angenommen wurde. Hier habe ich gemerkt, dass auch der Bereich der Altenhilfe ein verdammt interessantes Feld ist. Da habe ich dann direkt einmal hineingeschnuppert und bin bis heute dortgeblieben, weil mir bisher in diesem Job noch nicht langweilig geworden ist.


Was bezeichnest du als Heimat?
Heimat ist für mich definitiv unabhängig von einem Ort, sondern vielmehr so ein Wohlfühl-Ding welches durch Menschen definiert wird, die mir so etwas wie Geborgenheit geben.

Wenn ich nur die richtigen Personen um mich herum habe und weiß, dass wir uns gegenseitig gut tun, dann ist wahrscheinlich genau das meine Definition von Heimat.


Magst du Fotos von dir selbst?
Ich mag sie zumindest dann auf jeden Fall, wenn sie mich an besondere Momente erinnern, an die ich gerne zurückdenke.


Was bedeutet Freundschaft für dich?
Freundschaft hat für mich einen sehr hohen Stellenwert im Leben. Es bedeutet für mich, dass man genauso akzeptiert wird wie man ist, seien es die guten sowie die weniger guten Seiten an einem selbst. Gegenseitiges Vertrauen, Unterstützung, Ehrlichkeit, aber auch die Möglichkeit sich gegenseitig mal anschreien zu können, um am nächsten Tag wieder versöhnt und nicht großartig nachtragend zu sein- Dass ist es, was eine wahre Freundschaft für mich ausmacht.


Welchen Moment wirst du niemals vergessen? Es gibt zahlreiche Momente, die ich hoffentlich mein Leben lang niemals vergessen werde- Ob nun positive, an die ich mich gerne zurückerinnere, oder aber auch negative, welche mich dennoch im Leben geprägt haben. Da bloß einen herauszupicken wäre den anderen Momenten gegenüber unfair.


Was ist deine Vorstellung von Glück?
Glück ist für mich in erster Linie, dass ich ein unbeschwertes und vor allem fröhliches Leben führen kann, in dem ich mich möglichst frei entfalte und dem nachgehe, was mich interessiert und mir Spaß macht. Wenn man dann noch die richtigen Menschen um sich hat und wertzuschätzen weiß, würde ich dies als Glück bezeichnen.


Wer ist dein Vorbild?
Ein klassisches Vorbild habe ich so gar nicht - Vielmehr lerne ich ständig neue Menschen kennen, die mir auf ihre ganz eigene Art und Weise jeweils ein Vorbild geben, sei es durch ihr Tun und Handeln oder aber auch durch ihre jeweiligen Charakterzüge, welche ich als bewundernswert ansehe.


Wovor hast du Angst?
Ganz ehrlich: Höhe, oder vielmehr der daraus resultierende freie Fall… Bei dem Gedanken an einen Bungee- oder Fallschirmsprung wird mir schon schwindelig, obwohl ich es bewundere, wenn Leute mir von solchen Aktivitäten erzählen. Ich weiß aber von mir genau, dass ich nie mit sauberer Buchse unten ankommen würde.


Hast du markante Angewohnheiten? Welche?
Ich höre so oft es nur geht Musik oder muss ständig irgendwelche Lieder summen die in meinem Kopf rumschwirren, womit ich schon hin und wieder die Geduldsgrenze der ein oder anderen Person in meinem Umfeld auf die Probe gestellt habe. Zudem bin ich das klassische Beispiel des Kindes, welches stundenlang vor der Eiskarte steht, um am Ende dann doch das gleiche wie immer auszuwählen.


Was magst du an dir?
Puuuuhhhh….. Vielleicht ist es meine offene Art der Welt gegenüber - Ich mag es einfach mich neuen Dingen zu stellen, mit Personen in Kontakt zu treten und so immer mehr über das Leben in Erfahrung zu bringen. Gepaart mit einer gewissen Spontanität wird mir so auch selten langweilig.


Was würdest du gerne mal ausprobieren?
Ich möchte gerne herausfinden wie es ist, wenn man sich ein paar Monate der Auszeit nimmt und planlos durch die Welt reist, ohne sich großartig Gedanken zu machen wo man als nächstes strandet und ganz zwanglos reist, da meine bisherigen Reisen immer zeitlich begrenzt und zumindest im Ansatz geplant waren. Ich denke das wäre mal ein wirklich spannendes Experiment für mich selbst.
https://www.koenigkobra.com/

Roicke ist unter anderem auch Teil der Band König Kobra. Mehr über die Band findet ihr zum Beispiel hier: https://www.koenigkobra.com

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