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Nachtwind Live! im KJT Dortmund

Der Hartmann | 30.03.17 | / | 1 Kommentar
Wir haben unseren Blog wieder auf die Bühne gebracht.
Nachdem wir bei unserer ersten "Nachtwind Live"- Veranstaltung ein gutes Feedback bekommen haben und wir richtig Spaß an der ersten Liveausgabe hatten, haben wir uns erneut auf eine Bühne gestellt und das, was wir sonst in digitaler Form machen, vor Publikum passieren lassen. 
Dieses Mal waren wir im Kinder- und Jugendtheater Dortmund zu Gast.



Malte, unser neustes Mitglied, hat an dem Abend die Moderation übernommen und das Publikum durch die Veranstaltung geführt.




Wir mögen Interaktion mit unseren Lesern oder wie in diesem Fall, dem Publikum. Deswegen hat Malte ein paar Spiele mitgebracht, die wir zusammen mit den Zuschauern gespielt haben.
Hier zu sehen ist Spiel 1, was wie folgt funktioniert:
Malte macht Gesten, auf die das Publikum mit bestimmten anderen Gesten reagieren soll. Hier zu sehen: Malte zeigt Pistolen und das Publikum hält die Hände hoch.







Nach dem Spiel war Frau Lore an der Reihe.
Sie hielt eine Präsentation über das Buch "Die Haifischzahnstrategie", ein Buch von Hannes Fehr. Inhalt des Buches ist "Affärenmanagement für Single- Männer".
Frau Lore hat in diesem Vortrag vollkommen wertungsfrei den Inhalt des Buches wiedergegeben, was für viele Lacher gesorgt hat.





Dann war das Publikum wieder gefragt, denn Malte hat die Frage in den Raum gestellt: Welche Filme sollte man gesehen haben?
Daraufhin konnten die Zuschauer ihre Filmhighlights auf Karteikarten schreiben und bei uns abgeben.






Es folgte das nächste Spiel. Und zwar "Mittelalter- Schnickschnackschnuck", was eine Abwandlung des Klassikers "Schere, Stein, Papier" ist.
Das Spiel lief wie folgt ab: Es stehen drei Figuren zur Auswahl (Drache, Ritterin und Prinz) und wie im Klassiker schlägt eine Figur eine andere und wird von einer Figur besiegt.
Beim Mittelalter- Schnickschnackschnuck tritt man als Team an und muss sich vor der Runde einigen, welche Figur gezeigt wird. Diese muss dann vom gesamten Team gezeigt werden. Falls eine Person im Team eine andere Figur zeigt, ist die Runde verloren.
Wir haben nach 7 Runden immer noch ein Unentschieden gehabt und das Spiel an dieser Stelle beendet.




Im Anschluss gab es eine Kurzgeschichte von Fatima Talalini zu hören.
In der Geschichte ging es um die Frage, wie das Leben in Deutschland wohl wäre, wenn hier aktuell Krieg herrschen würde.
Es wurde die fiktive Geschichte einer Person erzählt, die eine Flucht in ein sicheres Land in Erwägung zieht.
Harter Tobak, der zum Nachdenken angeregt hat.





Und dann war unser Hartmann dran, der das machte, was er am besten kann: Über Bahnzeug reden.
Als Hobby- und Berufseisenbahner hat er ein tiefes Fachwissen und weiß, was alles im Hintergrund abläuft. Ja, er weiß sogar was hinter dem bekannten Spruch "Verzögerung im Betriebsablauf" stecken kann.
Im Anschluss an seinen Vortrag über die Gründe von Verspätungen, konnten die Zuschauer ihm noch Fragen stellen, die dann nach bestem Wissen beantwortet wurden.



Zu guter Letzt war Malte wieder an der Reihe und löste auf, was die Leute auf ihre "Must see"- Zettel geschrieben haben.
Es wurden Klassiker wie "Das Leben des Brian" oder "Dirty Dancing" genannt, allerdings auch neuere Streifen wie "iRobot" oder "La- La- Land".
Durchweg eine bunte Mischung.


Und damit war der Abend dann auch zu Ende.
Vielen Dank an unser Publikum, das so wundervoll mitgemacht hat und wirklich gute Stimmung gemacht hat.
Wir hatten viel Spaß und können den nächsten Livetermin gar nicht abwarten!

Gesprächsstoff #001 - Die 3 wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte

Jay Nightwind | 21.03.17 | / / / | 9 Kommentare


Das sagt Jan:
Rosa Parks
1955 weigert sich Rosa Parks ihren Platz im Bus einem Weißen zu geben, nachdem alle Plätze in der Sektion des Busses für Weiße bereits belegt waren. Sie wurde damit eines der vielen Gesichter, die ungerechte Rassengesetze angefochten haben.
Diese Frau weigerte sich, ihren Unterdrückern nachzugeben. Nicht in einem spektakulären Rahmen, sondern da, wo häufig die brutalsten Ungerechtigkeiten stattfinden: In unserer Lebensnähe, jeden Tag.

Macht findet sich halt nicht nur in der politischen Spitze, sondern auch im Alltag. Wir missbrauchen sie, um eigene Priviligien zu sichern, in dem Glauben, andere würden sie uns nehmen wollen. Aber Macht kann mensch sich nicht alleine schaffen, sie wird immer gegeben. Und wenn Macht missbraucht wird, dann muss sie wieder genommen werden. Jeder Souverän über einem Volk hat seine Macht vom Volk bekommen, schon alleine, weil sie sich unterordnen. Rosa Parks ist für mich Sinnbild für die Einfachheit des Protests. Es braucht keine Gewalt, Wissenschaften oder Heldentaten, um bestehende Verhältnisse zu bekämpfen. Es reicht manchmal, sich zu weigern.

Mondlandung
Ich habe sie nicht aktiv erlebt, aber sie prägte meine Jahre als Kind. Mein erstes Lego-Set war die Raumstation (mit Benni aus dem Lego-Film!) und als Kind wollte ich Gärtner auf dem Mond werden. Es gibt da draußen mehr. Es war der nächste logische Schritt für mich als Kind. Wenn die Konflikte auf der Welt gelöst sind, fangen wir unsere Historie von vorne an, in dem wir wieder Wandern. Unser Planet als die Höhle die wir verlassen, um neue Lande, Möglichkeiten und Herausforderungen zu entdecken. Wieder würden wir uns über ewige Zeiten an die neuen Bedingungen anpassen. Und auch wenn ich es nicht mehr miterleben würde, dachte ich, wir könnten die Generationen sein, die den Sprung auf die nächste Ebene schaffen. Da

In meiner Überzeugung bräuchte sich dann auch keiner mehr um die Erde streiten. Die Ziele der Menschheit wären größer als die bestehenden Konflikte. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass wir als Kleinkinder - nach dem Entwicklungspsychologen Piaget - Dinge lernen, in dem wir ausprobieren und daraus Muster ableiten. Erst können wir greifen. Dann greifen wir alles. Wenn das geht, wissen wir wie man greift. Klar, den Planeten Erde haben wir auch noch nicht vollständig erschlossen, aber warum nicht kindlich neugierig bleiben. Da draußen gibt es soviel zu entdecken, soviel zu probieren, soviele Sterne, die wir uns in den Mund stecken müssen, um herauszufinden, wie sie funktionieren könnten. 

Gründung der Arbeiterjugend
Es könnte auch ein anderer Jugendverband sein, aber über die lange Zeitschiene gesehen, bin ich nun mal bei einer Nachfolgerin der Arbeiterjugend gelandet. Eine Organisation junger Menschen als eigenes Lebensumfeld in dem sie Utopien entwickeln, aber auch leben können, hat für mich besondere Bedeutung.

Die Gesellschaft nimmt den Menschen mit jugendlichem Alter immer mehr Möglichkeiten sich die eigene Wirksamkeit und Relevanz für die Gesellschaft zu zeigen. Gefühlt werden diese Einschnitte immer brutaler, da Jugendliche stark verschult, eingebunden, überfördert und überfordert werden. Eine freie Freizeit gibt es kaum mehr, Bereiche in denen Verantwortung und Teilhabe gelernt werden können, müssen erkämpft werden. Jugendverbände und Jugendhäuser bestärken in der Eigenaktivität.

Auch wenn ich politisch nicht immer mit meinem Verband übereinkomme, bin ich jeden Tag dankbar, für die Möglichkeiten und Entwicklungen, die ich dort erfahren durfte. Ich habe Kompetenzen erworben, die meinen Charakter und dadurch mein Leben geprägt haben. Der Jugendverband hat mit Bestätigung gegeben, als Familie es verpasst hat und hat mir erlaubt mich zu verwirklichen, als mir andererorts die Möglichkeiten fehlten. 


Und Tobi findet:
Erfindung der Dampfmaschine

Es war irgendwie abzusehen, dass ich als Hobby- und Berufseisenbahner mit diesem Punkt aufkreuze. Denn ohne die Dampfmaschine wären wir wohl nicht da, wo wir heute sind, eisenbahntechnisch gesehen.
Denn hätten James Watt und weitere kluge Köpfe im 18. Jahrhundert diese Maschine nicht entwickelt, wäre es womöglich nicht so schnell zur ersten Dampflok gekommen.
Die Dampflok ist zwar ökologisch betrachtet jetzt nicht unbedingt optimal aber auf ihr basieren alle Züge, die heute durch die Länder fahren. Von der Museumsdampflok bis hin zum hochmodernen Hochgeschwindigkeitszug.
Und auch wenn es aktuell, in Deutschland zumindest nicht so aussieht, der Transport auf der Schiene von Personen und Gütern ist immens wichtig für die Entlastung der Straßen und für die Entlastung der Umwelt

Elvis Presley
Man kann über die Musik Presleys denken, wann man möchte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass es absolut nicht meine Welt ist.
Doch seine Musik war wichtig, denn daraus hat sich viel entwickelt.
In den 50ern startete die Rock 'n' Roll- Welle, für die Presley einer der ersten und wichtigsten Vertreter war. Aus ihr entwickelten sich in den folgenden Jahrzehnten so ziemlich jeder Musikrichtung, die auch nur im Entferntesten etwas mit Rock zu tun hatte.
Genres wie Grunge, Progressive- Rock, Metal hätte es so vielleicht nie gegeben, wenn es den Rock 'n' Roll nicht gegeben hätte.
Und Presley hat ihn salonfähig gemacht. Merci vielmals.

Erfindung des Buchdruckes Als Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert den Buchdruck erfand, wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft getan.
Dadurch, dass Schriften nun viel einfacher vervielfältigt werden konnten, konnten Wissen und Informationen viel einfacher und vor allem viel preiswerter verbreitet werden.
So gesehen basiert die Moderne auf eben jener Erfindung.
Der Einfluss auf die Bildung, auf Katastrophenschutz (durch Verbreiten von Informationen) und so ziemlich jeden anderen Aspekt des alltäglichen Lebens ist immens und dafür können wir definitiv den Hut ziehen.

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Andy sagt:
Ich fühl mich gar nicht richtig in der Lage zu sagen, was die 3 absolut wichtigsten gesellschaftlichen
Ereignisse der Weltgeschichte sind. Dafür bin ich zu wenig Experte, kenne zu wenig Variablen. Deshalb versuche ich an dieser Stelle, Ereignisse aufzulisten von dennen ich denke, dass sie mein bzw. unser Leben hier sehr stark beinflusst haben. Ob sie tatsächlich die wichtigsten sind, möchte ich nicht entscheiden. Es sind nur Vorschläge oder Norminierungen.

Entdeckung des Penicillins
Alexander Flemming,  seines Zeichens schottischer Bakteriologe, hat 1928 Penecillin in einem Schimmelpilz entdeckt. Penecillin hatte antibakterielle Wirkung und wurde somit zum ersten Antibiotika der Welt. Schlagartig änderte sich die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen um 10 Jahre. Nach oben! Penicilin führte dazu, das wir bakterielle Infektionen sicher und effizient bekämpfen konnten. Sei es nun bei Wundinfektionen nach Operationen oder bei bakteriellen Lungenentzündungen. Plötzlich hatte man tatsächlich ein wirksames Mittel gegen Bakterien entdeckt.
Die Entdeckung von Penicillin und anderen Antibiotika hat unsere Gesellschaft maßgeblich verändert und spielt auch in unserer heutigen Gesellschaft eine große und wichtige Rolle.

Das Manhattan Projekt und andere Atomwaffentests
Atomwaffen sind ziemlich scheiße. Verrückt wie viel Wissenschaft Menschen auf sich nehmen um sich gegenseitig möglichst effizient zu töten..
Die Entwicklung von Atomwaffen führte zum Ende des zweiten Weltkriegs und einer ganzen Ära der Angst im kalten Krieg. Ich glaube unsere Geschichte wurde ganz enorm von diesen Waffen geprägt.
Auch wenn wir heutzutage kaum noch was davon spüren. Die Möglichkeit ganze Nationen mit einem Knopfdruck auszuradieren ist eine neue, nie da gewesene Option.


Marshall Plan und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland
Nach dem zweiten  Weltkrieg war Deutschland zerstört und wirtschaftlich am Ende. Die USA verabschiedete 1948 ein Wirtschaftswiederaufbauprogramm mit Krediten, Rohstoffen und Lebensmitteln. Nach diesen 4 Jahren ging es Deutschland (und anderen westeuropäischen Staaten) wirtschaftlich wesentlich besser als vor dem Krieg. Während der nächsten zwei Jahrzehnte kam es in ganz Westeuropa zu einem nie da gewesenen Wohlstand. Es wird als Nachkriegsboom bezeichnet. Ich bin zu wenig Wirtschaftswissenschaftler um eine fundierte und stichhaltige Analyse des Plans und der Wirtschaft zu dieser Zeit liefern zu können. Sorry. Aber ich glaube das der Marshallplan maßgeblich beinflusst hat, wohin sich meine jetzige Heimat entwickelt hat. Unsere jetzige wirtschaftliche Stärke wäre ohne die Hilfe der USA wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Aber wie gesagt, dass ist Westentaschen Wirtschaftwissenschaft meinerseits. Außerdem wurde kurz danach die Bundesrepublik Deutschland gegründet und das Grundgesetz verabschiedet. Ich denke, dass das ein unheimlich wichtiger Meilenstein für unsere weitere Entwicklung war.

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Malte meint:

Industrielle Revolution
Ich würde die industrielle Revolution als Fluch und Segen zugleich bezeichnen. Legte sie einerseits den Grundstein zur Ausbeutung diverser Arbeistkräfte und teilte die Gesellschaft in Arbeitgeber und Arbeitnehmer, welche sich fortsetzte und letztendlich zum Kapitalismus führte, wie wir ihn heute kennen, kamen durch die Nutzung diverser Maschinen und den damit größeren Produktionsmengen auch mehr Menschen an diverse Gegenstände, die den Lebensalltag erleichtern und bereichern konnten. Maschinen, größere Mengen an Büchern, Fahrzeuge. Also Gegenstände, die einiges an Komfort für zukünftige Generationen bereit hielten und worauf wir nicht mehr verzichten möchten. Technische Errungenschaften sind fast nie etwas schlechtes. Problematisch ist oft nur, was der Mensch daraus macht und wie er sie verteilt.

Die Nutzung der Elektrizität
Zuerst wollte ich etwas von der Entdeckung schreiben, etwas Recherche zeigte mir aber den logischen Schluss, dass die Existenz von Elektrizität weit vor der Nutzung bekannt war. Dementsprechend beschränke ich mich auf den Zeitpunkt, den ich nichtmals konkret festlegen kann, ab dem Elektrizität wirklich flächendeckend eingesetzt wurde. Ich bin generell ein Mensch, der Fortschritt auf jeder Ebene feiert, dementsprechend legte die Nutzung der Elektrizität die Basis für alle weiteren Errungenschaften, die in den letzten Jahrzehnten eine nie vorher dagewesene Fortschrittsgeschwindigkeit erzeugte. Es gibt viele Sachen, auf die der Mensch verzichten kann und die wirklich dem reinen Komfort dienen. Ein Leben ohne Elektrizität wäre für mich allerdings unvorstellbar und ich halte es für ein Unding, dass es immer noch Orte auf der Welt gibt, denen dieser Fortschritt nicht ermöglicht wird.

1933 - 1945
Der schwärzeste Fleck der Menschheitsgeschichte, der das Weltgeschehen beeinflusst hat wie kaum ein anderes Ereignis. Erinnerungskultur, kollektive Schuld und der generelle Umgang mit Nationalismus sind Themen, die heute noch thematisiert werden. Der Grundsatz Adornos, dass Auschwitz sich nie wiederhole, ist eine der größten Maximen, die ich mir in meinem täglichen Handeln vor Augen halte. Menschen, die der Zeit hinterhertrauern oder der Meinung sind, doch endlich mal wieder ohne schlechtes Gewissen stolz sein zu dürfen auf dieses Land, denn schließlich hätten wir alle überhaupt nichts mit unserer Vergangenheit zu tun, gibt es leider noch viel zu häufig.


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"Gesprächsstoff" ist eigentlich eine so genannte Talkbox. Mit Fragen, die zum Gespräch anregen, weil sie nicht so aufgebraucht sind wie andere. Wir nutzen ein paar der Fragen des Basis-Sets, um unsere Gespräche hier im Blog anzuregen. Denn als Blogteam sind wir eigentlich in einer Kennenlernphase, wo es natürlich darum geht, herauszufinden, wer die anderen so sind. Aber wir wollen natürlich auch gerne mit euch sprechen und diskutieren, die Anreize nutzen und von euch neue Impulse bekommen. Also geht die Eingangsfrage natürlich auch an euch und wir freuen uns auf eure Kommentare.

Blaue Blumen

Der Hartmann | 06.01.17 | / | Kommentieren
Es gibt Ideen, die sind sehr gut. Beispielsweise das "Black & Tan". Das ist Guiness mit Kilkenny vermischt. Also Bier mit anderem Bier. Dann gibt es noch Ideen, die sind nicht so clever. Zum Beispiel im Zug bei voller Geschwindigkeit die Notentriegelung der Tür betätigen. Es gibt allerdings auch Ideen, die vom Prinzip her sehr gut sind, in der Ausführung allerdings nicht ganz so durchdacht waren. Mit so einer Idee hatte ich es zu tun, als mein guter Freund Jay eines Septembers auf mich zu kam und mir einen Plan offerierte, den er zusammen mit einer gemeinsamen Freundin ausgearbeitet hat.


Der Plan war recht simpel:

Zwei Autos, acht Leute und eine Fahrt nach Belgien.

Genauer gesagt ging es nach Halle in Belgien. Noch genauer gesagt ging es in den dortigen Wald, den Hallerbos.

Natürlich gibt es auch hier genug Wälder, die man anfahren kann. Aber der Hallerbos hat eine Besonderheit: In einem Teil des Waldes wachsen haufenweise blaue Blumen. Fragt mich jetzt bloß nicht, was das für welche waren. Mein grüner Daumen beschränkt sich auf ein Erlebnis vor ein paar Jahren, bei dem ich mir versehentlich grüne Lackfarbe über die Finger gekippt habe.


Zurück zum Thema:

Bei mir machte sich Skepsis breit, weil ich es anfangs für ziemlichen Kokolores hielt, wegen Blumen nach Belgien zu fahren.

Dann zeigte mir Jay ein Foto des beblumten Waldes. Der Fotograf in mir stieß ein lautes "Holladibolla" aus und es war klar: Wir ziehen das durch, es musste nur noch ein Termin gefunden werden, am besten möglichst zeitnah.


Ein paar Wochen später war es dann so weit.

Nachdem ich meinen kleinen Koreaner (also mein Auto) fit gemacht habe für die lange Fahrt, ging es dann los. Pünktlich mit 10 Minuten Verspätung wurde dann abgedüst und die Motivation kam uns schon fast aus dem Ohren. Wir hatten richtig Bock!


Als wir die holländische Grenze überquert hatten, wusste ich wieder, warum ich dieses Land so liebe. Nicht nur wegen der wirklich freundlichen Menschen, der schönen Landschaft und des lustigen Dialektes, den die Niederländer haben, wenn sie Deutsch reden. Nein, vor allem, weil deren Autobahn wie geleckt ist! Kein Schlagloch, keine Huckel, nur flacher, perfekter Asphalt. Ein Traum aus Teer!


Blöd nur, dass man irgendwann nach Belgien kommt.

Ungelogen, ab dem Schild, das die Landesgrenze markiert kommt man auf eine Fahrbahn, die vielleicht für schwere Kettenfahrzeuge, sicherlich jedoch nicht für einen kleinen Hyundai geeignet ist. Diese Autobahn ist im Prinzip eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern und Unebenheiten, wo sich zwischendurch immer mal wieder so circa 10 Meter Straße eingemogelt haben.


Weil es auch noch kräftig geregnet hat, hat sich diese Huckelscheiße auch binnen Femptosekunden mit Wasser gefüllt und ich will nicht lügen, doch ich meine mit Tempo 130 an einem Typen vorbeigehämmert zu sein, der in einem solchen Krater gebadet hat. Vielleicht sind in Holland auch nur irgendwelche Dämpfe in das Innere meines Wagens gedrungen.

Zurück nach Belgien:

Jetzt ist die Federung meines Wagens relativ hart. Mein Hintern hat nach der kilometerlangen Autobahnfahrt weh getan, als hätte ich mich im Knast nach der Seife gebückt. Etwas später sind wir in Halle angekommen. Weil ich leider manchmal nicht ganz so intelligent bin und statt "Hallerbos" nur "Halle" ins Navi eingehackt habe, durften wir noch eine Ehrenrunde durch den Stadtkern drehen.

Dieses Nachdenken liegt mir manchmal nicht so ganz.

Irgendwie haben wir es dann doch geschafft den Wald zu erreichen und was soll ich sagen: Leck mich de Söck, das Ding ist ein Träumchen. Also Karre abstellen, Rucksack schultern und ab dafür!

Nach circa 10 Minuten kamen wir an ein Schild, auf dem blaue Blumen abgebildet waren. Und ein Text in belgischer Nationalsprache. Man kann davon ausgehen, dass dieses Schild uns sagen wollte, dass hier diese blauen Blumen hätten sein sollen. Da waren aber keine.


Dann fing es deutlich hörbar in meinem Kopf zu rattern an.

"Ah, Moment: Blumen wachsen im Frühling. Wir haben September. Der September ist nicht im Frühling. Das heißt, dass der Frühling vorbei ist." Und dann zog ich daraus die Schlussfolgerung, für die Columbo mich beneidet hätte: "Wenn jetzt September ist und der Frühling schon längst um ist...

Scheiße, wir sind quasi für Nöppes hier hingedüst."


Nachdem ich festgestellt hatte, dass dieses Unterfangen ziemlicher Mumpitz war und wir alle grottendämlich sind, sind wir weitergelaufen. Weil wenn man schon mal da ist, dann will man ja auch was davon haben. Wie sich erfreulicherweise herausstellte, war es ganz und gar kein Tinnef zum Hallerbos zu fahren. Der Spaziergang war richtig gut und ich bin mit reichlich Bildern auf dem Fotoknips nach Hause gekehrt. Außerdem war die reiselustige Truppe, mit der ich unterwegs war echt der Wahnsinn.


Bevor es dann aber zurück in die Heimat ging, wollten wir uns Halle noch angucken. Einige von uns kannten zwar schon ein bisschen von der Stadt (man erinnere sich an die Hinfahrt) aber das war ja nicht viel. Außerdem hatten die Mitreisenden Hunger. Also sind wir nach Halle zurückgefahren und stellten fest, dass sich dort ein Jahrmarkt niedergelassen hatte. Wir gingen ihn ab, was nicht lange dauerte, so groß war der nicht. Das erste, das mir auffiel war, dass dort sehr merkwürdige Gestalten umhermeanderten. Ich war beruhigt, dass es auch außerhalb von Deutschland sehr sonderbare Zweibeiner herumeiern.


Weil meine Reisegruppe den Wunsch nach Nahrung hegte, gingen wir die Restaurants und Bars der Innenstadt ab und studierten die Speisekarten. Ich habe zwei Thesen entwickelt: Entweder man bekommt im belgischen Halle Portionen, die man nur mit einer Mistgabel vernünftig essen kann oder die Dudes und Dudettes in Belgien haben zu viel Kohle. Beispiel: Für den Preis, den ein Lokal für ein Stück Fleisch mit etwas Kartoffelbeilage verlangte, hätte man sich in Deutschland als Landwirt selbstständig machen können. Lange Rede, gar kein Sinn, im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass wir uns auf dem Jahrmarkt jeder eine Tüte Pommes kauften und uns in eine Kneipe setzten, die uns dort essen ließ.

Und wieder einmal stellte ich mir die Frage:

Welcher hirnlose Vollspacken ist eigentlich auf die Idee gekommen, Fritten in eine Papiertüte zu füllen und die Soßen darüberzukippen? War bestimmt ein Belgier, die haben ja drei Kompetenzen, die sie beherrschen: Bier, die Zubereitung von Pommes und Pralinen. Pommes sinnvoll zu verpacken haben die nicht so drauf.
Warum eine Papiertüte für diesen Zweck scheiße ist? Ganz einfach.


Wer mich kennt weiß, dass ich unter einer mittelgroßen Portion mit dem Essen gar nicht erst anfange. Jetzt sind diese Papiertüten vom Schnitt her unten ja eher spitz zulaufend und recht groß. Das hat den Nachteil, dass sich die Pommes dann in der Spitze der Verpackung sammeln und ich mit meinen Wurstfingern nicht drankomme. Ich höre euch schon sagen: "Aber Tobi, man kann die Tüte doch aufreißen." Das ist richtig aber weil ich mir ja immer noch literweise Soße draufkippen lasse, damits beim Schlucken nicht quietscht, sieht man nach dem Aufreißen der mit Ketchup getränkten Tüte aus, als hätte man grade mit bloßen Händen eine Blinddarmoperation durchgeführt. Genug "Mimimi", weiter im Text.


Wir saßen nun also in Belgien in einer Kneipe und knusperten genüsslich die Fritten. Ein Blick auf die Karte ließ meine Augen sehr groß werden, denn natürlich gab es dort Leffe Blond. Leffe Blond ist ein belgisches Klosterbier, das mit feinen Vanille- und Nelkennoten zu überzeugen weiß. Oder ums kurz zu machen: Für dieses Gebräu würde ich meine Oma verkaufen! Jetzt gabs nur einen Haken: Ich war ja der Fahrer. Also kein Bier für den dicken Onkel. Allerdings saß mir Jay gegenüber. Und Carmen daneben. Und beide bestellten sich ein Leffe Blond. Ich bin ja eigentlich jemand, der nicht schnell piesepampig wird aber in diesem Moment habe ich puren Hass empfunden. Und Neid. Aber vor allem... Bierdurst. Ich musste mich mit Kohlensäure versetztem Eistee zufriedengeben, was genauso widerwärtig war, wie es klingt.


Kurz bevor wir losdüsen wollten, ging jeder noch mal die sanitäre Rumpelkammer aufsuchen. Nicht zuletzt, weil meine Ansage war, dass wenn wir anhalten müssen, weil jemand Lulu machen muss, wir den- oder diejenige an der Raststätte zurücklassen.Auf dem Weg zur sanitären Abteilung musste man durch eine Tür, hinter der ein schmaler Gang war. Direkt rechts führte eine Treppe hoch zur Damentoilette, wohingegen am Ende des Ganges hinter einem Türrahmen die Herrenabteilung zu sehen war. Ich schritt den Gang entlang und fühlte mich ob der urigen Einrichtung ein bisschen in die Mitte des 20. Jahrhunderts versetzt. Nach erreichen des Türrahmens, der die Grenze zwischen Kundentoilette und Gang abzeichnete, schaute ich mich erst mal um. Es gab ein Waschbecken, einen Lokus in einem Séparée und zwei Stehkeramiken, die rechts an der Wand montiert waren. Es gab allerdings eine Sache, die ich schmerzlichst vermissten: Eine Tür, die den Gang vom Ort des Geschehens blickdicht abriegelt.

Das Fehlen eben dieser Tür hieß nämlich, dass jede Person, die diesen Gang betritt, sei es ein Kerl, der dann geradewegs auf einen zukommt, oder eine Dame, die nur die Stiegen hinaufkraxeln will, sofort nach Betreten des Ganges einem volles Brett auf den Bolzen glotzen kann. Und es gibt Dinge, die nicht unbedingt jeder sehen muss. Zumindest meiner Meinung nach. Nachdem getan wurde, was getan werden musste, ging es dann auch wieder in die Heimat zurück.


Auf der Autobahn fiel mir auf, dass ich so langsam mal ans Tanken denken sollte. "Ah komm, machste in Holland", sagte ich zu mir. Bis Holland war es nicht mehr weit und ich hatte mich grade wieder an die Krater in der Straße gewöhnt. In den Niederlanden angekommen wurde mir klar, dass diese Idee so unfassbar scheiße war, weil ich nicht wusste, dass die Holländer ihren Sprit scheinbar vergolden. Anders kann ich mir die Preise nicht erklären. An der ersten Tankstelle bin ich noch vorbeigefahren, weil ich wissen wollte, was die ungefähr für einen Liter haben wollten.

Beim Passieren dachte ich noch: "Die Tankstelle hat bestimmt einen Fehler im System".

Bei der Zweiten wurde ich dann misstrauisch und bei der dritten Station war klar: Die Holländer müssen dringend mit dem Kiffen aufhören. Durchschnittlicher Preis für den Liter Super an dem Tag: 1,56!


Also war klar: Wir tanken erst in good old Germany. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob das gut gehen würde. Nach passieren der niederländisch- deutschen Grenze war es schon kritisch mit der Tankfüllung. Aber zum Glück zeigte ein Schild im Fahrbahnrand an: Noch 7 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle. "Gott sei Dank" dachte ich, gefolgt von "FUCK!", als mein Navi mir sagte, dass ich in fünf Kilometern die Autobahn wechseln sollte. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Auf Risiko spielen und dem Navi folgen oder auf Nummer sicher gehen und bis zur nächsten Tanke düsen.

Ich entschied mich für die Risikovariante und folgte dem Navi. Nach 10 Kilometern kam zum Glück die nächste Raststätte. Liter Super: 1,36. Alles unter 1,56 hat sich meiner Ansicht nach gelohnt.


Der Rest der Rückfahrt war dann wieder sehr unspektakulär und ich war schon ein wenig froh, als ich nach Hause kam und mich einfach in mein Bett fallen lassen konnte.


(Die Fotos aus Belgien findet ihr übrigens hier)

Guten Rutsch!

Der Hartmann | 31.12.16 | / | 1 Kommentar
Wir vom "Der Nachtwind"- Team wünschen allen von euch einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Wir freuen uns schon darauf, euch im kommenden Jahr wieder neue Beiträge anbieten zu können.

Bis dahin
Das "Der Nachtwind"- Team

(Noch ein kleiner Hinweis: Die Fotos erscheinen in Originalgröße, wenn ihr draufklickt)


Nachtwind Live! - Was ist da denn los?

Jay Nightwind | 27.12.16 | / / / | Kommentieren

Als ich am nächsten Morgen wach geworden bin, da hatte ich ein ganz ungewöhnliches Gefühl. Das ich glücklich und zufrieden war, das kannte ich schon. Mein Lächeln hatte aber auch diese schelmische Spitze im rechten Mundwinkel. Ich fühlte mich mächtig.

Nicht Macht über irgendetwas oder jemanden, sondern Macht um Dinge zu tun. Aus einer besonders schnapsigen Idee heraus, hatte ich beschlossen den Blog einfach mal auf die Bühne zu bringen. Live. Viel weiter reichte der Plan auch nicht. Jede/r Eventmanager*In weint innerlich: Es gab gar kein Konzept, nur Rahmenbedingungen. 15.09.2016, Weststadthalle Essen, freier Eintritt. 

Jetzt könnte ich hier erklären, wie ich mir das Konzept überlegt habe. Erst mich ein wenig selbst lobhudeln, dann ein wenig Fame ans Team abfallen lassen, dann aber wieder mich ins glänzende Scheinwerferlicht schieben. Weil ich immer noch sehr stolz auf diesen Abend bin, hätte ich da schon Lust zu, finde es aber etwas unelegant. Lieber möchte ich euch zeigen, was wir bei unserem ersten Abend so alles erlebt haben.


Zu einem guten Abend gehören spannende Gäste und gute Musik. Mit "Nice Bag of Tasty" konnten wir Beides erfüllen. Zudem konnte ich meinem schlechten Gewissen entgegen arbeiten, weil ich schon häufiger Stephan, Thomas und Kati versprochen hatte, ihnen Auftrittsmöglichkeiten zu verschaffen, ohne aber auch nur einmal intensiv nachzuhelfen. Diesmal passte alles für alle und ich war richtig froh, dass sie dabei waren. Beim Soundcheck hat unser Andy schon gesagt, dass wenn sie "Cute without the E" spielen, er extrem glücklich wäre. Und obwohl ich das Lied vorher nicht kannte, habe ich ihn gut verstehen können. Weil dieser Moment aber ihm gehört, bekommt ihr hier mal das etwas prominentere "Chop Suey"-Cover präsentiert.



Ein weiterer Gast könnte euch hier schon aus dem Blog bekannt sein, weil wir ihn zum Podcasten getroffen haben. Der Kalligraph Florian Schreiber aus dem Unperfekthaus sollte nochmal seine Fertigkeiten auf der Bühne bzw. auch im Video zeigen. Denn in einer Audiospur kommt ja so eine visuelle Kunst nur wirklich schlecht zur Geltung.

Ein Blick hinter die Kulissen: Wir wussten vorher nicht, dass der Camcorder den wir verwenden wollten, nicht gleichzeitig übertragen und filmen kann. Was deshalb wichtig war, weil wir auch dem Live-Publikum zeigen wollten, was Florian da gerade auf dem Tisch veranstaltet. Es war ein absoluter Glückgriff, dass wir zwei Kameras vor Ort hatten. Aber sicher nicht unsere letzte technische Panne, wie auch einer unserer Gäste später noch kommentieren sollte.



Vieles war nicht ganz fertig durchdacht und auch nicht ausführlich getestet im Vorlauf. Aber unser Publikum hat es uns verziehen, je einige fanden es sogar sympathisch. Fehler machen scheinbar sympathisch, so lange du eine kleine Veranstaltung bist, die auch von Anfang an als Experiment angekündigt wurde. Trotzdem nehmen wir natürlich jedes Feedback ernst und mit, so sehr, dass wir den Zuschauern sogar angeboten haben, ihren Netzangewohnheiten weiter zu folgen, und zu kommentieren. Dafür stand neben der Bühne unsere "Kommentarfunktion" bereit:


Wie ihr sehen könnt, haben wir die ganze Breite des Blogs, aber auch die ganze Breite unserer Fertigkeiten in den Abend gebracht, denn natürlich sind all diese Fotos von unserem Tobi, der herumgewirbelt ist, um den vielen verschiedenen Programmpunkten fotografisch gerecht zu werden. Das ganze Album mit allen Bildern - die Tobis Ansprüchen gerecht geworden sind - gibt es übrigens auf Facebook auf unserer Seite "Der Nachtwind".

Als weitere Gäste hatten wir zwei sehr besondere Menschen dabei. Christofer mit f war zu dem Zeitpunkt Vize-NRW-Meister im Poetry Slam, ist darüber hinaus aber auch ein guter Freund. Langfristige Leser des Blogs dürften ihm öfters begegnet sein. Sowohl bei Webslam, als Autor, in der NRW-Slam-Promo "readytoBO" und vermutlich bei noch viel mehr. Er war gerade im Begriff sein erstes Bühnenprogramm zu spielen, so richtig als Kabaretist und nicht "nur" als Poetry Slammer.
Ihm an die Seite konnten wir Rene Sydow stellen. Ein Teufelskerl, mit dem ich zwar beim Slam in Kontakt gekommen bin, der aber Schauspieler, Autor, Filmemacher, Kabaretist und noch so vieles mehr ist.
"Rene Sydow ist so berühmt, er hat eine Wikipedia-Seite!" - Christofer mit f
Da Rene mit einem frischen zweiten Bühnenprogramm "Warnung vor dem Munde" schon mehr Kerben im Revolver hatte, haben wir beschlossen die Beiden in einem Podcast-Interview zusammen zu bringen. Zu hören gibt es das natürlich wieder bei uns in der Soundcloud und runterladen und mitnehmen könnt ihr das auch:



Es ist noch einiges mehr passiert. Wir haben einen kleinen bekloppten spontan Slam-Jam gemacht, Andy hat ein kurzes Live-Play für "We happy View" gemacht, die Band war toll und und ich kann mich zwar an alles noch genau erinnern, aber es wirklich nicht gerecht wieder geben. Und hier werde ich kein Selbstmarketing anfangen und sagen "Weil alles so unfassbar geil war!", sondern ehrlich bleiben:
Wir haben uns mächtig gefühlt. Wir konnten tun, was wir wollten. Und wir haben uns gefreut, dass im Publikum Freund*Innen saßen, die uns ihren Abend anvertraut haben. Leute, die unserer Einladung zum Spiel gefolgt sind. Ihr seid unfassbar geil.

Wenn ihr euch alles angucken wollt, gebt euch diese Youtube-Playlist.

So sehr, dass wir den Blog jetzt noch häufiger auf die Live bringen wollen. Und was auch immer dort passiert, bringen wir natürlich auch wieder mit zurück in den Blog. (Wer also nicht zu uns kommen kann, bringen wir die Sachen nach hause.)

Am 24.03.2017 sind wir zum Beispiel im "Kinder- und Jugendtheater Dortmund" im Rahmen der Open Stage. Es wird Kurzgeschichten, Interviews, Spiele und hoffentlich sogar eine kleine Art Modenschau geben. Die Details dazu bringen wir noch in den Blog,

Am 19.05.2017 wagen wir uns sogar daran einen gemütlichen Zockevent im Emo - Jugend und Freizeitzentrum in Essen zu starten, bei dem gespielt werden kann, aber auch auf der Bühne diverse Menschen aus Industrie und Szene zu Wort und Tat kommen werden. Auch da schreiben wir nochmal was zu im Blog.

Hach! Was sind das für aufregende Zeiten. Ich freu mich.