Posts mit dem Label Madse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Madse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Motörhead Starterkit

Madse | 09.02.16 | / | 2 Kommentare
22 Studio-, dutzende Livealben, Singles, Compilations und 40 Jahre Bandgeschichte sind eine ganze Menge, das kann den interessierten Hörer schonmal abschrecken. Aber das muss nicht sein. Ich werde versuchen, einen Einstieg in die musikalische Welt von Motörhead zu geben, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ziemlich subjektiv.
Wie so oft, wenn man nicht weiß, von wo man ein Problem angehen soll, bietet sie auch in diesem Fall der Anfang an. Nicht ganz der absolute Anfang (das wäre On Parole von 1975/79, aber dazu gibt es eine ganz eigene Geschichte), aber eins der bekanntesten Lieder von einem der erfolgreichsten Alben: Ace of Spades vom gleichnamigen Langspieler von 1980.


Als nächstes nehmen wir uns Orgasmatron vor, auch hier wieder vom gleichnamigen 1986er Album ( kein Muster, sondern völliger Zufall! ). Der Schubregler steht nicht ganz am vordersten Anschlag, dafür sind Bass und Gitarre tiefer als sonst.
 

Whorehouse Blues von Inferno (2004) klingt vielleicht unerwartet, ergibt aber spätestens dann Sinn, wenn man bedenkt, dass Lemmy sehr viele Bluesmusiker als Inspiration genannt hat.
 

Zu Letzt wollte ich noch einen typischen Song: kurz, laut, schnell, energiegeladen. Mit 2:08 Minuten kommt mir da Rock Out von Motörizer (2008) sehr gelegen!
 

Ich erhebe hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte eine Tür aufstoßen und in den Raum zeigen. Wo und wie ihr dann weitermacht, ist euch überlassen, ich bin jedoch nur einen Kommentar weit entfernt.

... und warum die Band so unverkennbar klingt, erfahrt ihr auf Abteilung14

Rezension ohne Mythos - Ein Versuch

Madse | 17.01.16 | / | 4 Kommentare

Gehen wir mal davon aus, noch nie von Motörhead gehört zu haben... Okay, das funktioniert nicht, schon alleine nachdem Lemmy vor so kurzer Zeit gestorben ist. (Mann, das tut immer noch weh, so lahm wie es klingen mag.) Da hat schließlich sogar die Tagesschau drüber berichtet!
Also nehmen wir statt dessen mal an, Bad Magic wäre nicht von einer der prägendsten und coolsten Rock'n'Roll aller Zeiten, sondern von einer jungen, unbekannten Band. Denken wir uns in eine Welt, in der das Cover nicht vier X für die vierzig Jahre Bandgeschichte trägt, in der wir nicht das 22. (!) Studioalbum in der Hand halten, sondern einen frischen Erstling, gepresst mit Geld, was zum Teil aus der letzten Tour durch die Region stammt und zum anderen Teil von Mutti*, Vati, Oma, Onkel und Kumpels geborgt ist.

Der Einstieg ist stark. Anders kann man es nicht sagen. Eine rauchig-kratzige Stimme verkündet "Victory or die" und schon geht's los. Einfach und geradlinig zocken die Drei ihren eigenartigen aber eingängigen Sound runter. Drummer und Bassist kümmern sich hauptberuflich darum, den geneigten Zuhöhrer in Bewegung zu versetzen, während sich die Gitarre immer wieder Freiräume für kurze Soli freikämpft. Hier findet offensichtlich ein freundlicher Wettstreit von versierten Musikern statt, ohne jedoch den Sinn der Musik als Ganzes aus dem Blick zu verlieren. Druck und Bewegung stehen immer im Zentrum der Aufmerksamkeit, in der ersten Hälfte des Album geht es nur nach vorn. 

Bis zu Till The End. Die Gitarre jault wie immer, der Bass bollert, aber mit dem Schlagzeug zusammen passiert das ziemlich langsam. Der Sänger nimmt sich mehr Zeit um Töne zu treffen, insgesamt drückt die Stimmung. Das qualifiziert locker zur Rockballade. Alle Achtung, mutig, geht doch der Rest des Albums wesentlich direkter zur Sache. Der Song stellt mit vier Minuten in der Reihe von kurzen Songs eine recht lange Verschnaufpause dar, was aber nach Krachern wie Electricity und Evil Eye gut Not tut. 

Der längste Song kommt am Ende: ein Cover des Rolling Stones Klassikers Sympathy for the Devil. Nach den ersten paar Durchläufen war ich noch der Meinung, den besten Titel des Albums hier gefunden zu haben, aber inzwischen musste ich meine Meinung ändern. Motörhead sollte sich weiter auf das konzentrieren, was sie offensichtlich am Besten können: Dir innerhalb von drei Minuten freundlich die Fresse polieren!

... Oh. Tja. 








* ist sowieso die Beste.

Streamhighlights Kalenderwoche 10

Jay Nightwind | 14.03.15 | / | 2 Kommentare
Diese Grippewelle nervt echt rum. Daher sind wir im Moment nicht so viel im Stream unterwegs und hüpfen, wie rechts zu sehen, lieber in eine schönes Erkältungsbad.

Wobei, ganz so stimmt es nicht, denn in den Highlights und beim Streamen werden wir inzwischen immer mehr, so dass in dieser Woche auch Styx2Gamma uns mit den Highlights seiner Videospielabenteuer bereichert.

Was uns dieser Woche so alles passiert ist, gibt es also in unterschiedlichen Längen, hier:

Streamhighlights Kalenderwoche 6

Der Nachtwind | 14.02.15 | / / | 2 Kommentare
Dieser Jahresanfang ist ganz schön grob mit uns. Daher gibt es aus Krankheits- und Stress-Gründen diese Woche nicht soooo viele Highlights, aber es gibt natürlich trotzdem welche. Zuvor aber ein besonderes Highlight, denn in die Reihe unseres Stream-Teams rutscht Styx2Gamma auf, den ihr dringend auch auf Twitch schon mal abonnieren solltet. Damit dürften sich dann auch bald die Highlights zusätzlich maximieren!

Viel Spaß also mit den Highlights der Woche.

1. Fifa 14

Jay: Ich weiß, diese Sportspiele sind nicht so die Favoriten meiner regulären Besucher hier im Blog, aber manchmal gibt es so Tore bei Fifa, die wollen einfach von der Welt gesehen werden. Dieses fängt zwar mit etwas dümmlichen Rumgehacke auf dem Platz an, hat dann aber mehr, als ich auch beim Spielen erwartet habe. Kopfbälle sind schon schwer, aber wenn dann noch ein schwieriger Winkel da zu kommt: Zucker!

2. Forza Horizon 2

Jay: Neben meinen zu letzt gefeierten Duellrennen, gibt es natürlich auch ganz viele andere Renntypen. Zum Beispiel die ganz normalen Meisterschaften. Wobei, im Storm Island DLC sind auch diese nicht so ganz normal. Immerhin geht es immer in intensivem Gelände zur Sache und dann kann so ein Startabschnitt im Rennen auch schon mal sehr intensiv werden. Bevor ihr fragt: Ich hatte da definitiv mehr Glück als Talent, ABER es war auch schon ein kleines bißchen Talent dabei.

3. GTA V

Jay: Ich bin Hermann in die Welt von GTA Online gefolgt. Einfach, weil mich auch seine gezeigten Videos und Ausschnitte davon überzeugt haben. Als ich dann angefangen habe so langsam den Dreh raus zu haben, wollte ich mir ein wenig Geld mit dem Überfallen von Geschäften verdienen. Das ist jetzt nicht wirklich schwer, kniffliger wird dann schon die Flucht. Naja, mensch hat es ja so drauf wie ich. Ja, behaupten wir einfach mal, das wäre purer Skill gewesen und kein Glück.

Das war es auch schon für diese Woche, seit gespannt auf die Streamhighlights der nächsten Woche! Bis dann!