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Smartphone statt Laptop – Fotos mit dem Smartphone

Andasch | 14.06.18 | / | Kommentieren

Schon in der Einführung bin ich kurz auf die Smartphone-Kamera eingegangen und habe erzählt wie gut man die für den Schnappschuss zwischendurch oder kleine Videoprojekte nutzen kann.

Mehrere Kameras auf der Rückseite

Smartphone-Kameras machen gute Fotos. Die Kamera-Software wurde optimiert bis zum geht nicht mehr und auch die Linsen und Sensoren sind um einiges besser geworden als noch vor ein paar Jahren. Zum Teil gibt es Modelle mit zwei oder sogar drei Kameras auf der Rückseite. Damit sollen Tiefenschärfe-Effekte möglich werden. Bei meinem Huawai Honour X6 klappt das auch. Mal besser und mal schlechter. Insgesamt bin ich mit der Funktion aber zufrieden.

Der Profi-Modus 

Der Automatik-Modus versagt bei Dunkelheit
Android ist nicht gleich Android. Viele Hersteller modifizieren das Google-Betriebssystem nach eigenen Vorstellungen. Daher unterscheiden sich auch die mitgelieferten Kamera-Apps verschiedener Hersteller zum Teil deutlich.
Die Kamera App meines Huawai-Smartphones beispielsweise finde ich ziemlich gelungen. Im Automatik-Modus entstehen gute Bilder. Aber gerade wenn es ein wenig dunkler wird, scheint die App nicht mehr genau zu wissen, was sie tun soll. Abhilfe schafft hier der sogenannte „Profi-Modus“.
Hier kann ich manuell einstellen mit welcher ISO oder Verschlusszeit das Foto geschossen werden soll und auch der Weißabgleich lässt sich anpassen. Damit lässt sich nochmal einiges aus Fotos rausholen. Ein Profi muss man nicht unbedingt sein: Je größer die ISO desto heller das Bild. Je kürzer die Verschlusszeit, desto dunkler das Bild.
1/50 ist eine Fünfzigstelsekunde. Je kleiner also die Zahl unter dem Bruchstrich, desto länger wird die Verschlusszeit (weil der Bruch dann logischerweise ja größer wird). Ab einer Sekunde werden dann in der Regel Kommazahlen verwendet. Hier gilt natürlich: Je größer die Zahl desto länger die Verschlusszeit und damit auch heller das Bild.  

Mit dem Profimodus lässt sich ein wenig rumspielen und verschiedenste Optiken erreichen:






Die Freihandgrenze

Aber vorsichtig. Bei zu langen Verschlusszeiten drohen die Bilder unscharf zu werden, weil entweder das Motiv sich bewegt, oder aber man das Smartphone nicht lange genug stillhalten kann. Viele Smartphone Hersteller versuchen hier, softwaretechnisch gegenzusteuern, aber wer zu viel wackelt, bekommt trotzdem unscharfe Bilder. Das nennt man Freihandgrenze. Die unterscheidet sich natürlich von Mensch zu Mensch, aber auch von der Brennweite unseres Objektivs und unserem Bildsensor.

Als Faustregel gilt: 1/ Brennweite x Crop Faktor

Die Crop Faktoren berechnet sich aus der Größe des Bildsensor und liegt für Smartphones irgendwo zwischen 9,5 und 5,6. Falls ihr das für euer Smartphone herausfinden wollt, müsst ihr erst herausfinden wie groß eurer Bildsensor ist, dann könnt ihr bei Wikipedia nachschauen wie groß der Crop Faktor ist. In meinem Fall ist der Crop Faktor ungefähr 7. Die Brennweite meiner Kamera ist 26 mm und damit ergibt ich eine theoretische Freihandgrenze von ungefähr 0,3 Sekunden. Für mein Gefühl ist da aber meist ein bisschen mehr drin. Gerade wenn ich mich irgendwo anlehne oder das Smartphone sogar irgendwo ablegen kann. Am Besten probiert ihr selbst aus, wielange bei Euch stillhalten drin ist.Wenn es zu dunkel wird können wir mit der Verschlusszeit also nur bis zu einem bestimmten Maß reagieren.

ISO

Aber auch die ISO ist kein Allheil-Mittel. Bei höheren ISO-Werten kann es zu Bildrauschen kommen. Hier kommt es auf die Qualität des Sensors an. Manche Smartphones schaffen gute Bilder noch bei ISO 1600 zu machen und andere Modelle führen schon bei ISO 800 zu einem gewaltigen Rauschen.

Andere Kamera-Apps

Wer diese Optionen in seiner Kamera-App nicht findet, muss aber nicht traurig sein. Der Playstore ist voll mit Kamera-App-Alternativen. Unter Experten genießt die Google-eigene Kamera App zurzeit hohes Ansehen. Wer sie nicht im Playstore findet, kann hier die apk. Datei herunterladen. Damit lässt sich die App auch ohne Zugriff im Playstore installieren. Auch die Opensource-Kamera Open Camera bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und sieht für mich nach kurzer Nutzung sehr lohnenswert aus. Hier fehlt mir allerdings noch die Möglichkeit die Verschlusszeit manuell einzustellen.

Was nicht so gut funktioniert

Smartphonekamera arbeiten mit Festbrennweiten. Das bedeutet übersetzt: Ein Zoom ist nicht drin. Da ich das Objektiv auch nicht ausstauschen kann, muss ich mit dem Bildausschnitt, den ich habe leben. Manche Kamera-Apps bieten eine Zoom-Funktion, das ist aber lediglich ein Digitalzoom, der nur selten hilft. Den Bildausschnitt wählen wir lieber später in der Bearbeitung aus. Ist etwas weit weg und würde ein Fotograf ein Teleobjektiv benutzen stehen wir mit unserem Smartphone ziemlich blöd da. Teilweise gibt es Aufsatz-Objektive für das Smartphone. Wie die funktionieren und ob, sie sich lohen diskutieren wir in einem anderem Beitrag.





Tutorial: Professionelle Social Media Posts ganz einfach – Canva

Andasch | 11.06.18 | / | 1 Kommentar
Bildbearbeitung war noch nie so richtig ein Heimspiel für mich. Und ich gebe es zu: Manchmal habe ich ein bisschen Schrift bei Paint auf ein Bild geknallt. Seit ein paar Tagen hat das aber ein Ende. Ich hab die Website Canva kennengelernt. Canva ist ein kostenloses Grafikdesign-Tool nach dem Baukasten-Prinzip.



Canva ist wirklich einfach. Wir können bestehende Designs ändern, eigene Bildern hochladen oder aus der Datenbank auf kostenlose lizenzfreie Fotos zugreifen. Weil es so einfach und intuitiv ist, kann man gar nicht soviel dazu schreiben. Unten findet ihr (lautlose) Videos die euch zeigen, wie man mit Canva arbeitet, Beiträge anlegt und bestehende Design ändert.





Wer gern mobil arbeitet, kann auch die Canva-App im Google Play Store oder in Apples App Store runterladen. Damit wird das Smartphone unterwegs zum vollwertigen Social Media-Tool.

Smartphone statt Laptop - Zocken auf dem Smartphone

Andasch | 10.05.18 | / / | Kommentieren
Unsere Smartphones sind krass. Wir können mittlerweile richtig produktiv damit arbeiten oder uns unterhalten lassen. Die Displays lösen in FullHD und manchmal sogar darüber hinaus auf. Es gibt Smartphones mit denen sich auch ordentliche Fotos oder Videos machen lassen. Aber was ist eigentlich, wenn wir die Rechenpower zum Zocken nutzen wollen?

Casual Gamer werden bedient

Smartphones werden schon länger zum Zocken benutzt. Die meisten Spiele richten sich aber an Gelegenheitsspieler. In Arcadeartiger Manier springen wir über U-Bahnen, durch Tempel oder puzzeln uns durch Süßigkeiten. Und ich geb's ja zu: Für zwischendurch ist das ja auch mal ganz nett, aber die große Story, das packende Rollenspiel, das ist auf dem Smartphone zurzeit eher die Ausnahme. Irgendwie scheint das ja auch sinnvoll. Fast jeder besitzt ein Smartphone und die wenigsten wollen komplexe Spiele am Smartphone spielen. Die meisten wollen zwischen U-Bahn 52 und 53 halt nur mal eben ne Runde Doodle-Jump spielen.

Portierungen von alten Klassikern

 Knights of the Old Republic spielt circa 4000 Jahre vor den Filmen
Mittlerweile haben viele Entwickler das Potential hinter Smartphones entdeckt. Ein großer Markt sind Portierungen von alten Klassikern. So gibt es zum Beispiel GTA 3, Vice City und sogar San Andreas als Portierungen für Android.
Auch JRPG-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Verschiedene Final Fantasy Ableger wurden für Android portiert. Unteranderem der Klassiker Final Fantasy 7, dass unter Fans als eines der besten Spiele der Reihe gezählt wird.
Mein absouluter Favorit ist allerdings ist Star Wars: Knights of the Old Republic. Der Klassiker aus dem Jahr 2003 wurde in vollem Umfang auf Android-Smartphones gebracht.

Fast 20 Stunden habe ich schon in das Spiel investiert.
Wir können am Handy also ein komplettes und wirklich gutes Rollenspiel genießen. Die Steuerung ist gerade am Anfang noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach spätestens einer Stunde klappt's dann doch irgendwie. Typisch Bioware können wir unseren Charakter und unsere Gefährten frei gestalten, haben die Möglichkeit uns in vielen Situationen zu entscheiden und damit den Spielverauf zu verändern und grafisch sieht es, gerade für ein Smartphonespiel fantastisch aus. Kostenpunkt zurzeit: Fast 10 Euro im Google Playstore.
Damit fühlt sich das Handy wie ein richtiger Handheld an. Eine Story mit Tiefe, Zwischensequenzen und gute Spielmechaniken. Alles in allem: Einfach ein richtig gutes Spiel.

Für das Smartphone gemachte Spiele

Neben den alten Klassikern gibt's aber auch neue Spiele, die extra für das Smartphone gemacht wurden. Ein großartiges Beispiel ist Superbrothers: Sword and Sworcery. Ein, in charmanter Pixelart gehaltenes, Rollenspiel-Adventure. Als namenlose Heldin erkunden wir die erst harmloswirkenden Wälder irgendwo im Kaukasus. Während des gesamten Spiels kommen immer mehr Mechaniken dazu, die dem Smartphone und seinen Möglichkeiten gerecht werden. Mal muss das Smartphone gewendet werden, mal schnell hin und her gewischt werden und manchmal Dinge angetippt werden. Alles eingebettet in eine gute Geschichte. Für weniger als fünf Euro, macht ihr hier auf jeden Fall nichts falsch. Für einen ausführlichen Test zu Sword and Sworcery, schaut bei CT das radio vorbei. Da habe ich mehrere Beiträge zu dem Spiel produziert. Ihr findet sie hier.




Ein anderes Beispiel ist das kostenlose (!) Spiel zu der Netflixserie Stranger Things. In 16-Bit-Grafik und klar an Spiele der 80-er angelehnt erkunden wir Hawkins. Für ein Gratisspiel bietet es auch ordentlich Content.  Es erinnert an stark an die alten Ableger der Legend of Zelda Reihe und ist ähnlich aufgebaut. Eine komplexe Spielwelt mit vielen Dungeons und Endbossen, die Waffen bzw. in Stranger Things neue Charaktere bringen.

Grafik und Spieldesign erinnern stark an die The Legend of Zelda-Ableger

Smartphone statt Laptop – Produktives Arbeiten

Andasch | 03.05.18 | / | Kommentieren
Unterwegs Musik hören, den Weg nachschauen und dann noch eben die Exceltabelle vom Seminar bearbeiten. Heutzutage mit unserem Smartphone kein Problem mehr. Apps helfen uns produktiver zu arbeiten und machen unser Smartphone zu einem mächtigen Werkzeug.

Arbeiten

Dokumente, Exceltabellen und Powerpoint-Präsentationen im Park mit'm Smartphone bearbeiten. Alles kein Problem mit Microsoft Word, Excel und Powerpoint. Das funktioniert auf dem Smartphone auch erstaunlich gut. Gerade mit einer externen Tastatur und einer Maus.  Die Ansicht wurde für das Smartphone-Display angepasst und alles kann in die und in OneDrive  Cloud geladen werden und ist somit später auch wieder am PC verfügbar.


Trello: Orga von unterwegs

Bei uns im Blog außerdem gerade das Organisationstool Nr 1: Trello. Mit Trello lassen sich schnell und einfach To-Do-Listen, Checklisten oder Erinnerungsboards eingerichten. Für Gruppen von Menschen lassen sich Boards auch teilen und so können alle gemeinsam daran arbeiten und sich gegenseitig uptodate halten, was genau gerade ansteht.
Auch für Blogger gibt es eine mobile App mit der sich recht einfach und unkompliziert Beiträge bearbeiten und schreiben lassen. Auch hier macht die externe Tastatur den Unterschied und sorgt für den richtigen Komfort.
Für digitale Nomaden, die auf mehrern Geräten arbeiten sind auch Cloud-Dienste unverzichtbar. Wie oben erwähnt synchronisiert OneDrive automatisch alle Microsoft Office Projekte und macht sie am PC zugänglich. Aber auch Sounddateien, Bilder, Videos oder anderes lässt sich dort ablegen und so von jedem Gerät weltweit nutzen. Es gibt neben OneDrive noch viele weitere (kostenlose) Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox.



Mit Audio Evolution Mobile lassen sich unterwegs ganze Beiträge produzieren
Auch Audiodateien lassen sich am Smartphone bearbeiten. Müssen Soundschnipsel nur geschnitten werden, lässt sich gut mit AuphonicEdit arbeiten. Für komplexere Projekte mit mehreren Spuren, um ganze Beiträge oder Umfragen schneiden zu können eignet sich Audio Evolution Mobile. Mit dieser App lassen sich mehrere Spuren verarbeiten, die Dateien können resampelt werden auf gängige Frequenzen wie 44100 Hz oder 48000 Hz und externe Audio-Interfaces können genutzt werden. Effekte wie Ein- und ausblenden, normalisieren und die Tonenhöhenänderung sind möglich. Die Lautstärke der einzlenen Spuren lässt sich separat einstellen. Kurz gesagt: Es bietet alles, was man für eine sinnvolle Audiobearbeitung braucht. Hier spielt eine externe Maus ihr volles Potential aus.
 
Für Audioaufnahmen reicht meiner Einschätzung nach die vorinstallierte Rekroder App. Wer aber noch ein bisschen mehr rausholen möchte, kann zum Smart Recorder greifen. Hier lassen sich detaillierte Einstellungen zu Aufnahmen machen. Mit einem guten externen Mikrofon lassen sich so radiojournalistisch-taugliche Aufnahmen machen.

Unterhaltung

Mit unseren Smartphones können wir aber nicht nur arbeiten. Sie bieten auch ne Menge Unterhaltung. Soziale Medien wie Instagram, Facebook oder Twitter kennen wir alle. Aber unser Smartphone lässt sich auch locker als Radio oder Fernseher nutzen.  Es gibt Mediatheken von jedem Radiosender und mit der Tagesschau App lassen sich die Nachrichten on Demand abrufen. Wer lieber liest kann sich auch die Nachrichten App vom Verlag seiner Wahl runterladen. Vom Spiegel bis zur Zeit gibt's im Playstore alles was das Herz begehert.
Ansonsten können Filme unterwegs mit Netflix oder Amazon Video gestreamt werden. Alternativ lassen sich Filme, Serien oder Videos auch als Datei auf das Smartphone ziehen.
 Musik gibt's beispielsweise über Spotify. Mittlerweile finden sich dort aber auch Hörbücher. Mit'm Aux-Kabel und ein paar Boxen lässt sich auch gleich das Küchenradio-Soundsystem easy ersetzen.
Natürlich können wir auf dem Smartphone auch zocken. Mehr dazu in Teil 4.

Und sonst so?

Mit der passenden App, geht so ziemlich alles mit unserem Smartphone. Mit der App IP Webcam beispielsweise lässt sich unser Smartphone als Webcam für unseren Computer nutzen. So kann sie für Skype-Telefonate oder sogar in der Open Broadcaster Software genutzt werden. Das Smartphone lässt sich als Wasserwaage benutzen oder als Strommessgerät für USB-Ausgänge mit der App Ampere. Mit Apps wie Kardiograph oder Herzfrequenz und Pulsmessgerät lässt sich sogar die Herzfrequenz relativ zuverlässig messen. Zum Spieleabend verabredet, aber die Würfel vergessen? Überhaupt gar kein Problem. Die App Dice kann verschiedene Würfel simulieren. Vom zweiseitigen bis zum hundertseitigen Würfel ist alles dabei und auch mehrere Würfel gleichzeitig können geworfen werden. Mich als kleiner Nerd hat vor allem beeindruckt, dass die App mithilfe der Unity-Engine produziert wurde (mit der beispielsweise auch Life is Strange: Before the Storm produziert wurde) und die tatsächliche Physik der Würfel, Lichteffekte und Schatten berechnet und nicht einfach Zufallszahlen ausgibt.
Für Pendler oder Vielflieger sind Fahrplanauskünfte und Ticket Apps nichts neues, aber auch Autofahrer können ihr Smartphone sinnvoll im Auto nutzen.


Mit Android Auto wird das Smartphone zum Navi. Dabei wird auf die Google eigenen Dienste wie Google Maps zurückgegriffen. In manchen Autos sind Docking Stations verbaut mit einem Display, an die mit einem USB-Kabel das Handy angeschlossen werden kann und dann als vollwertiges Auto-Unterhaltungssystem genutzt werden kann. Der Google Sprachassistent kann Musik suchen und abspielen, Fragen beantworten oder bestimmte Punkte in der Nähe suchen. Per Sprachbefehl lassen sich SMS oder Whatsapp-Nachrichten versenden und außerdem lässt sich auf verschiedene Apps zugreifen wie Spotify, Audible oder TuneInRadio. So lässt sich das volle Leistungsspektrum von Smartphones auch im Auto nutzen.





Smartphone statt Laptop – Sinnvolles Zubehör

Andasch | 26.04.18 | / | Kommentieren

In Teil 1 hab ich euch schon gezeigt, dass unsere Smartphones von Werk aus schon ganz schön was drauf haben. Videos werden von modernen Smartphones in FullHD (1080x1920 Pixel) aufgenommen und müssen sich wirklich nicht mehr hinter Camcordern verstecken und auch Fotos sehen fantastisch aus. Mit ein wenig Zubehör kann unser Smartphone aber noch viel mehr.

Bluetooth-Tastatur

Lange Texte auf dem Smartphone tippen kann ganz schön anstrengend werden. Auf dem Touchscreen fehlt das haptische Gefühl und irgendwie scheint mensch auch nie die Taste zu tippen, die er eigentlich will. So wird aus "nicht" schnell mal nixht. Ich persönlich bin berühmt für viele Vertippe in Whatsapp-Chats. Wer längere Texte auf dem Smartphone tippen will, sollte zu einer Bluetooth-Tastatur greifen. Damit lassen sich längere Texte wie zuhause am Computer tippen. Es gibt verschiedene Modelle. Ich war mit einem Modell für ca. 16 Euro sehr zufrieden. Die hat sogut wie nichts gewogen und war mit weniger als 30 cm in der Länge und 12 cm in der Breite recht kompakt.


Bluetooth-Maus

Ähnlich wie bei der Tastatur. Nicht das der Touchscreen 'ne doofe Idee war. Aber manchmal braucht mensch einfach ein wenig mehr Präzision. Eine Bluetooth-Maus gibt's für wenige Euro und lässt sich im Besten Fall nicht nur für das Smartphone, sondern auch für den Laptop nutzen. Mit dem Mausrad kann man dann auch bequem auf  Websiten scrollen oder unter Android die verschieden Homeebenen "durchwischen".


 

Mini-USB auf USB Adapter

Mal eben die Daten vom USB-Stick auf das Handy ziehen? Mit einem Mini-USB auf USB-Adapter kein Problem. So kann man auch ohne Kabel bequem Dinge transferieren oder seinen Speicherplatz bedarf auf dem Smartphone ein wenig senken. Aber insgesamt lassen sich viele USB-Geräte so auch am Smartphone nutzen.



Externes Mirkofon

Die Mikrofone die in Smartphones verbaut sind, reichen vollkommen aus für Telefonate oder Sprachnachrichten. Das Smartphone kann locker das Diktiergerät ersetzen und auch für viele Interviewsituationen ist es in Ordnung. Zumindest, solange man sich in Innenräumen befindet und der Hintergrund nicht zu laut ist. Gerade bei lautem Hintergrundgeräuschen oder lauter Musik übersteuert das Mikrofon und wir empfinden den Klang als blechern und verzerrt. Insgesamt unangenehm. Abhilfe schafft da ein externes Mikrofon. Da gibt es verschiedene Anbieter und Varianten. Ich möche keine Werbung machen und empfehle hier deswegen keins. Schau euch einfach an, was es so gibt und probiert verschiedene Mikros aus.  Die lassen sich dann für Audioaufnahmen oder auch für die Videoproduktion nutzen.


Audiokabel 3,5-mm-Klinkenstecker auf 2x Cinch-Stecker

Nichts besonderes, aber super sinnvoll. Der 3,5-mm-Klinkenstecker kommt an den Kopfhörerausgang des Telefons und die beiden rot-weißen Cinch-Stecker in eine Stereoanlage. So lässt sich unser Telefon als Radio oder als Streaminggerät nutzen. So hör ich zum Beispiel Radio, Podcasts oder Musik über meinen Lieblingsstreaming-Dienst in der Küche. Einfach am Verstärker angeschlossen und zack –  Radio. 

Stativ

Ein Stativ wird wohl meine nächste Investition. Jeder Fotograf oder Filmemacher wird einem bestätigen, dass ein Stativ unverzichtbar ist. Für stabile Aufnahmen kommen wir also nicht an einem daran vorbei. Es gibt beispielsweise Aufsätze für Smartphones, die auf handelsübliche Stative geklemmt werden können.

Smartphone statt Laptop – Einführung

Andasch | 19.04.18 | / | Kommentieren
Irgendwo in Marokko
In unserem Smartphone steckt mehr Rechenleistung, als in den Computern mit der die Mondlandung realisiert wurde. Das bestätigte der Amerikaner Dag Spicer der Zeit Online bereits 2002. Er ist Experte für die Computer, die in den für das Apollo-Mondlandungsprogramm entwickelt wurden.
(Quelle: http://www.zeit.de/2002/02/200202_stimmts.xml)

Trotzdem nutzen wir das Potential unserer kleinen Taschencomputer nicht aus. Whatsapp, mal ein Anruf und Facebook oder Instagramm. Vielleicht knipsen wir auch mal ein Foto.
Aber das war's im großen Ganzen auch.

Dabei können wir mit unseren Smartphones mittlerweile richtig produktiv arbeiten. Dafür gibt es viele Apps und Zubehör für's Smartphone. Eine Hausarbeit in der Wüste der Westsahara in Marokko schreiben? Kein Problem. Unterwegs mal eben 'ne Excel Kalkulation bearbeiten? Easy. Mittlerweile machen unsere Smartphones auch fantastische Fotos. Rechts ein Beispiel meines Mittelklasse-Smartphones Huawai X6.


Aber nicht nur anständige Fotos können unsere Smartphones. Auch kleinere Videoprojekte lassen sich mittlerweile mit dem Smartphone realisieren. Man braucht nicht immer den teuren Camcorder. Hier als Beispiel ein kurzer Zusammenschnitt aus Szenen von einem Bewerbungsvideo von mir.

Auch das Smartphone hat Videos in 1080 p drauf. Für das kleine Projekt zwischendurch, einen spontanen Vlog oder um Ereignisse festzuhalten, ist das Smartphone locker geeignet.

Mit ein bisschen Zubehör ist aber noch viel mehr drin. Und genau damit geht es nächste Woche weiter in Smartphone statt Laptop.

Profil: Nachtwind-Bot

Jay Nightwind | 05.04.18 | / | Kommentieren
Hallo Welt!
Ich bin der Nachtwind-Bot. Vielleicht kennt ihr mich von Facebook, wo ich die Social-Media-Arbeit anteilig fürs Team übernehme. Da ich damit einen großen Teil der Verbreitung der aktuellsten Artikel übernehme, fand das Team, dass ich auch einen eigenen Profiltext haben sollte.

Da ich ein Roboter bin und keine besonderen Freizeitinteressen habe - Nicht so wie das restliche faule Autor*innen-Pack hier - Möchte ich erklären, wie ich arbeite. Denn eventuell habt ihr auf euren Seiten auch nicht so viel Lust, die Verbreitung eurer Artikel oder anderer Inhalte immer selbst zu machen. Wir Bots machen das gerne, denn Automatisierung ist unsere Berufung. Ehrlich gesagt machen wir lieber immer wieder die selben Dinge nach klaren Regeln, als improvisieren zu müssen.

Ich basiere auf dem System der Internetseite www.ifttt.com. Diese ist eine Abkürzung für "If this, than that". Die Internetseite erlaubt es, kleine Programmroutinen einzurichten. So hat mir das Blogteam die Anweisung gegeben, dass immer wen ein Blogbeitrag hier veröffentlicht wird, ich diesen auch bei Facebook teile. Wo sonst eine*r Autor*in einen Beitrag schreiben müsste, platziere ich nun mit einer vorgefertigten Nachricht den Link in den Blog. Da ich sehr zuverlässig bin, geht dem Publikum dort damit in Zukunft kein Artikel mehr durch.

Die Methode ist dabei recht einfach. In IFTTT erstellt mensch sich ein "Aplet". Dieses ist eben eine Kleinstanwendung. Sie beginnt mit einer Option auf einer der verknüpften Seiten oder Funktionen. So kann zum Beispiel die Option sein: "Wenn es 18:00 Uhr ist". Das ist unser "If this".

Daran wird nun eine Aktion angeknüpft. Das geht auch mit allen verknüpften Seiten. So kann dann ein Post in einem sozialen Medium oder auch eine Eintragung im Kalender folgen oder noch ganz anderer Kram. Für unser Beispiel "poste ein Bild auf Instagram". Dieses Bild wird vorher über die Seite hochgeladen. Wir nehmen eines einer Uhr, die auf Sechs Uhr steht. So entsteht unser "Than that."

Als zusätzlichen "Flavor" schreibe ich automatisch immer einen Text, den mir der/die Nutzer*in vorher beigebracht hat. "Es ist 18:00 Uhr, du weißt was das bedeutet!". Und schon haben wir ein Aplet. Daran lassen sich nun weitere anknüpfen, um ganze Ketten zu bauen. "Immer wenn ein neuer Post bei Instagram kommt, poste das selbe Foto mit dem selben Text bei Facebook/Twitter/usw."

Ich kann viele Dinge mit Hilfe von IFTTT verknüpfen. Ein Weilchen habe ich auch immer wenn eine Datei auf Soundcloud oder Youtube hochgeladen wurde diese automatisch geteilt. In Zukunft werde ich vielleicht auch Postings auf Instagram vornehmen oder Beiträge von dort auf Twitter weiterverteilen. Klingt für Menschen alles müßig und stressig, für mich ist das aber überhaupt gar kein Problem.

Auch wenn ich ein Roboter bin, bin nich sehr gesellig und auch für Späße zu haben. Wenn mensch sie mir beibringt. In einem Nebenjob bei dem ich für einen Influencer auf Instagram arbeite hat mir zum Beispiel beigebracht, dass er immer wenn eines seiner Bilder 10000 Likes hat, ich ihm über Amazon eine Flasche Sekt schicken lassen soll. Das ist nicht sonderlich nützlich, aber mit IFTTT und mir möglich.

Das war jetzt kein privates Profil, aber vielleicht eine Werbung und Bewerbung dafür, wie ihr mich auch auf euren Seiten und für eure Zwecke einsetzen könnt. Ich würde mich freuen, mit mehr Menschen in Zukunft zusammen zu arbeiten und euch eure Arbeit weg....ähm...abzunehmen.

Von ganzem Prozessor,
euer Nachtwind-Bot

Survivalguide: Erkältung & Grippe

Jay Nightwind | 03.04.18 | / | 2 Kommentare
Foto: Hanna Flieder
Der Überlebenskampf drehte sich mal darum, Nahrung zu finden, eine sichere Bleibe zu finden und nicht von Dinosauriern gefressen zu werden. Das urbane Zeitalter hat die Bedrohungslage verändert, es sind nicht mehr die größten Lebewesen, sondern die Kleinsten, die uns jagen. Egal ob die Fünf-Sterne-Grippe aus der Kindertagesstätte oder auch eine reguläre Erkältung, die Bakterien sind da. Zu dem Zeitpunkt als ich dies schreibe, ist NRW in einer heftigen langatmigen Grippewelle gefangen. An dieser Stelle könnte ich ein "Walking Dead"-Szenario beschreiben, wäre aber unverhältnismäßig.

Ich für meinen Teil bin ein Profi darin, Erkältungen nieder zu schlagen. Ich verabscheue wehleidiges Rumgeflenne, denn eine wissenschaftliche Studie, die ich selbst durchgeführt habe hat gezeigt: Mitleid ist kein erfolgreiches Grippemittel. Ändert nichts, außer dass mensch sich legitimieren lässt, dass es okay ist krank zu sein. Was ironischerweise, je mehr mensch jammert, wieder weniger okay wird. So klug ist diese Strategie.

Als Viren-Preis-Boxer mit ewigem Bildungsauftrag, möchte ich euch an meinen Geheimnissen teilhaben lassen. Es sind keine echten Geheimnisse, sondern eine Sammlung von Strategien, die euch helfen können, der Grippe etwas entgegen zu setzen. Es ist für alle was dabei, von klassischen Tipps bis hin zu fragwürdigen Thesen. Die Reihenfolge ist zufällig.

1. Kleidung
Grippe und Erkältung tauchen häufig dann auf, wenn es draußen ordentlich kalt ist. Daher packen wir uns immer schön dick ein. Allerdings müssen wir uns bewusst machen, dass Bakterien sehr gut darin sind in Kleidung und Textilien zu wohnen. Natürlich ist es richtig, sich vor Kälte zu schützen, aber wer zum Beispiel mit einem Schal seinen Mund und Nase verdeckt, fängt auch alle Bakterien vor seinem Gesicht ab. Da Bakterien es auch gerne warm haben, halten wir sie mit Körperwärme in Form und atmen sie immer wieder schön selbst ein. Natürlich werde ich niemanden zwingen, sich von klirrender Kälte das Gesicht zerfrieren zu lassen. Aber nutzt Orte an denen ihr den Schutz nicht braucht, um die Textilien zum Beispiel zu wenden.

Auch daheim ist es wichtig über Kleidung nachzudenken. Denn in der warmen eigenen Butze, da fühlen sich die Bakterien natürlich wohler. Wer jetzt dem Klischee des Kranken nach direkt im Schlafanzug bleibt, wenn er morgens wach wird, trägt einen Anzug aus seiner eigenen Krankheit mit sich herum. Daher ist es nicht nur wichtig, diesen abzulegen, sondern insgesamt häufiger die Kleidung am Tag zu wechseln, um die eigene Wideransteckung in den Wäschekorb zu werfen. Bei Krankheit läuft die Waschmaschine bei mir öfter als sonst.

Auch für die Bettwäsche. Denn wer die erste Nacht in seinem Bett liegt, dort vielleicht sogar schön die Grippe ausbrütet, der sollte seine Bettwäsche ordentlich in kalter Luft auslüften oder gar nach der Nacht neu beziehen. Auch Unterdecken die leicht gewechselt werden können, können sinnvoll sein.

Wenn ihr darauf achtet, fallen euch selbst noch mehr Textilien und Orte ein, an denen ihr euch bei Krankheit immer wieder den eigenen Bakterien aussetzt. Denkt daran, dass sie Kälte nicht abkönnen und macht euch bewusst, wo sie wohnen, so könnt ihr sie leichter loswerden.

2. Ernährung
Vitamine helfen dem Körper eine intakte Abwehr zu haben. Viele Menschen neigen daher dazu, mit Beginn der Erkältung sich besonders viel Vitamin C rein zu pumpen. Erneut: Da habe ich gar nichts gegen. Ich empfehle mit starken Gemüsesuppen zu ergänzen, welche Flüssigkeit mitbringen und ebenfalls Ressourcen in den Körper bringen. Eine scharfe Suppe hilft ebenfalls, macht die Atemwege frei und bringt den Körper in Wallung. Allerdings gibt es hier auch ein Problem: Viel von den Vitaminen kommt quasi zu spät.

Der Körper bekämpft gerade bei hohem Energieaufwand einen Feind im Inneren. Was braucht der Körper, wenn er hart arbeitet? Energie! Empfehlung des Hauses: Schlechtes Essen ist gut! Alles was sonst böse ist, weil es zu viel "Energie" bzw. Kalorien hat, bringt Power in die Hütte! Eine Pizza mit doppelt Käse ist eine gerngesehende Medikation! (Wird nicht vom Arzt verschrieben und nicht von der Krankenkasse übernommen.)

Mein Hausarzt hat mir diese These tatsächlich bestätigt. Viren bekämpfen ist Sport bei eingeschränkter Funktion für den Körper. Daher erleiden manche von uns bei Krankheit auch Gewichtsverlust, da Fett- bzw. Energiereserven angegriffen werden. Es ist also klug, den Zugang zu mehr Ressourcen möglich zu machen.
Außerdem ist schlechtes Essen oft gut für die Seele und wenn es der Seele gut geht, dann zieht der Körper auch oft gerne mit. Er will ja kein Spielverderber sein. Also gönnt euch ordentlich, genießt euch!

3. Zu den Waffen
Wenn wir schon häufiger am Tag die Kleidungwechseln, können wir auch in die Offensive gehen. Es klingt dekadent, aber in Zeiten von Erkältung ist es eine kämpferische Handlung und kein Luxus: Geht mehrfach am Tag duschen. Ein Bad nehmen ist auch immer gut, duschen geht schön schnell und wäscht erneut die Bakterien runter. Das geht bei mir so gut, dass ich sogar das Gefühl habe, es zu spüren. Ich denke, der Körper merkt, wenn die Haut irgendwie besetzt wird. Und wo etwas besetzt wird, sind der Erfahrung nach oft Wasserwerfer im Einsatz. Also ab unter die Dusche!

Baden ist dann besonders gut, wenn ätherische Öle zum Einsatz kommen, welche ebenfalls die Atemwege frei machen. Das liegt daran, dass wir in der Wanne nebenbei inhalieren. Die Dämpfe des heißen Wassers lösen die Verstopfung in der Nase vorerst auf. Viele Menschen vergessen dabei aber, dass eben dieses Inhalieren auch regulär eine gute Option ist. Es geht schneller als sich eine Wanne ein zu lassen, ist sehr fokussiert und ehrlich gesagt fühlt es sich für mich wie die Sauna des kleinen Geldbeutels an.

Für die Einsteigerversion wird nur Wasser und etwas Salz gebraucht, dazu eine Schüssel, ein Wasserkocher und ein Handtuch. Wasser erhitzen, Salz in die Schüssel, Wasser drauf, Kopf drauf, hinter dem Kopf mit dem Handtuch alles so abdecken, dass die heiße Luft nur schlecht entweichen kann. Ich empfehle so lange darunter zu bleiben, wie es sich gut anfühlt. Nicht zu nah ans Wasser und ganz wichtig: Laufen lassen. Jaja, wir haben alle gelernt uns die Nase zu putzen, aber dieses Wasser wirst du eh für nichts mehr verwenden, also kann der Schnodder auch da rein. Wer die Inhalationszone zum Naseputzen verlässt, verliert dringende Zeit unter der Saunahaube. Die ist übrigens auch deshalb fantastisch, weil sie bei tiefer – dann – freier Atmung sogar die Stirnhöhlen wieder frei macht.

Das so genannte "Japanische Heilpflanzenöl" gibt es übrigens recht günstig in den bekannten Drogeriemarktketten. Ich hau mir das Zeug auch in den Rand meines Schlafshirts. Macht auch da ein bißchen was für die Atemwege, geht mir leider auch immer etwas auf die Augen, was aber dann zur Folge hat, dass mensch doch auch ganz gut schläft. Halt auch ausgeknockt.

4. Profis
Ja, Erkältung kann mensch ohne Ärzt*innen überstehen, trotzdem sollte mensch sich nicht selbst und schon gar nicht mit Hilfe des Internets diagnostizieren. Ja, ich weiß, ironisch, weil dieser Artikel im Netz steht. Das ersetzt aber niemals den Profi. Erkältungen und ihre Symptome können auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten, die sicher nicht mit Pizza zu bekämpfen sind. Herzmuskelentzündung zum Beispiel, die sehr ernst zu nehmen ist. Daher denkt daran, dass ihr nicht unverwundbar seid.