Podcast: Kalligraph "Der Schreiberling" Florian Eichhorn

Es ist nicht das erste Mal, dass ich dieses verdammte USB-Kabel für das Mikro vergessen habe. Als ich zur Rezeption des Unperfekthauses aus dem Keller hochkletter, notiere ich mir auf meiner Tages-To-Do-Liste: Packlisten für Außentermine erstellen. Hat übrigens super geklappt, habe ich bis heute noch nicht erledigt. Problem und Analyse wohnen offensichtlich sehr dicht zusammen, treffen sich aber trotzdem nie.

Leider gab es im Haus auch kein passendes freies Kabel, so dass die Aufzeichnung mit dem Handy klappen musste. Was grundsätzlich nicht so schlimm ist, aber dann in der Bearbeitung am PC einen kleinen Einschnitt bei der Klangqualität gibt. Warum das so ist, da bin ich nicht Experte genug für Audiokrams.

Erfreulicherweise kann kein Gerät der Welt die Qualität meiner Gesprächspartner beeinflussen. Florian Eichhorn, der auch als "Der Schreiberling" unterwegs ist, hat eine besondere, weil nicht besonders moderne Leidenschaft: Die Kalligraphie. Schrift als Kunstform, wenn mensch so will. Das wollte ich mehr drüber wissen, denn ich hatte Kalligraphie eher im asiatischen Raum verortet und konnte im Zeitalter der hochwertigen Pixelschubser am Rechner nur Kalligraphie als eine Art Hipster-Trend verstehen. Warum also Rumpinseln?

Was Kalligraphie Florian bedeutet, könnt ihr hier hören:


Wenn ihr das Interview gehört habt, werdet ihr die Idee der Schriftanalyse mit ihm sicher mitbekommen haben. Seit der Aufzeichnung hat es sich ergeben, dass es nun wirklich dazu kommt! Und zwar bei unserem allerersten Live-Event mit "Der Nachtwind" am 15.09. in der Weststadthalle in Essen. Gemeinsam mit mir wird Florian Werbung und echte Schriftproben analysieren. Wenn ihr Lust habt, schaut euch das an, der Eintritt wird frei sein! 

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