Motivation
Als ich gefragt werde, wie ich mich eigentlich motiviere zu all meinen Sachen, falle ich ein wenig auseinander. In Zeitlupe. Ich falle in die Lücke zwischen meinem Selbstbild und Fremdbild. In die Lücke zwischen meinem Wunsch und meiner Realität. Statt mich zu freuen, dass ich als motiviert gesehen werde, bin ich irritiert. Aber das ist wohl gut, denn zu fordert sich mein Bild zur Erneuerung heraus. Ich erinnere mich plötzlich, was ich gerne wäre und hätte. Die Leidenschaft die mal da war, jetzt eine Statue ohne Leben. Aber vermisst. Stark vermisst. Als ich mich frage, wie ich mich motiviere, dann denke ich, dass ich noch nicht bereit bin zu sterben. Wenn ich aber nichts mehr tun sollte, dann wäre ich tot. Und das wird irgendwann eh passieren, aber halt noch nicht jetzt. Und deshalb muss ich etwas tun. Damit ich lebendig bin. Und die Hoffnung ist, dass die Leidenschaft irgendwann heilt und zurück kommt.