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Nicht alles sind Worte

Ich liege noch im Bett, versuche Tom Sachs "Output before Input" umzusetzen, will etwas schreiben, habe aber das Gefühl, da gerade nichts zu haben. Also fange ich an aufzuschreiben, was ich in meiner Situation denke. Ich überlege kurz, ob eine andere Form von Output vielleicht heute früh besser für mich wäre. Denn manchmal sind es einfach nicht die Worte. Denn manches lässt sich nicht sagen. Eine These von mir, die sich zuletzt immer wieder wiederholt, weil ich passende Situationen dafür erlebe: "Könnten wir alles in Worten sagen, gäbe es keine Umarmungen". Aber es lässt sich eben nicht mit Worten bewirken, was eine Umarmung, ein Kuss auf die Stirn, das Betrachten eines Waldes, das Spielen mit andren Kindern - und so vieles mehr - für uns tun.  Vielleicht ist was neue früh in mir vorgeht eher ein Bild, oder eine Melodie oder etwas ganz anderes. Vielleicht sind es eben keine Worte. 

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