Atmen
Erst achte ich nur auf die Nase und atme lange ein. Ein paar mal. Dann achte ich auf meinen Brustkorb. Je länger ich darauf achte, desto öfter machen sich auch andere Bereiche bemerkbar. Schultern deren Spannung sich verändert. Kiefer. Nacken. Wenn sich das eingependelt hat, versuche ich nach dem Brustkorb in den Bauch weiter zu atmen. Das mache ich, bis ich mich verändert habe. Denn das passiert, wenn wir wieder richtig atmen und uns bewusst werden. Es ist immer wieder überraschend für mich wie sich die eigene Welt verändert, wenn mensch eine unterbewusste Handlung ins Bewusste verschiebt. Und dadurch das ganze Wahrnehmen nach vorne rückt. Atemübungen gibt es viele. Sie wirklich zu machen ist auf Dauer die Praxis, die vieles verändern kann.