Kurzgeschichte: der Feldherr
Gepaart mit dem Bodennebel dieses Morgens, durchschneiden Lichtstrahlen den Stoff des Zeltes auf dem Hügel. Wie Dachbalken hängen sie dort, geben den ersten Gedanken die Gelegenheit auch erkannt werden zu können. Die Schritte ohne Unterbrechungen direkt hintereinander gelegt, kommt jemand den schmalen eingelaufenden Pfad hinauf. Ein Finger kreist auf der Armlehne eines Sessels, während ein paar Augen die Karte auf dem Tisch betrachten. Der zügige Schatten schiebt sich durch die Vorhänge des Vorzeltes und verwandelt sich in ein bekanntes Gesicht. "Mein Herr?" spicht es und "Berichte, mein Kundschafter." bittet die Seele aus dem Sitz heraus. "Ihre Vorahnungen haben sich bestätigt, mein Herr. Es gibt im gesamten Marschland Gerüchte und Berichte, dass die Traurigkeit dort Einzug gehalten hat. In kleinen Grüppchen zieht sie über die Wege und kommt immer wieder mit verschiedenen Persönlichkeiten in Berührung." Ein Hand streicht durch ein Kinn, so wie es erlern...