Soundcollage Rom

Miriam Jagdmann | 21.05.18 | / / / | Kommentieren
Rom - alte Ruienen, riesigen Plätze, hunderte von Kirchen und alles wimmelt nur so von Menschen. Italiens Hauptstadt kannte ich bisher nur aus dem Latein-Unterricht. Im März habe ich die Stadt dann endlich einmal selbst erkunden können. Rom ist nicht nur sehens- sondern auch hörenswert. Deshalb habe ich, unterstützt durch meine Reisebegleitung, versucht euch Rom in Tönen mitzubringen. Viel Spaß beim Hören:

Eine weitere Soundcollage aus Marokko von unserem Autor Andy findet ihr hier.


Kommentar: Medienkritik – Warum ich Christian Linders Bäcker-Anekdote nicht rassistisch finde

Andasch | 14.05.18 | / | Kommentieren
Dieser Post spiegelt einzig und allein die Aussage des Autors wieder und ist als journalistischer Kommentar zu verstehen.

Ich bin weiß Gott, kein großer Fan von Christian Lindner oder der FDP. Die allgegenwärtige wirtschaftswissenschaftliche Sicht auf die Welt, abseits aller humboldschen Humanismusprinzipien, die Leben, Schicksale und Träume auf kalte, nüchterne Zahlen reduziert, läuft mir zutiefst zuwider.
Aber wer Christian Linder nach seiner Anekdote Rassismus vorwirft, ist vielleicht nicht hysterisch, aber hat seine Aussage nicht richtig verstanden.

Was er gesagt hat: "Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer. Damit die Gesellschaft befriedet ist, müssen die anderen, die in der Reihe stehen, damit sie nicht diesen einen schief anschauen und Angst vor ihm haben, müssen sich alle sicher sein, dass jeder, der sich bei uns aufhält, sich legal bei uns aufhält. Die Menschen müssen sich sicher sein, auch wenn jemand anders aussieht und noch nur gebrochen deutsch spricht, dass es keine Zweifel an seiner Rechtschaffenheit gibt. Das ist die Aufgabe einer fordernden, liberalen, rechtsstaatlichen Einwanderungspolitik."

Im Anschluss und nach dem öffentlich wirksamen Partei-Rücktritt des FDP-Politikers Chris Payk hat Christian Lindner in einem Twitter- Video erklärt, wie das Statement gemeint war.  Dabei appelliert er bei Diskussionen um Integration und Rassismus zu Nüchternheit und Sachlichkeit. Und wenn die FDP und Christian Linder was können, dann das: kühle, distanzierte Sachlichkeit.

Die Reaktionen 

Und schnell gab es auch die ersten Reaktionen in den Medien. Ein handwerklich guter Kommentar, der argumentiert warum Christian Lindner Aussage rassistisch interpretiert werden könnte gibt's zum Beispiel bei Spiegel Online. Der Autor erkennt zwar an, das Lindner eigentlich dafür sorgen möchte, dass "nützliche Menschen unlindnerscher Hautfarbe nicht unter Diskriminierung zu leiden haben", wirft ihm aber vor in den Sumpf von Alltagsrassismus gestolpert zu sein. Seiner Meinung nach hätte Lindner klarstellen sollen, dass man keine Angst vor jemandem haben muss der Brötchen in einer anderen Sprache bestellt und das Hautfarbe, Sprachkenntnisse und Aufenthaltsstatus nichts über die "Rechtschaffenheit" eines Menschen aussagen. Ein wenig trotzig echauffiert sich der Autor außerdem und erklärt, dass sich Bäckereibesucher*Innen auch nicht um den Aufenthaltsstatus anderer Anwesender zu scheren haben.

Ängste ernst nehmen

Und Stefan Kuzmany hat Recht. In allen drei Punkten. Es sollte egal sein, welche Hautfarbe der Mensch vor mir in der Schlange hat. Weder Hautfarbe, Sprache oder Aufenthaltsstatus sagen etwas über die "Rechtschaffenheit" eines Menschen aus. Und eigentlich sollte jedem auch der Aufenthaltsstatus von einem Menschen egal sein. Ich persönlich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Kein Mensch ist illegal. Niemand der flieht, sollte Angst um eine Abschiebung haben.
Aber es entspricht leider nicht der Realität. Mein Mutter ist polnische Einwanderin und ist seit 1989 hier. Bis heute spricht sie nicht akzentfrei deutsch und auch sie berichtet davon, dass sie nie als deutsch wahrgenommen wird. Sie ist immer "die Polin" und wird manchmal auch schräg angeguckt. Das ist scheiße, aber so ist leider immer noch viel zu oft so.


Christian Lindner greift diese Situation auf und sagt man kann nicht erkennen, ob jemand ein "hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer" ist. Und auch wenn mir die Unterscheidung zwischen wertvoller, weil gut ausgebildete*r Ausländer*In und wertlose*r Ausländer*In zutiefst zuwider läuft, sagt Linder doch: Wer jemand ist, kann nicht an seiner Sprache oder seinem Aussehen erkannt werden. Lindner nimmt die Ängste der Menschen ernst und versucht eine Lösung zu finden. Und wir sprechen hier nicht von den "Ängsten" im braunen Sumpf, sondern von den Ängsten von Oppa Dirk von nebenan oder einem durchschnittlichen Konservativen.


 Du brauchst doch keine Angst zu haben

Und im Gegensatz zu Thomas de Maizière ist Lindners Lösung nicht Leitkultur, sondern der Rechtsstaat. Im Gegensatz zu de Maizière versucht Lindner nicht die Ängste durch das Ausschließen "der anderen" zu beseitigen, sondern mit der demokratischsten aller Gewissheiten: Dem Rechtsstaat. Ich kann mir in Deutschland sicher sein, dass Gesetze gelten und hier auch eingehalten werden. Egal, welche Hautfarbe ich habe oder welche Sprache ich spreche: In Deutschland hat jeder dieselben Rechte.
So sehr ich Lindners neoliberale Logik von wertvollen und nicht wertvollen Menschen verachte, so macht er hier meiner Meinung nach etwas richtig. Er nimmt die Ängste der Menschen ernst und versucht Lösungen und Sicherheiten zu bieten, statt einfach zu sagen: "Du brauchst doch keine Angst zu haben". Zu einer ehrlichen Diskussion gehört es eben auch dazu, diese Ängste ernst zu nehmen, seien sie noch so irrational. Denn wenn wir es nicht tun, instrumentalisieren eben die AfD, die Identitären oder andere Rechte die Angst. Nicht jeder, der Angst hat oder sich unwohl fühlt ist ein Rassist oder Nazi, aber er*sie kann zu einem werden, wenn er oder sie sich nur noch bei der AfD ernst genommen fühlt.

Ursprünge verstehen und Tipps geben

Eine befreundete Erzieherin und ich haben am Strand mal einen kleinen Jungen und seinen Papa beobachtet. Der Kleine hat wie am Spieß geschrien, weil er Angst vor Sand hatte. Der Vater wiederholte immer wieder: "Du brauchst doch keine Angst zu haben". Die befreundete Erzieherin hatte mir damals gesagt, dass das das schlimmste ist, was man in dieser Situation tun kann. Jede Angst, auch die Angst vor dem bösen Monster unter dem Bett muss respektiert werden und man sollte dem Kind Wege zeigen, mit der Angst umzugehen. Wenn ein Kind Angst vor Blitz und Donner hat, erklärt man dem Kind am besten den Grund für den Krach oben am Himmel und wenn es Sand ist, dann sucht man einen Weg damit umzugehen.

Und auch wenn die Bevölkerung keine Kinder sind, so gilt das auch bis ins Erwachsenenalter. Wenn ich völlig irrational Angst vor Spinnen habe, hilft es mir nicht, wenn jemand mir sagt, dass ich doch keine Angst zu haben brauche, sondern jemand der mit mir Wege sucht, mit dieser Angst umzugehen.

In allen Kommentaren, einschließlich dem von Stefan Kuzmany wird aber genau das verlangt: Sagt den Leuten sie brauchen keine Angst zu haben vor Menschen mit anderer Hautfarbe oder gebrochenem Deutsch. Und ihr alle habt ja recht, das brauchen sie auch nicht. Aber ihnen das nur zu sagen, wird ihnen nicht helfen. Um ihnen diese Angst zu nehmen brauchen wir eine ehrliche Diskussion, bei der auch irrationale Ängste benannt werden dürfen, ohne verurteilt zu werden.

Besonders stolz dürfen übrigens die Journalist*Innen sein, die sich von Alice Weidel instrumentalisieren haben lassen und zitieren, wie die FDP sich gern mit der AfD abstimmen kann bei Migrationsfragen. Alice Weidel hat nämlich erkannt, dass AfD-Wähler*Innen die sind, die sich nicht ernst genommen fühlen und sie gewinnt, wenn die anderen sich prügeln. Deswegen versucht sie internettrollmässig nochmal Öl ins Feuer zu kippen und unsere liberale Gesellschaft weiter zu spalten. Ganz "House of Cards"- mässig schaut sie jetzt zu, wie sich unsere liberale Gesellschaft selbst zerfleischt und schlürft dabei Chardonnay.

Aus Dirk sein Leben III : Das Fußballspiel

Der Hartmann | 14.05.18 | / | 4 Kommentare
Tach auch,
der Dirk is dat hier. Wer mich nich kennt, ich komm von Duisburch wech und bin LKW- Kutscher. Und mir is da neulich wat passiert, dat glaubste nich.
Pass auf, bin ich neulich bei meinem Sohn gewesen. Und da sacht der zu mir: "Hömma Vatter, meine Kurze hat Sonntach 'n Fußballspiel. Biste dabei zum Gucken?"
Dat lass ich mich nich zwei Mal sagen. "Ja sicher bin ich am Start. Hömma, wenn die Ullige pöhlt, dat muss ich doch sehn. Is dat heim oder auswärts?"
"Ne, ne, dat is Heimspiel, hier in Meiderich."
Und so war et dann.

Am Sonntach dann mein feinstes Unterhemd anjezogen, also dat ohne die Senfflecken, die jute Trainingsjacke vonne Altherrenmannschaft drüber und ab nachem Platz.
Wie ich da ankam war dat noch am Plästern wie 'n Doofen. Aber ich war Glück am Haben, dat hat nich lang jehalten, dann hattet jefisselt und wie dat Spiel anfing, hömma, da kam sogar die Sonne raus. Und ker, leck mich am Arm, wat der Lorenz wieder jeknallt hat.

Wir waren 'n bissken wat früh da, hatten aber Glück, der Imbiss und der Bierwagen hatten schon auf. Wir, also meine Frau Uschi und ich dann erstma dat Begrüßungspils geholt und ich sachet dich, et jibt doch nichts Schöneres, als wie mitm Pülleken Bier in der Sonne zu stehen und auf ne schöne Kickerei zu warten.

Aber weil Pillek auf leeren Magen nich so 'ne töfte Idee is, gabet dann noch lecker 'ne Frikadüse im Brötchen auffe Faust und schön dick Senf drüber. Und es ist natürlich dat passiert, wat passieren musste: Erster Biss in die Stulle und der janze Senf über et Hemd.

Und dann kam wieder Uschi ihre Sternstunde: "Ker, wie siehst du denn wieder aus? Nich ma essen kannste! Man, man, man, nich ma nachem Bolzplatz kann ich mit dir jehen, ohne datt du wieder aussiehst wie 'n Flappmann!"

Dat is dann so 'ne Situation, wenne da wat sachst, dann kriegste aber janz schnell den Arsch voll. Aber sie is ja noch nich feddich jewesen. Ne, dann kramt die 'n Taschentuch ausse Handtasche rotzt da einma drauf und dann schön den janzen Schnodder bei mir auffet Oberteil. Wat war dat fies.
Wie se da grade am Verreiben war, kamen die Blagen dann auffen Platz jestürmt.
Und dann jing dat los. Hömma die haben sich da wat zurechtjebolzt, da hasse jemerkt, datt dat E- Jugend war. Ein planloset Hin- und Herjerenne. Nur jut, datt die Ullige im Tor stand. Da konnt se nich viel falsch machen.

Aber getz ma ernsthaft, wat war der Schiri eijentlich für 'n Beschmierten? Hömma, wat der sich für eine Scheiße zusammenjepfiffen hat, unfassbar. Da is der 'n Foul am Pfeifen, wat überhaupt keins war. Da isset mir aber zu bunt jeworden.
Brüll ich so nach dem: "Schiri, du Furzknoten, hasse wat anne Klüsen? Dat war doch kein Foul, du Fatzke! Ich sachet dich, mein Oppa pfeift besser wie du, und der is schon seit 15 Jahren tot! Hömma, meinste nich, Platzwart wäre eher dein Ding?"
Dat Koppnicken vonne anderen Eltern hasse bis auffe andere Seite vom Platz gehört. Wat 'ne Trantüte.

Uschi schon ihre Hände vor et Jesicht am Schlagen, war ihr wohl wat peinlich. Sie war auch die janze Zeit dabei mit: "Mensch Dirk, sei still". Aber dat is hier halt so, Fußball und Emotionen sind hier im Pott halt nich zu trennen.
Jut, wat soll ich sagen, dat Team vonne Kurzen hat janz knapp verloren. Also mit 6 Tore Rückstand, aber die waren am Kämpfen jewesen, dat is ja schon ma wat.

Und dann kam se ausse Kabine und war janz jeknickt, die arme Brummsuse. Sach ich nach ihr so: Sach ma, wat hältste davon, wenn der Oppa 'ne Runde Käseburger ausgibt?".
Ker, wat hat se wieder jestrahlt.  Man merkt, dat Kind kommt aus unsere Familie. Wenne bei uns jemandem sachst, datt et Spachtelmasse, also wat zu mampfen jibt, dann hasse dir auf jeden Fall neue Freunde jemacht.

Wir dann los. Aber ich sachet euch, et is jar nich mehr so einfach 'ne normale Imbissbude zu finden. Dat sind jetz allet so hippe Dinger für so junget Volk.
Aber dat is ja dat Schöne hier, wenne lang jenuch suchst und rum am Kusseln bist, findste schon, watte suchst.
Wir da rein und alle schön wat bestellt. Stellt mein Sohn sich anne Theke und fracht: "Habta auch wat ohne Fleisch?"
Inge schon janz blass innet Jesicht jeworden, frach ich so: "Wat is?"
Sacht der Böllerkopp: "Ja, ich bin jetzt Vegetarier."
Er dann anjefangen mit Massentierhaltung und Umwelt... Ich mein, irjentwo hat er ja Recht. Klar, ich hab halt jerne meine Currywurst, wie ich se kenne, aber wenner meint, kanner dat ja jerne machen. Kam halt nur wat überraschend bei einem, der früher die Beilagen wegjelassen hat und dat Wurstwasser zum Nachspülen wegjeschlürft hat. Und außerdem, er is ja mein Sohn, da bin ich ja janz vorne mit dabeim, wennet umme Unterstützung jeht. Und solang er noch mit mir Bier trinken jeht, is doch allet halb so wild.

So Freunde, ich muss dann ma wieder. War nett wieder mit euch 'n Pläuschken zu halten.
Machtet jot und Glück auf!

Smartphone statt Laptop - Zocken auf dem Smartphone

Andasch | 10.05.18 | / / | Kommentieren
Unsere Smartphones sind krass. Wir können mittlerweile richtig produktiv damit arbeiten oder uns unterhalten lassen. Die Displays lösen in FullHD und manchmal sogar darüber hinaus auf. Es gibt Smartphones mit denen sich auch ordentliche Fotos oder Videos machen lassen. Aber was ist eigentlich, wenn wir die Rechenpower zum Zocken nutzen wollen?

Casual Gamer werden bedient

Smartphones werden schon länger zum Zocken benutzt. Die meisten Spiele richten sich aber an Gelegenheitsspieler. In Arcadeartiger Manier springen wir über U-Bahnen, durch Tempel oder puzzeln uns durch Süßigkeiten. Und ich geb's ja zu: Für zwischendurch ist das ja auch mal ganz nett, aber die große Story, das packende Rollenspiel, das ist auf dem Smartphone zurzeit eher die Ausnahme. Irgendwie scheint das ja auch sinnvoll. Fast jeder besitzt ein Smartphone und die wenigsten wollen komplexe Spiele am Smartphone spielen. Die meisten wollen zwischen U-Bahn 52 und 53 halt nur mal eben ne Runde Doodle-Jump spielen.

Portierungen von alten Klassikern

 Knights of the Old Republic spielt circa 4000 Jahre vor den Filmen
Mittlerweile haben viele Entwickler das Potential hinter Smartphones entdeckt. Ein großer Markt sind Portierungen von alten Klassikern. So gibt es zum Beispiel GTA 3, Vice City und sogar San Andreas als Portierungen für Android.
Auch JRPG-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Verschiedene Final Fantasy Ableger wurden für Android portiert. Unteranderem der Klassiker Final Fantasy 7, dass unter Fans als eines der besten Spiele der Reihe gezählt wird.
Mein absouluter Favorit ist allerdings ist Star Wars: Knights of the Old Republic. Der Klassiker aus dem Jahr 2003 wurde in vollem Umfang auf Android-Smartphones gebracht.

Fast 20 Stunden habe ich schon in das Spiel investiert.
Wir können am Handy also ein komplettes und wirklich gutes Rollenspiel genießen. Die Steuerung ist gerade am Anfang noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach spätestens einer Stunde klappt's dann doch irgendwie. Typisch Bioware können wir unseren Charakter und unsere Gefährten frei gestalten, haben die Möglichkeit uns in vielen Situationen zu entscheiden und damit den Spielverauf zu verändern und grafisch sieht es, gerade für ein Smartphonespiel fantastisch aus. Kostenpunkt zurzeit: Fast 10 Euro im Google Playstore.
Damit fühlt sich das Handy wie ein richtiger Handheld an. Eine Story mit Tiefe, Zwischensequenzen und gute Spielmechaniken. Alles in allem: Einfach ein richtig gutes Spiel.

Für das Smartphone gemachte Spiele

Neben den alten Klassikern gibt's aber auch neue Spiele, die extra für das Smartphone gemacht wurden. Ein großartiges Beispiel ist Superbrothers: Sword and Sworcery. Ein, in charmanter Pixelart gehaltenes, Rollenspiel-Adventure. Als namenlose Heldin erkunden wir die erst harmloswirkenden Wälder irgendwo im Kaukasus. Während des gesamten Spiels kommen immer mehr Mechaniken dazu, die dem Smartphone und seinen Möglichkeiten gerecht werden. Mal muss das Smartphone gewendet werden, mal schnell hin und her gewischt werden und manchmal Dinge angetippt werden. Alles eingebettet in eine gute Geschichte. Für weniger als fünf Euro, macht ihr hier auf jeden Fall nichts falsch. Für einen ausführlichen Test zu Sword and Sworcery, schaut bei CT das radio vorbei. Da habe ich mehrere Beiträge zu dem Spiel produziert. Ihr findet sie hier.




Ein anderes Beispiel ist das kostenlose (!) Spiel zu der Netflixserie Stranger Things. In 16-Bit-Grafik und klar an Spiele der 80-er angelehnt erkunden wir Hawkins. Für ein Gratisspiel bietet es auch ordentlich Content.  Es erinnert an stark an die alten Ableger der Legend of Zelda Reihe und ist ähnlich aufgebaut. Eine komplexe Spielwelt mit vielen Dungeons und Endbossen, die Waffen bzw. in Stranger Things neue Charaktere bringen.

Grafik und Spieldesign erinnern stark an die The Legend of Zelda-Ableger

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Jay Nightwind | 10.05.18 | 8 Kommentare
Das ist für mich.

Ich denke, dass hier wird kaum jemand mitbekommen. Vielleicht wird das auch der Versuch, etwas in der Öffentlichkeit zu verstecken. Für mich ist es immer gut, manche Gedanken und Fragen abgeben zu können. Und manchmal geht das nicht im Angesicht der Menschen. Dann fangen wir an zu beten, Tagebuch zu schreiben, Texte, Romane, Lieder. Ich schreibe dann manchmal in diesen Blog, weil ich weiß, dass es hier kaum einer sieht.

Mir geht es aktuell nicht gut. Ich fühle mich häufig einsam und nicht akzeptiert. Bei dem Versuch zu ergründen woran das liegen könnte, schaue ich natürlich auf mein Umfeld, auf die Menschen und wie ich mich darin bewege. Viele meiner Gedanken kreisen um Theorien und Wissen, welches ich mir in der Erzieherausbildung und durch das Lesen von Büchern angeeignet habe. Dabei weiß ich auch, das die echte Welt da draußen nicht identisch zu dem funktioniert, was in einem Psychologiebuch steht, aber wenn dahinter eine ganze Wissenschaft steht, wird die Wahrheit irgendwo zwischen dem Alltag und der Theorie liegen.

Nach außen sehe ich wie ein sehr aktiver Mensch aus. Immer in Bewegung, immer in Projekten, immer beschäftigt und es sieht so aus, als hätte ich selten Zeit. Dann sitze ich auf meinem Sofa, gare in meinem eigenen Saft, während ich mich von Youtube berieseln lasse. Ein Verhalten, dass ich zu tiefst ablehne, aber oft nicht überspringen kann. Ich lehne es ab, weil ich es bei meinen Eltern über viele Jahre beobachtet habe. Arbeiten, Fernsehen, Fertig. Allerdings kann ich gar nicht sicher sagen, ob ich das Verhalten ablehne, oder inzwischen mein Verhältnis zu meinen Eltern so eine Qualität hat, dass ich mich deshalb innerlich gegen sie sträube. Ich reflektiere überhaupt nicht, ob ihre Berufe ihnen so in die Knochen gegangen sind, dass sie gar nichts anderes mehr machen konnten.

Die Sache ist die: Ich habe inzwischen gelernt, dass es nicht mehr notwendig ist, ein gutes Verhältnis zu haben. Ich habe aufgegeben, dass meine Eltern interessiert, was ich tue, wer ich bin und wofür ich stehe. Ganz ähnlich, wie sie es aufgegeben haben. Ich habe „leider“ eine bessere Schulbildung als meine Eltern erfahren. Eine Möglichkeit, für die ich unendlich dankbar bin. Leider haben meine Eltern beschlossen, dass sie ab da menschlich nicht mehr viel Unterstützung bieten können.

Ich weiß genug darüber wie wir Menschen lernen, dass ich leider sehr viel Zeit hatte, mir Verhalten anzueignen. Durch Imitation und Zuschauen, in Tagen als – ich noch dachte, dass – alles okay war. Übertreiben und Lügen zum Beispiel. Zwei Angewohnheiten, die mich unfassbare Kraft kosten, sie zu bändigen und abzulegen.

Ich weiß inzwischen, dass mich Blut und Gene zu gar nichts verpflichten. Ab einem gewissen Punkt wird Familie zu einer Entscheidung und ich für meinen Teil merke, dass es mir besser geht, wenn ich mich auf gutem Abstand halte. Hier möchte ich sagen, dass meinen Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins nichts vorzuwerfen ist. Sie sind, so wie ich es beobachte, fantastische Personen, zu denen ich nie einen Bezug gefunden habe. Auch, weil ich oft das Gefühl hatte, nicht an mir, sondern an meinen Eltern gemessen zu werden.

Ironischerweise habe ich die Erkenntnis, dass ich Familie kritisch sehen darf von einer meiner Tanten, die leider vor einigen Monaten gestorben ist. Ich bereue sehr, dass ich mich nicht mehr um den Kontakt mit ihr bemüht habe. Im Kern aus egoistischen Gründen. Ich hatte bei ihr das Gefühl, erkannt worden zu sein. Ich glaube, ich hätte noch sehr viel von ihr lernen können. Sie hat große Akzeptanz für alle Menschen gehabt, ohne dabei blind alles zu vergeben. Kritisch und herzlich. Ein unfassbares Vorbild.

Bevor der Verdacht aufkommt: Familie ist gut. Wenn sie Dinge tut, die Familie verspricht. Familie basiert auf dem Vertrauen, immer einen sicheren Rückhalt zu haben, immer akzeptiert zu werden, immer geliebt zu werden. Das sind aktive Prozesse. Das sind Handlungen. Familie muss auch Entwicklungsort sein, in der Familie wird sehr viel soziales Verhalten erlernt. Ich gehörte noch zu der Generation, die den Hintern versohlt bekommen hat. Leider spüre ich an manchen Tagen, dass diese Gewalt in mir installiert wurde. „Hat es uns damals geschadet?“, fragen manchmal manche. Ja. Tief in deinem Inneren liegt eine schwer erreichbare Zeitbombe. Familie ist einer der möglichen Orte, so was zu entschärfen.

Anhand von Konstruktionen wie Adoptions- oder Pflege- Familien sehen wir, dass es nicht „gemeinsames Blut“ braucht, um Familie zu sein. Mit dieser Erkenntnis habe ich eine Umkehrung versucht. Wenn Familie der Ort ist, an dem du sicher bist, akzeptiert und geliebt wirst, dann müssen einige meiner Freund*innen Familie sein. Dies hier ist kein Ort sie zu benennen, sie wissen wer sie sind.

Ich habe große Sehnsucht nach diesem Familiengefühl. Auch, weil ich sehe, wie schön es sein kann. In meinem Umfeld gründen sich neue Zweige von Stammbäumen, ich sehe, wie gut das Verhältnis sein kann. Auch bei anderen Menschen in meinem Umfeld und deren Familien sehe ich es. Da ich in den letzten Jahren endlich angefangen habe mich selbst zu akzeptieren - ein Transfer, der lange nicht vorbei ist und auch nicht sein kann – Weiß ich jetzt, dass ich es verdient habe, auch in so einer Struktur zu leben. Ich darf das auch haben. Da war ich vorher nicht von überzeugt.

Ich bin dann neidisch. Die Leben der anderen sehen so harmonisch aus, es sieht aus als wären die meisten recht glücklich und häufig fühle ich mich ausgeschnitten. Meine Selbstwahrnehmung sagt mir, dass das auch an mir liegt. Ich bin kein einfacher und angenehmer Charakter. Aufgrund meiner Eigenschaften und meiner Person, überspringe ich oft Oberflächlichkeiten. Ich spreche direkt tief und was andere zum Beispiel nur in Einzelgesprächen klären würden, tue ich auch in der Gruppe. Ich denke, dass das Transparenz und Vertrauen schafft. In meinem Bild von Familie, in dem was ich Rudel nenne, muss eigentlich keiner Geheimnisse haben und sollte jede*r jede*m vertrauen können. Das ist allerdings utopisch. So werden wir Menschen am Ende nicht erzogen, also bin ich damit oft ein Exot. Ich bekämpfe damit anteilig auch die Tradition des Lügens in meiner Erziehung.

Mit miserablem Erfolg übrigens. In den letzten Jahren gab es in meinem Nah-Umfeld einige Situationen, in denen ich der Wahrheit nicht vollständig verpflichtet war und schlimme Schäden angerichtet habe. Erst bei anderen, dann auch bei mir selbst. Inzwischen bin ich fest überzeugt, dass Handlungen über Worten stehen. Einfach deshalb, weil eine Handlung immer wahr ist. Ob meine Motive dahinter dann aufrichtig waren, ist zwar nicht egal, für mich aber manchmal von geringerem Wert. So sehe ich es auch bei anderen. Das hat auch zur Folge, dass einige Worte und Aussagen für mich nur dann etwas bedeuten, wenn sie auch mit Handlungen belegt werden. Ich glaube in Wirklichkeit ist das gar nicht mal so unüblich.

Ich wünsche mir also Gemeinschaft, habe aber das Gefühl nicht akzeptiert zu werden. Ich habe dadurch auch oft das Gefühl, obwohl ich sogar erklären kann, wie ich mir Kommunikation wünsche und oft sogar auch, was ich gerade brauche / für Bedürfnisse habe, dass diese Wünsche die von mir kommen nicht ernst genommen werden. Ich fühle mich dann „toxisch“ behandelt. Toxisch, weil ich merke, dass es an mir nagt und viele aufgebaute Sicherheiten wieder zersetzt und angreift. Und da haben wir es dann: Niemand von diesen Menschen hat „toxische“ Motive mir gegenüber. Ich glaube ehrlich gesagt, dass das dann nicht mal direkt gegen mich geht. Im Kern denken diese Leute an sich und das ist grundsätzlich erst mal gut. Ich ziehe mich aber trotzdem zurück, denn die Verletzungen die ich durch das toxische Verhalten erfahre sind real. Und auch da gilt: Ich denke, dass habe ich nicht verdient. Das denke ich, solange meine inneren Widerstände halten.

Hier erreichen wir einen Punkt, an dem ich mich aktuell wirklich nicht wohl finde. Ich werde wenig vermisst. Nach dem ich mich zurück gezogen habe, kommen auch nur wenige Menschen nochmal hinterher. Wenige, für mein Verständnis. Gemessen an der Zahl der Menschen, die ich mir mit meiner Art vertraut gemacht habe. Und Menschen, für die ich mich verantwortlich fühle. Ich habe mir „Semper Fidelis“ genau deshalb in meinen rechten Arm stechen lassen. Wen ich mir vertraut gemacht habe, für den werde ich mich für immer verantwortlich fühlen. Dabei habe ich nur übersehen, dass genauso, wie gemeinsames Blut mich zu nichts verpflichtet, meine Tinte niemanden anderen zu irgendwas verpflichtet. Und das fühlt sich natürlich schlecht an, weil es unausgeglichen ist. Wie jede Beziehung zwischen Menschen, die keine Balance findet.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich bei einigen „neuen“ Menschen, die einen starken Zug zu mir entwickeln, das Gefühl bekomme, dass ich nur in einer meiner Rollen akzeptiert werde. Wenn ich dann mal in meiner vollen – scheinbar schwer zu ertragenden Fülle – ich selbst bin, gehen diese Leute weg und sind oft sogar auch verletzt. Das reduziert mich dann auf eine Funktion. Eine Beobachtung, die ich an verschiedenen Stellen gemacht habe. Natürlich gibt es Umfelder, in denen es gut ist, nur seine Funktion zu sein, wo es eine gesunde Distanz schafft. Ich möchte aber nicht nur meine Funktion sein, sondern eben auch ein Mensch.

Akzeptanz ist kompliziert. Sie ist ein großes Wort und schwer zu lernen. Wir geben ihr manchmal Deadlines. Wenn wir es bis dahin nicht geschafft haben eine Person oder ein Verhalten zu akzeptieren, drehen wir unsere Strategie um und grenzen es aus. Akzeptanz ist in meinem Verständnis ein enger Nachbar von Liebe. Sie basiert nicht darauf, dass wir sie bekommen, sie ist nicht in Zahlen messbar und sie darf nicht wie ein Besitz funktionieren, also niemandem gehören. Akzeptanz ist für mich, wenn ich mir bei Menschen immer sicher bin, egal ob ich meine beste, meine schlimmste oder eine andere Version bin, dass sie zu mir halten werden. Was keine blinde Loyalität bedeutet, sondern heißt, dass wenn ich kritisiert werde, wenn ich Mist gemacht habe, wenn ich es echt hart versemmelt habe, ich immer noch spüre, dass diese Person nicht weggeht. Dass diese Person mich nicht angreift, sondern Interesse daran hat, dass ich mich entwickle. Dass diese Person nicht eine andere Situation auf meinem Rücken austrägt und versucht sich in mich zu installieren, sondern mich in mir zu entwickeln. Akzeptanz ist also auch gar nicht mal so einfach. So wird es uns heute nicht beigebracht. Wir sollen geizig mit unserem Vertrauen sein, damit es besonders bleibt. Inzwischen ist es besonders, wenn mensch zu gibt, jemanden voll zu akzeptieren und es auch zeigt.

Ich weiß nicht, ob meine Menschen sich von mit akzeptiert fühlen.

In meiner aktuellen Version, die kein gutes Gefühl hat, ängstlich gegenüber Menschen ist und sich selbst nicht mehr so recht traut, möchte ich nicht bleiben. Meine Reflexe sagen mir aktuell, dass ich vor allen weglaufen würde. Kein Typo. Nicht vor allem. Vieles funktioniert ja trotzdem. Meine Arbeit mache ich ordentlich, in meinen Rollen funktioniere ich. Aber ich, ich möchte mich zurück. Wieder diesen Jan, der sich seiner sicher war und offen gegenüber Menschen war. Der Lust auf neue Erlebnisse hatte und sie teilen wollte.

Alles was ich hier schreibe, ist eine Momentaufnahme. Vielleicht geht es mir morgen früh komplett anders. Vielleicht auch nicht. Falls es doch jemand liest, ist die Frage immer wichtig, ob ich das noch so sehe. Falls es doch jemand liest, hoffe ich dich nicht dadurch verletzt zu haben, dass ich es dir nicht so erzählt habe – Wie normale Menschen es vermutlich tun würden. Das hier ist kein Hilferuf, falls es doch jemand liest, bin ich trotzdem dankbar für jeden Impuls.

Das hier ist für mich.

Vlog: Videospiele und 4X

Der Nachtwind | 09.05.18 | / | Kommentieren

Smartphone statt Laptop – Produktives Arbeiten

Andasch | 03.05.18 | / | Kommentieren
Unterwegs Musik hören, den Weg nachschauen und dann noch eben die Exceltabelle vom Seminar bearbeiten. Heutzutage mit unserem Smartphone kein Problem mehr. Apps helfen uns produktiver zu arbeiten und machen unser Smartphone zu einem mächtigen Werkzeug.

Arbeiten

Dokumente, Exceltabellen und Powerpoint-Präsentationen im Park mit'm Smartphone bearbeiten. Alles kein Problem mit Microsoft Word, Excel und Powerpoint. Das funktioniert auf dem Smartphone auch erstaunlich gut. Gerade mit einer externen Tastatur und einer Maus.  Die Ansicht wurde für das Smartphone-Display angepasst und alles kann in die und in OneDrive  Cloud geladen werden und ist somit später auch wieder am PC verfügbar.


Trello: Orga von unterwegs

Bei uns im Blog außerdem gerade das Organisationstool Nr 1: Trello. Mit Trello lassen sich schnell und einfach To-Do-Listen, Checklisten oder Erinnerungsboards eingerichten. Für Gruppen von Menschen lassen sich Boards auch teilen und so können alle gemeinsam daran arbeiten und sich gegenseitig uptodate halten, was genau gerade ansteht.
Auch für Blogger gibt es eine mobile App mit der sich recht einfach und unkompliziert Beiträge bearbeiten und schreiben lassen. Auch hier macht die externe Tastatur den Unterschied und sorgt für den richtigen Komfort.
Für digitale Nomaden, die auf mehrern Geräten arbeiten sind auch Cloud-Dienste unverzichtbar. Wie oben erwähnt synchronisiert OneDrive automatisch alle Microsoft Office Projekte und macht sie am PC zugänglich. Aber auch Sounddateien, Bilder, Videos oder anderes lässt sich dort ablegen und so von jedem Gerät weltweit nutzen. Es gibt neben OneDrive noch viele weitere (kostenlose) Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox.



Mit Audio Evolution Mobile lassen sich unterwegs ganze Beiträge produzieren
Auch Audiodateien lassen sich am Smartphone bearbeiten. Müssen Soundschnipsel nur geschnitten werden, lässt sich gut mit AuphonicEdit arbeiten. Für komplexere Projekte mit mehreren Spuren, um ganze Beiträge oder Umfragen schneiden zu können eignet sich Audio Evolution Mobile. Mit dieser App lassen sich mehrere Spuren verarbeiten, die Dateien können resampelt werden auf gängige Frequenzen wie 44100 Hz oder 48000 Hz und externe Audio-Interfaces können genutzt werden. Effekte wie Ein- und ausblenden, normalisieren und die Tonenhöhenänderung sind möglich. Die Lautstärke der einzlenen Spuren lässt sich separat einstellen. Kurz gesagt: Es bietet alles, was man für eine sinnvolle Audiobearbeitung braucht. Hier spielt eine externe Maus ihr volles Potential aus.
 
Für Audioaufnahmen reicht meiner Einschätzung nach die vorinstallierte Rekroder App. Wer aber noch ein bisschen mehr rausholen möchte, kann zum Smart Recorder greifen. Hier lassen sich detaillierte Einstellungen zu Aufnahmen machen. Mit einem guten externen Mikrofon lassen sich so radiojournalistisch-taugliche Aufnahmen machen.

Unterhaltung

Mit unseren Smartphones können wir aber nicht nur arbeiten. Sie bieten auch ne Menge Unterhaltung. Soziale Medien wie Instagram, Facebook oder Twitter kennen wir alle. Aber unser Smartphone lässt sich auch locker als Radio oder Fernseher nutzen.  Es gibt Mediatheken von jedem Radiosender und mit der Tagesschau App lassen sich die Nachrichten on Demand abrufen. Wer lieber liest kann sich auch die Nachrichten App vom Verlag seiner Wahl runterladen. Vom Spiegel bis zur Zeit gibt's im Playstore alles was das Herz begehert.
Ansonsten können Filme unterwegs mit Netflix oder Amazon Video gestreamt werden. Alternativ lassen sich Filme, Serien oder Videos auch als Datei auf das Smartphone ziehen.
 Musik gibt's beispielsweise über Spotify. Mittlerweile finden sich dort aber auch Hörbücher. Mit'm Aux-Kabel und ein paar Boxen lässt sich auch gleich das Küchenradio-Soundsystem easy ersetzen.
Natürlich können wir auf dem Smartphone auch zocken. Mehr dazu in Teil 4.

Und sonst so?

Mit der passenden App, geht so ziemlich alles mit unserem Smartphone. Mit der App IP Webcam beispielsweise lässt sich unser Smartphone als Webcam für unseren Computer nutzen. So kann sie für Skype-Telefonate oder sogar in der Open Broadcaster Software genutzt werden. Das Smartphone lässt sich als Wasserwaage benutzen oder als Strommessgerät für USB-Ausgänge mit der App Ampere. Mit Apps wie Kardiograph oder Herzfrequenz und Pulsmessgerät lässt sich sogar die Herzfrequenz relativ zuverlässig messen. Zum Spieleabend verabredet, aber die Würfel vergessen? Überhaupt gar kein Problem. Die App Dice kann verschiedene Würfel simulieren. Vom zweiseitigen bis zum hundertseitigen Würfel ist alles dabei und auch mehrere Würfel gleichzeitig können geworfen werden. Mich als kleiner Nerd hat vor allem beeindruckt, dass die App mithilfe der Unity-Engine produziert wurde (mit der beispielsweise auch Life is Strange: Before the Storm produziert wurde) und die tatsächliche Physik der Würfel, Lichteffekte und Schatten berechnet und nicht einfach Zufallszahlen ausgibt.
Für Pendler oder Vielflieger sind Fahrplanauskünfte und Ticket Apps nichts neues, aber auch Autofahrer können ihr Smartphone sinnvoll im Auto nutzen.


Mit Android Auto wird das Smartphone zum Navi. Dabei wird auf die Google eigenen Dienste wie Google Maps zurückgegriffen. In manchen Autos sind Docking Stations verbaut mit einem Display, an die mit einem USB-Kabel das Handy angeschlossen werden kann und dann als vollwertiges Auto-Unterhaltungssystem genutzt werden kann. Der Google Sprachassistent kann Musik suchen und abspielen, Fragen beantworten oder bestimmte Punkte in der Nähe suchen. Per Sprachbefehl lassen sich SMS oder Whatsapp-Nachrichten versenden und außerdem lässt sich auf verschiedene Apps zugreifen wie Spotify, Audible oder TuneInRadio. So lässt sich das volle Leistungsspektrum von Smartphones auch im Auto nutzen.