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Warum spiele ich eigentlich immer noch Fifa 14?

Jay Nightwind | 22.06.17 | / | Kommentieren
Es ist die Saison 2025/2026 in der ersten Bundesliga. Das Transferfenster ist gerade
vorbei und bis auf einen Mittelfeldspieler, den ich noch aus meiner Zeit als Trainer in Monaco kenne, habe ich kaum Veränderungen vorgenommen. Das war auch für mich neu. Für gewöhnlich gab es keine Sicherheit in meinem Kader, wer 25 war und keine absolute Granate war wurde aussortiert. In meinen Aufstellungen herrscht Jugendwahn.

Spieler mit großen Namen gibt es schon länger nicht mehr. Leon Goretzka denkt laut der Presse im Spiel darüber nach, seinen Vertrag auslaufen zu lassen und sich zur Ruhe zu setzen. Kann er direkt in Italien bleiben und sich ein schönes Haus kaufen. Die Spieler der Mannschaften haben in den Menüs schon ein Weilchen keine Bilder mehr, einige die heute als Talente durch die Kader der Mannschaften huschen und sehr jung sind, treten jetzt als Veteranen auf. Die neuen Helden des Volksopiums in Europa haben ihre Namen aus einem sehr wechselhaften Zufallsgenerator. Pablo Jesus Rosa, Florian Dijks, Eduardo Zacarias, Akahito Kuriko empfinde ich als plausible Namen, als ich im Jugendkader den Sechszehnjährigen Zhi Gin Brosinski entdecke, verpflichte ich ihn nur wegen diesem poetischen Namen. In England ist mir natürlich auch vom Algorythmus James Bond hingeworfen worden, der leider wenig Talent für Fussball hat.

Vier Saisons lang war ich selbst als Spieler unterwegs, treu im Dienste von Atletico Bilbao, danach bin ich sehr jung Manager geworden. Le Havre, dann Monaco, denen ich für immer die Treue geschworen hätte, wäre da nicht dieses Angebot von Schalke gekommen. Die Mannschaft, der ich meines Geburtsortes wegen unsinnige Loyalität geschworen habe. In der Spielwelt gar nicht so unsinnig, habe ich sie immerhin mittlerweile zur Meisterschaft geführt. Wie im echten Leben auch: Wäre ich der Trainer und Manager, sähe es schon ganz anders aus im Profifuppes.

"Monaco war eine tolle Zeit." Jay Nightwind, Trainer Schalke04


Es ist auch 2017. Fifa 14 war eine Dreingabe zur XBox One in Europa und mit einer spät aufgeflammten Leidenschaft für Fussballspiele für mich ein gutes Geschenk. In den Kampf zwischen PES und Fifa mische ich mich nicht ein, weil: Geschenkter Gaul. Das Werbemenü der Xbox will mich zum Vorbestellen von Fifa 18 begeistern. Mein Interesse daran tut es meinem humoristischen Niveau gleich: Es ist sehr verflacht.

Es ist ein leichtes darauf zu fluchen, das EA jedes Jahr einen neuen Teil produziert, noch viel leichter darüber Witze zu machen. Inzwischen ist das kapitalistische Angewohnheit: Der Bedarf an der neusten Variante wird durch Werbung suggeriert, da mensch ja eine Kuh auch nicht nur einmal melkt und dann weg wirft. Das wird auch vollkommen zu recht kritisiert, sowohl bei Tieren, Handys, Filmen (Guck mal, ein Spiderman-Remake!), Computern und und und.
Auch ich habe Freund*Innen, die sich jedes Jahr das neuste Fifa kaufen und ich mache ihnen keinen Vorwurf daraus. Neben der Zahl im Titel gibt es ja auch tatsächlich Innovationen. Frauenfussball zum Beispiel. Dass EA sich für diesen längst überfälligen Schritt als feministische Spieleschmiede versucht feiern zu lassen empfinde ich immer noch albern, aber wichtiger ist: Es tut sich was. Aber nicht für mich.

Videospiele leben davon, dass sie ein interaktives Medium sind. Das Produkt, welches ich erwerbe, verändert sich sobald ich es verwende. Niemand bei EA kann verhindern, dass ich Fifa so spiele, wie ich es will. Das liegt in meiner Hand. Niemand bei EA kann erzwingen, dass ich anfange, das Spiel so zu spielen, wie sie es sich ausgedacht haben. Im Zeitalter von Speedrunnern, die bauliche Fehler in Spielen als Mechanismen des Spiels nutzen und definieren, ist das ein klarer aufdringlicher Gedanke. Das führt uns aber zu einem Problem:

Ich spiele den Saisonmodus und ich habe diesen endlos Modus noch nicht durchgespielt.

Im besten Fall geht das auch gar nicht. Das Spiel generiert unentwegt neue Nachwuchsspieler, welche teilweise vollkommen crazy sind, aber die Kader immer wieder auffrischen und tatsächlich für große spielerische Abwechslung sorgen. Wenn dein Torwart plötzlich auch Mittelfeld und Sturm spielen kann, dann bietet das ungeahnte Möglichkeiten. Die Stärken von Mannschaften verändern sich durch diese Spieler, die Geschichten hinter dem Fussball, die Fifa nicht mal selbst erzählt, verändern sich. Düsseldorf spielt seit vier Jahren Europa-Liga, das kann nur in einer alternativen Zukunft passieren. Ständig rücken neue Spieler nach, wie in echt und halten den Sport spannend.

Hihi. James Bond.


Technisch erahne ich aber schon, dass dieser Modus an seine Grenzen kommen wird. Die Kommentatoren fangen zwischenzeitlich an über Dinge zu sprechen, die gar nicht passiert sind, es werden Spielernamen auf anderen Plätzen erwähnt, die nicht mehr existieren, der deutsche Pokal wird regelmäßig als der niederländische anmoderiert. Feldspieler tragen lange Hosen, die dann aber manchmal unsichtbar sind. Fehler, die in einem frischen Spielstand nicht auftreten. Der Support für Fifa14 ist natürlich auch schon ewig vorbei, auf Patches brauch ich nicht mehr warten.

Und wenn es einen geben würde, dann könnte mich nur eine Sache zu einem neuen Fifa führen: Lasst mich meinen Spielstand übertragen! Von mir aus verkauft jedes Jahr ein neues Fifa, aber nehmt mir nicht meinen Fortschritt und meine ans Herz gewachsenen Helden weg. Auch wenn es nur virtuelle Leben sind, lasst sie auch etwas zählen. Wer weiß, ob ich in Fifa18 überhaupt einen wie Jesus Rosa gefördert bekommen würde. Wer weiß, ob Andrea Verre auch mit anderen Optionen so ein Badass geworden wäre? Ich will die Jungs nicht zurücklassen müssen. Ich bin der Trainer! Ich bin denen gegenüber verpflichtet, genauso wie es ein echter Trainer gegenüber seinem Verein sein sollte. Aber genau wie die Vereine es machen, kann ein Trainer einfach abgesägt werden, wenn es mal nicht mehr passt. Fifa sägt jedes Jahr die Spieler ab und den Support für einen alten Titel, damit es zu einem neuen geht, aber da gehe ich nicht mit. Auch wenn ich dann in der technischen Schweineliga spielen muss.

So und jetzt gilt es diese Saison zu einem Erfolg zu machen, mit Leuten wie Lasse Korte und Lopero Morena sollte das ja wohl kein Problem sein!

Wenn ich das richtig verstanden habe - Joseph Campbells Monomythos

Jay Nightwind | 14.06.17 | | Kommentieren
Bildquelle: WikiCommons
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das mit dem Monomythos von Joseph Campbell so:

In jeder Geschichte die wir Menschen überliefernswert finden, kommen immer die gleichen Figuren, Rollen bzw. Funktionen vor. Da ist ein Heldencharakter, welcher zu Beginn der Geschichte von der Allgemeinheit nicht zu unterscheiden ist, aber durch Herausforderungen geprüft wird und sich weiterentwickelt, bis er sein Ziel erreichen kann. Dieses Ziel ist meist ein großes Übel zu besiegen, welches den Helden und die Gemeinschaft bedroht. Dieses Übel nennt Campbell den "Schatten", welches traditionell von außerhalb der Gemeinschaft kommt. Zwischen dem Helden und dem Schatten entspinnt sich die Geschichte, welche als "Reise des Helden" bezeichnet wird.

Campbell sagt, dass diese Bedrohung in modernen Fällen und Geschichten nicht zwangsweise eine Gefahr von Außerhalb oder ein Fremder sein muss. Jede der Rollen kann sich in den Schatten verwandeln, aus dem Blick mancher Rollen sieht der Held auch möglicherweise wie ein Schatten aus.

Damit der Held diese Antritt, tritt der Herold auf, welcher nicht nur dem Helden andeutet, dass er nun vom Normalo zum Besonderen aufsteigen muss, sondern auch die negativen Konsequenzen aufzeigt, wenn der Held die Herausforderung nicht annimmt. Gerade der Herold muss dabei keine aktive handelne Person sein, sondern kann zum Beispiel auch von einem Gegenstand oder Ereignis dargestellt werden.

Wenn der Held seine Mission annimmt, kann er  nichts, was er benötigt um den bei weitem mächtigeren Schatten besiegen zu können. Deshalb gibt mindestens ein Element, welches als Mentor auftritt. Der Mentor lehrt den Helden Dinge, welche er im Laufe seiner Reise brauchen wird, um den Schatten schlussendlich besiegen zu können. Aus diversen Gründen, ist dazu meist der Mentor selbst nicht im Stande.

Um den Helden zu prüfen und ihn in die Situation zu bringen, das Gelernte auch Anwenden zu müssen, gibt es verschiedene Prüfungen. Diese treten in Form der Festungswächter auf, was ein wirklich seltsamer Name ist. Aber tatsächlich vertreten sie fundamental auf und ein, wofür der Schatten steht und sie bestärken das schädliche Element in seiner Ausrichtung. Der Held muss diese Hindernisse überwinden, um sein Ziel zu erreichen.

Eine weitere Figur, welche sich gerade beim Bewältigen von Hindernissen zeigen kann, ist der Formwechsler. Dabei handelt es sich um eine Figur, die ihre Rolle ablegt und eine überraschende Wendung in die Geschichte bringt. Die Zahl der Veränderungen ist dabei nicht begrenzt, was in einer modernen personenbezogenden Erzählweise besonders häufig auftritt. Fernsehserien zum Beispiel lieben den Formwechsler.

Zur Lösung der Anspannung in der Erzählung, gibt es auch häufig einen Trickster. Dieser lockert die Geschehnisse auf, bietet eine komödiantische Entlastung an, ist besonders häufig auch gleichzeitig in einer anderen Rolle unterwegs, sieht sein Trickster-Tum nur als Charaktereigenschaften, während er die Ziele einer anderen Rolle verfolgt.

Diese Sieben Rollen kommen laut Joseph Campbell in jeder menschlichen Geschichte vor, die uns attraktiv erscheint. Als Grundlage seiner Untersuchung hat der Mythologe sowohl religiöse Texte, als auch Traumdeutungen, Folklore und auch Unterhaltungsliteratur seiner Zeit untersucht. Die mögliche Überholung seiner These hat er besonders in der Globalisierung erkannt, welche uns zunehmend die Faktoren reduziert, welche außerhalb der Gesellschaft liegen oder uns verpflichten, erst unser persönliches und gesellschaftliches Inneres zu festigen, bevor wir neue Schatten suchen, die es zu bekämpfen gilt.

Wenn wir davon ausgehen, dass Campbell mit seiner These recht hat, dann können wir bei einer Unzufriedenheit mit unserem eigenen Leben probieren seine Analyse anzuwenden. Davon ausgehend, dass wir der Held in unserer Erzählung sind, kann eine Unzufriedenheit darauf basieren, dass uns ein Schatten im Leben fehlt, ein Herold der uns beruft, Mentor*Innen die uns fördern oder auch Prüfungen, welche unsere Fertigkeiten herausfordern.

Quelle:
- Joseph Campbell, "Der Heros in tausend Gestalten"

"Wenn ich das richtig verstanden habe" ist eine Reihe bei der Menschen erlernte Inhalte in eigenen Worten zusammenfassen. Dabei soll nicht nur nochmal der Inhalt wiederholt werden, sondern auch verarbeitet werden. Die Veröffentlichung im Blog erlaubt es dann Leser*Innen vertiefende Fragen oder ergänzende Impulse zu geben. In Zeiten von verdrehten verfälschten Fakten und massiver Informationsflut, kann es sinnvoll sein sich über die Dinge die wir zu wissen glauben zu unterhalten.
Wenn ihr also Ergänzungen, Korrekturen oder Fragen zum obigen Beitrag habt, dann schreibt sie in die Kommentare, aber benennt auch eure Quellen eindeutig. Wir freuen uns auf den Austausch.

Fünfundsiebzig Kilo und Einundzwanzig Gramm

Jay Nightwind | 06.05.17 | / | 2 Kommentare
Wie schwer kann es schon sein Poesie zu schreiben?
Die Reime
Das Metrum
Die Bilder
Das Herz wieder einzuverleiben?

Die ewige Hatz, nach dem vollendeten Satz,
Der Formel
Dem Schlüssel
Der Perfektion
in Sinn, Sinnlichkeit und Ton

Wie hoch ist schon die Hürde?
Ein Meter für den Stolz
Ein Meter fürs Wissen
Ein Meter für den Anspruch
Zehn Meter für die Würde

Den Wunsch wertig zu sein
Mit dem Lernen der Sprache fertig zu sein
Der Wunsch nach einem besseren Reim
Der Wunsch die Gedanken in Wörterketten zu legen
und das Herz zu befreien
Wie schwer, kann das schon sein?

So schwer wie Mundwinkel in einem Gesicht
Die leicht wie eine Feder sind
wenn wir im heißesten Sommer
den kühlsten Wind mit unserem Hemd fangen

So schwer wie eine mathematische Formel die nur aus unbekannten Variablen besteht und weil das nicht mal ein Gewicht ist, müssen wir am Ende noch alle Einheiten umrechnen und das, das ist wirklich schwer

So schwer, dass genau ein federleichtes Lächeln schon zu viel wiegt

So schwer, dass Atlas zwar die ganze Welt, aber nicht die Worte heben kann

So schwer, dass sich die Masse verdichtet und alles Licht in sich aufnimmt, wie ein schwarzes Loch im Weltall deiner Westentasche, in der du dich auskennst, aber trotzdem nichts finden kannst, denn alles was Licht ist, liegt außerhalb

So schwer, wie sich eine Hand öffnen lässt, die eine Faust sein muss, um Freiheit zu verlangen, um die Kinder zu schützen, um die Mauern der Tyrannen zu zerschlagen und mit einem fest umschlossenden Pflug Felder der Freiheit zu bestellen, auch wenn das Wasser für die Gedankensamen dafür aus den Felsen gepresst werden muss

Genau Fünfundsiebzig Kilo und Einundzwanzig Gramm schwer, denn so viel wiege ich, wenn ich Poesie schreiben will, mit einem schwarzen Loch in der Tasche und kein Atlas meine Welt heben kann, weil sie genau ein Lächeln zu schwer ist

Fünfundsiebzig Kilo und Einundzwanzig Gramm ,wenn ich die Faust hebe, obwohl ich den Mund viel lieber hochreißen würde, um vor die Mauern in den Köpfen schreien zu können, weil ich eine Aufgabe in dieser Welt habe, die ich alleine nicht schaffen kann:
für schwarze Leben
und weibliche Rechte
und abgesenkte Bordsteine
und offene Herzen für die, die aufgehoben werden wollen.

Denn wir sind Atlas
Müssen die Welt anheben und hochhalten
Mit Worten und Formeln und Fäusten und Herzen und
Wie schwer kann es schon sein, Poesie zu schreiben?
Siebeneinhalb Milliarden Herzen, Fünfundsiebzig Kilo und Einundzwanzig Gramm

Vlog #007 - Individualität Vs. Sozialisation (Mit Jay)

Jay Nightwind | 23.03.17 | / | 2 Kommentare

Gesprächsstoff #001 - Die 3 wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte

Jay Nightwind | 21.03.17 | / / / | 9 Kommentare


Das sagt Jan:
Rosa Parks
1955 weigert sich Rosa Parks ihren Platz im Bus einem Weißen zu geben, nachdem alle Plätze in der Sektion des Busses für Weiße bereits belegt waren. Sie wurde damit eines der vielen Gesichter, die ungerechte Rassengesetze angefochten haben.
Diese Frau weigerte sich, ihren Unterdrückern nachzugeben. Nicht in einem spektakulären Rahmen, sondern da, wo häufig die brutalsten Ungerechtigkeiten stattfinden: In unserer Lebensnähe, jeden Tag.

Macht findet sich halt nicht nur in der politischen Spitze, sondern auch im Alltag. Wir missbrauchen sie, um eigene Priviligien zu sichern, in dem Glauben, andere würden sie uns nehmen wollen. Aber Macht kann mensch sich nicht alleine schaffen, sie wird immer gegeben. Und wenn Macht missbraucht wird, dann muss sie wieder genommen werden. Jeder Souverän über einem Volk hat seine Macht vom Volk bekommen, schon alleine, weil sie sich unterordnen. Rosa Parks ist für mich Sinnbild für die Einfachheit des Protests. Es braucht keine Gewalt, Wissenschaften oder Heldentaten, um bestehende Verhältnisse zu bekämpfen. Es reicht manchmal, sich zu weigern.

Mondlandung
Ich habe sie nicht aktiv erlebt, aber sie prägte meine Jahre als Kind. Mein erstes Lego-Set war die Raumstation (mit Benni aus dem Lego-Film!) und als Kind wollte ich Gärtner auf dem Mond werden. Es gibt da draußen mehr. Es war der nächste logische Schritt für mich als Kind. Wenn die Konflikte auf der Welt gelöst sind, fangen wir unsere Historie von vorne an, in dem wir wieder Wandern. Unser Planet als die Höhle die wir verlassen, um neue Lande, Möglichkeiten und Herausforderungen zu entdecken. Wieder würden wir uns über ewige Zeiten an die neuen Bedingungen anpassen. Und auch wenn ich es nicht mehr miterleben würde, dachte ich, wir könnten die Generationen sein, die den Sprung auf die nächste Ebene schaffen. Da

In meiner Überzeugung bräuchte sich dann auch keiner mehr um die Erde streiten. Die Ziele der Menschheit wären größer als die bestehenden Konflikte. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass wir als Kleinkinder - nach dem Entwicklungspsychologen Piaget - Dinge lernen, in dem wir ausprobieren und daraus Muster ableiten. Erst können wir greifen. Dann greifen wir alles. Wenn das geht, wissen wir wie man greift. Klar, den Planeten Erde haben wir auch noch nicht vollständig erschlossen, aber warum nicht kindlich neugierig bleiben. Da draußen gibt es soviel zu entdecken, soviel zu probieren, soviele Sterne, die wir uns in den Mund stecken müssen, um herauszufinden, wie sie funktionieren könnten. 

Gründung der Arbeiterjugend
Es könnte auch ein anderer Jugendverband sein, aber über die lange Zeitschiene gesehen, bin ich nun mal bei einer Nachfolgerin der Arbeiterjugend gelandet. Eine Organisation junger Menschen als eigenes Lebensumfeld in dem sie Utopien entwickeln, aber auch leben können, hat für mich besondere Bedeutung.

Die Gesellschaft nimmt den Menschen mit jugendlichem Alter immer mehr Möglichkeiten sich die eigene Wirksamkeit und Relevanz für die Gesellschaft zu zeigen. Gefühlt werden diese Einschnitte immer brutaler, da Jugendliche stark verschult, eingebunden, überfördert und überfordert werden. Eine freie Freizeit gibt es kaum mehr, Bereiche in denen Verantwortung und Teilhabe gelernt werden können, müssen erkämpft werden. Jugendverbände und Jugendhäuser bestärken in der Eigenaktivität.

Auch wenn ich politisch nicht immer mit meinem Verband übereinkomme, bin ich jeden Tag dankbar, für die Möglichkeiten und Entwicklungen, die ich dort erfahren durfte. Ich habe Kompetenzen erworben, die meinen Charakter und dadurch mein Leben geprägt haben. Der Jugendverband hat mit Bestätigung gegeben, als Familie es verpasst hat und hat mir erlaubt mich zu verwirklichen, als mir andererorts die Möglichkeiten fehlten. 


Und Tobi findet:
Erfindung der Dampfmaschine

Es war irgendwie abzusehen, dass ich als Hobby- und Berufseisenbahner mit diesem Punkt aufkreuze. Denn ohne die Dampfmaschine wären wir wohl nicht da, wo wir heute sind, eisenbahntechnisch gesehen.
Denn hätten James Watt und weitere kluge Köpfe im 18. Jahrhundert diese Maschine nicht entwickelt, wäre es womöglich nicht so schnell zur ersten Dampflok gekommen.
Die Dampflok ist zwar ökologisch betrachtet jetzt nicht unbedingt optimal aber auf ihr basieren alle Züge, die heute durch die Länder fahren. Von der Museumsdampflok bis hin zum hochmodernen Hochgeschwindigkeitszug.
Und auch wenn es aktuell, in Deutschland zumindest nicht so aussieht, der Transport auf der Schiene von Personen und Gütern ist immens wichtig für die Entlastung der Straßen und für die Entlastung der Umwelt

Elvis Presley
Man kann über die Musik Presleys denken, wann man möchte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass es absolut nicht meine Welt ist.
Doch seine Musik war wichtig, denn daraus hat sich viel entwickelt.
In den 50ern startete die Rock 'n' Roll- Welle, für die Presley einer der ersten und wichtigsten Vertreter war. Aus ihr entwickelten sich in den folgenden Jahrzehnten so ziemlich jeder Musikrichtung, die auch nur im Entferntesten etwas mit Rock zu tun hatte.
Genres wie Grunge, Progressive- Rock, Metal hätte es so vielleicht nie gegeben, wenn es den Rock 'n' Roll nicht gegeben hätte.
Und Presley hat ihn salonfähig gemacht. Merci vielmals.

Erfindung des Buchdruckes Als Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert den Buchdruck erfand, wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft getan.
Dadurch, dass Schriften nun viel einfacher vervielfältigt werden konnten, konnten Wissen und Informationen viel einfacher und vor allem viel preiswerter verbreitet werden.
So gesehen basiert die Moderne auf eben jener Erfindung.
Der Einfluss auf die Bildung, auf Katastrophenschutz (durch Verbreiten von Informationen) und so ziemlich jeden anderen Aspekt des alltäglichen Lebens ist immens und dafür können wir definitiv den Hut ziehen.

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Andy sagt:
Ich fühl mich gar nicht richtig in der Lage zu sagen, was die 3 absolut wichtigsten gesellschaftlichen
Ereignisse der Weltgeschichte sind. Dafür bin ich zu wenig Experte, kenne zu wenig Variablen. Deshalb versuche ich an dieser Stelle, Ereignisse aufzulisten von dennen ich denke, dass sie mein bzw. unser Leben hier sehr stark beinflusst haben. Ob sie tatsächlich die wichtigsten sind, möchte ich nicht entscheiden. Es sind nur Vorschläge oder Norminierungen.

Entdeckung des Penicillins
Alexander Flemming,  seines Zeichens schottischer Bakteriologe, hat 1928 Penecillin in einem Schimmelpilz entdeckt. Penecillin hatte antibakterielle Wirkung und wurde somit zum ersten Antibiotika der Welt. Schlagartig änderte sich die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen um 10 Jahre. Nach oben! Penicilin führte dazu, das wir bakterielle Infektionen sicher und effizient bekämpfen konnten. Sei es nun bei Wundinfektionen nach Operationen oder bei bakteriellen Lungenentzündungen. Plötzlich hatte man tatsächlich ein wirksames Mittel gegen Bakterien entdeckt.
Die Entdeckung von Penicillin und anderen Antibiotika hat unsere Gesellschaft maßgeblich verändert und spielt auch in unserer heutigen Gesellschaft eine große und wichtige Rolle.

Das Manhattan Projekt und andere Atomwaffentests
Atomwaffen sind ziemlich scheiße. Verrückt wie viel Wissenschaft Menschen auf sich nehmen um sich gegenseitig möglichst effizient zu töten..
Die Entwicklung von Atomwaffen führte zum Ende des zweiten Weltkriegs und einer ganzen Ära der Angst im kalten Krieg. Ich glaube unsere Geschichte wurde ganz enorm von diesen Waffen geprägt.
Auch wenn wir heutzutage kaum noch was davon spüren. Die Möglichkeit ganze Nationen mit einem Knopfdruck auszuradieren ist eine neue, nie da gewesene Option.


Marshall Plan und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland
Nach dem zweiten  Weltkrieg war Deutschland zerstört und wirtschaftlich am Ende. Die USA verabschiedete 1948 ein Wirtschaftswiederaufbauprogramm mit Krediten, Rohstoffen und Lebensmitteln. Nach diesen 4 Jahren ging es Deutschland (und anderen westeuropäischen Staaten) wirtschaftlich wesentlich besser als vor dem Krieg. Während der nächsten zwei Jahrzehnte kam es in ganz Westeuropa zu einem nie da gewesenen Wohlstand. Es wird als Nachkriegsboom bezeichnet. Ich bin zu wenig Wirtschaftswissenschaftler um eine fundierte und stichhaltige Analyse des Plans und der Wirtschaft zu dieser Zeit liefern zu können. Sorry. Aber ich glaube das der Marshallplan maßgeblich beinflusst hat, wohin sich meine jetzige Heimat entwickelt hat. Unsere jetzige wirtschaftliche Stärke wäre ohne die Hilfe der USA wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Aber wie gesagt, dass ist Westentaschen Wirtschaftwissenschaft meinerseits. Außerdem wurde kurz danach die Bundesrepublik Deutschland gegründet und das Grundgesetz verabschiedet. Ich denke, dass das ein unheimlich wichtiger Meilenstein für unsere weitere Entwicklung war.

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Malte meint:

Industrielle Revolution
Ich würde die industrielle Revolution als Fluch und Segen zugleich bezeichnen. Legte sie einerseits den Grundstein zur Ausbeutung diverser Arbeistkräfte und teilte die Gesellschaft in Arbeitgeber und Arbeitnehmer, welche sich fortsetzte und letztendlich zum Kapitalismus führte, wie wir ihn heute kennen, kamen durch die Nutzung diverser Maschinen und den damit größeren Produktionsmengen auch mehr Menschen an diverse Gegenstände, die den Lebensalltag erleichtern und bereichern konnten. Maschinen, größere Mengen an Büchern, Fahrzeuge. Also Gegenstände, die einiges an Komfort für zukünftige Generationen bereit hielten und worauf wir nicht mehr verzichten möchten. Technische Errungenschaften sind fast nie etwas schlechtes. Problematisch ist oft nur, was der Mensch daraus macht und wie er sie verteilt.

Die Nutzung der Elektrizität
Zuerst wollte ich etwas von der Entdeckung schreiben, etwas Recherche zeigte mir aber den logischen Schluss, dass die Existenz von Elektrizität weit vor der Nutzung bekannt war. Dementsprechend beschränke ich mich auf den Zeitpunkt, den ich nichtmals konkret festlegen kann, ab dem Elektrizität wirklich flächendeckend eingesetzt wurde. Ich bin generell ein Mensch, der Fortschritt auf jeder Ebene feiert, dementsprechend legte die Nutzung der Elektrizität die Basis für alle weiteren Errungenschaften, die in den letzten Jahrzehnten eine nie vorher dagewesene Fortschrittsgeschwindigkeit erzeugte. Es gibt viele Sachen, auf die der Mensch verzichten kann und die wirklich dem reinen Komfort dienen. Ein Leben ohne Elektrizität wäre für mich allerdings unvorstellbar und ich halte es für ein Unding, dass es immer noch Orte auf der Welt gibt, denen dieser Fortschritt nicht ermöglicht wird.

1933 - 1945
Der schwärzeste Fleck der Menschheitsgeschichte, der das Weltgeschehen beeinflusst hat wie kaum ein anderes Ereignis. Erinnerungskultur, kollektive Schuld und der generelle Umgang mit Nationalismus sind Themen, die heute noch thematisiert werden. Der Grundsatz Adornos, dass Auschwitz sich nie wiederhole, ist eine der größten Maximen, die ich mir in meinem täglichen Handeln vor Augen halte. Menschen, die der Zeit hinterhertrauern oder der Meinung sind, doch endlich mal wieder ohne schlechtes Gewissen stolz sein zu dürfen auf dieses Land, denn schließlich hätten wir alle überhaupt nichts mit unserer Vergangenheit zu tun, gibt es leider noch viel zu häufig.


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"Gesprächsstoff" ist eigentlich eine so genannte Talkbox. Mit Fragen, die zum Gespräch anregen, weil sie nicht so aufgebraucht sind wie andere. Wir nutzen ein paar der Fragen des Basis-Sets, um unsere Gespräche hier im Blog anzuregen. Denn als Blogteam sind wir eigentlich in einer Kennenlernphase, wo es natürlich darum geht, herauszufinden, wer die anderen so sind. Aber wir wollen natürlich auch gerne mit euch sprechen und diskutieren, die Anreize nutzen und von euch neue Impulse bekommen. Also geht die Eingangsfrage natürlich auch an euch und wir freuen uns auf eure Kommentare.

Die Kleinigkeiten im Alltag

Jay Nightwind | 13.02.17 | / | 4 Kommentare

Es gibt immer eine kleine Verzögerung, bis der Ring grün leuchtet. Im Rahmen kleinerer Ticks habe ich mal die Sekunden gezählt, aber nachdem keine Regelmäßigkeit aufkam, bewahrheitete sich die ruhrgebietische Merkregel: "Is fettich, wenn fettich is." Wenn der kleine grüne Ring nicht leuchtet, dann ist die Tür der S-Bahn noch nicht so weit. Da hilft auch kein früheres Drücken, keine Ungeduld, kein Zählen von Sekunden. Es ist eine manchmal ein kleineres Ärgernis, häufig wie ein Spiel, bei dem es darum geht so früh wie möglich nach dem zufälligen Zeitpunkt den Knopf zu drücken, der die Tür dann freigibt.

Ein Spiel, dass daran krankt, dass mensch häufig eh nicht schnell aus der Bahn kommt, weil sich hinter den Türen des Buses, der Straßenbahn oder des Zuges nochmals Türen befinden, die aus anderen Personen bestehen. Merkregeln wie "Erst Austeigen lassen, dann einsteigen.", haben sich überholt. Der Weg des geringstens Widerstandes verliert seinen Stellenwert. Das ist ein kleineres Ärgernis, aber da komm ich mit klar. Als Mensch der gerne beobachtet - eine beliebte Berufskrankheit bei Kreativen - habe ich mich gefragt, warum die Menschen schon vor der Tür stehen. Eine vollständig unwissenschaftliche Studie:

Ich befinde mich in der S-Bahn, stehe vor der Tür. Da ich am nächsten daran bin und wir jeden Moment zum Stehen kommen, habe ich schon meinen Finger auf dem Knopf. Auf dem Bahnsteig stehen viele Menschen, als die S-Bahn ihr Fahrt verlangsamt, orientieren sie sich zu den Türen. Die S-Bahn steht, das grüne Licht leuchtet nicht. Durch die Scheibe in der Tür sehe ich die Leute, einer der Passagiere auf der anderen Seite registriert mich. Er steht außerhalb, schaut mich an und drückt den Knopf. Der grüne Ring leuchtet nicht.

Dann erwische ich mich immer dabei, dass ich diese unangenehme Arroganz zeige. Diese, bei der mensch vorraussetzt, die anderen wären dumm. Aber ich schaffe es nicht, den Gedanken in diesen Momenten zu überbrücken. Nicht nur, dass die Personen außerhalb einen nicht aktiven Knopf drücken und sich dann wundern, dass nichts passiert, es ist ja auch so, dass es oft so wirkt, als trauten die Leute einem nicht zu, den Knopf selbst zu drücken. Was dann besonders ironisch ist, macht mensch sich bewußt, dass ich mich ja bereits in der Bahn befinde. Ich bin nicht an den Türen gescheitert, das Konzept eines Knopfes hat nicht meine Fantasie überstiegen. Sehr wohl aber die Fantasie derer, die vor der Bahn stehen. Die können sich nämlich nicht vorstellen, dass ich es auch schaffen kann die Bahn wieder zu verlassen. Besonders schön daran: Wollen sie in die Bahn rein, müssen ich und die anderen sie auch erstmal verlassen.

Es ist genau dieser lächerliche Kleinkram, der uns dann wütend macht, weil wir dem selben Szenario mit hoher Frequenz ausgesetzt werden, aber keinen Fortschritt, keine Veränderung sehen. So ist es zumindest bei mir. Besonders schlimm ist auch, dass mensch ja genau weiß, dass in den wenigen Sekunden Kontakt am Bahnhof auch keinen Lehrauftrag erfüllt bekommt. Manchmal überlege ich, wenn die Menschen vor der Tür stehen und mir den Ausgang blockieren, drinnen auch stehen zu bleiben, bis sie Draussen merken dass sie zur Seite müssen.

Es ist diese Arroganz, zu glauben zu wissen, dass wir es besser können und die anderen belehren müssten. Dies Arroganz, wissen zu können, was die anderen gerade motiviert. Warum setze ich denn eigentlich vorraus, dass nicht darußen auch das Spiel gespielt wird, den Knopf so schnell wie möglich zu drücken, wenn er aktiv wird? Es sind solche Kleinigkeiten im Alltag, die uns aufzeigen, dass wir uns eigentlich gerade über uns selbst ärgern. Über die Unveränderlichkeit von Dingen, dass wir eigentlich gerne Kontrolle über andere hätten, weil wir nicht offen genug sind, sie einfach zu akzeptieren. Weil wir glauben, dass sie unseren Zielen im Weg stehen. So ist es zwar für einen Moment, für unser Gefühl, aber am Ende schaffe ich es doch jedes Mal auszusteigen. Noch nie hat mir jemand erzählt, dass er/sie stundenlang weiterfahren musste, weil ja die Leute am Bahnsteig ihn/sie blockierten. Es wirkt wie der Wunsch nach dem Weg des geringsten Widerstandes, bei dem wir aber vergessen, das andere diesen Widerstand anders wahrnehmen.

Vlog #006 - Janusz Korczak und Neulinge (mit Jay Nightwind)

Jay Nightwind | 25.01.17 | / | 3 Kommentare


Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, regelmäßig Vlogs zu machen. Es muss ja nicht mal ich vor der Kamera sitzen, aber sonst setzt sich da halt keiner hin. Damit ich nicht ganz alleine bin, habe ich jetzt Janusz Korczak mitgebracht. Der gute war ein echt krasser Pädagoge und hat unter anderem die UN-Kinderrechte vorbereitet mit seinen Schriften. Aber er hat uns auch eine Erkenntnis übergelassen, die für heute interessant ist: Wer weniger weiß, ich nicht dümmer. Wer mehr weiß, ist für die anderen verantwortlich. Mehr dazu im Video.

Kurzgeschichte: Und trotzdem

Jay Nightwind | 23.01.17 | / | 5 Kommentare
Als wir den LIDL am Berthold-Beitz-Boulevard verlassen, knattert die S-Bahn auf der Bahntrasse vorbei. Ansonsten ist es recht ruhig, so weit das an zwei kreuzenden Hauptstraßen möglich ist. Nur die anliegende Baustelle tut es uns Beiden gleich und schweigt.

Wir laufen die Straße entlang und ignorieren die Bahnunterführung. Wir haben vor Kurzem bemerkt, dass es kürzer ist, durch den West Bahnhof zu laufen, um zu uns zu kommen. Etwas versteckt führt ein Weg unterhalb der Bahntrasse entlang, ein Stück hinter dem Fussballplatz.

Bis wir dort einbiegen, sind es fünf oder sechs Züge, die auf der breiten Bahntrasse den Einlauf zum Hauptbahnhof starten oder Richtung Mülheim verschwinden. Die Schnellen zischen dabei, die Regionalzüge pfeiffen, die S-Bahnen knattern und sogar ein Werkstattwagen rumpelt vorbei.

Die Häuser hier sind grau. Die Stadt steht häufig im Ruf grau zu sein, aber so schlimm ist es nicht. Sie ist vielleicht nicht sauber und auch nicht ordentlich, aber sie hat ihre Farben. Mehr, als die multiplizierten Klischess über Instagram, Tumblr und das Fernsehen zu lassen. Ausgerechnet in dieser Ecke ist sie aber Signalgrau. Ein grelles grau, das ekelig in den Augen brennt. Die Häuser sind aus Schwarz-Weiß-Fotos aufgeschichtet und werden von ihrer eigenen Trostlosigkeit zusammen gehalten.

"Hier würde ich wirklich nicht wohnen wollen.", sage ich. "Die Bahnen fahren dir quasi durch die Wohnung, das Haus sieht schrecklich aus. Wie alt diese Hütten wohl sind?" Meine Freundin betrachtet mich skeptisch und schaut dann zu den Häusern. "Und trotzdem hängen die Leute Blumenkästen raus"