Anleitungen
In der Erzieher*innen-Ausbildung haben wir gelernt, dass wenn wir eine Planung schreiben sie so sein muss, dass sie auch jemand anders durchführen können muss, auch wenn wir selbst nicht da sind. In der Kunst und Kultur passiert das zu selten. Viele Konzepte und Pläne existieren nur in den Köpfen von Leuten, weitergeben ist verpönt, weil viele Angst haben bestohlen zu werden (während sie oft nicht wissen, dass sie das was sie tun gar nicht erfunden haben). Und dann sind wir mal weg, oder krank, oder alt und nichts bleibt von uns über. Wissenschafler*innen neigen dazu alles zu dokumentieren. Sie haben Notizen, Skizzen, Pläne und lassen Teile ihrer Projekte von Assistent*innen durchführen. Sie müssen übergeben, weil sie sonst gar nicht alles schaffen, was sie erreichen wollen. Die Daten die es für Beweise von Thesen braucht sind zu vielfältig. Also reicht es nicht alleine und im eigenen Kopf zu arbeiten.
Es braucht Übung und Umdenken, aber wir sollten überlegen ob wir uns nicht wieder nachhaltiger und übertragbarer denken sollten. Wem nichts gehört, dem kann auch nichts gestohlen werden. Wer an Ideale und nicht sein Ego glaubt, möchte Kunst für sich und die Gemeinschaft, nicht für Erfolg, die eigene Tasche. Also sollten wir vielleicht so arbeiten, dass auch andere davon etwas anwenden können.
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