Text: Sandmännchen

Zunehmend viel Sand schütte ich mir ins Auge. Entweder lockt es das Sandmännchen an, oder mein Gesicht gibt die Wachheit endlich auf. Ich genieße die Länge des Tages, und knirsche mit den Gelenken über das Ärgernis, dass meine Nervenbahnen noch länger als der Tag sind. Mein Hirn glüht. Und so ist es dann zu hell um einschlafen zu können. Muss warten bis die Batterie nachlassen und leider bin ich heute zu tiefst inspiriert. Wir haben gespielt. Und jetzt ist der Schwung noch nicht alle. Muss mich ausrollen lassen, auf dem Teppich. Gerne werde ich dort morgen früh wieder wach. Es ist nicht erbärmlich, wenn der Schlaf gut ist, es ist nicht traurig, wenn es niemand sieht. Gebe mir mit einer aufgeschnittenen Orange noch selbst einen Schmatzer auf die Stirn, Gute Nacht und bessere Träume. 

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