Mühe und Exzellenz

Eine der Sachen, die die Pyramiden großartig machen, ist dass sofort zu sehen ist, dass es sehr viel Mühe gebraucht hat sie zu machen. Maya Shankar und Greg Stulberg sagen in Podcasts und Interviews, dass wir auch und erhoben fühlen und leichter selbst in Bewegung setzen, wenn wir "Exzellenz" erleben. Exzellenz ist dabei nicht Perfektion, sondern das Ausleben der investierten Mühe. 

Auch wenn wir es selbst nicht können, wir erleben Freude, wenn Steph Curry einen schweren Wurf landet, jemand ein spektakuläres Tor schießt, einen Trickshot schafft. Wir haben eine dunkle Ahnung davon wie schwer etwas sein könnte oder für uns ist, und wenn wir dann sehen, dass es jemand schafft, dann glauben wir daran, dass wir es schaffen könnten wenn wir uns in die Richtung bewegen. Das kann durch verschiedene Dinge blockiert werden, aber die Anlage ist in uns. Sogar je nach Deutung schon aus Zeiten, wo wir noch kein bewusstes Leben waren. Das Streben nach Exzellenz ist auch in Mikroben angelegt. Was Exzellenz ist, ist aber für sie anders als für uns. 

Das bedeutet aber auch, dass selbst wenn wir Kunst machen, die nicht schön, nicht gut, nicht beliebt ist, wir den Leuten etwas geben nur dadurch dass sie sehen, dass wir es probiert haben. 

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