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Podcast: Slam in NRW #009

Miriam | 12.09.17 | / / / / | Kommentieren
Das ist er wieder – unser (un)regelmäßiger Podcast Slam in NRW. Dieses Mal sogar mit thematischem Schwerpunkt, nämlich dem U20iger Bereich. Wir* waren unterwegs irgendwo am Bahnhof in Dinslaken und in Essen auf der Premiere des neuen U20 Slams „Zwanni“. Rede und Antwort gestanden haben uns dieses Mal Zwergriese, Hanna, Malte Küppers, Manuel Busse, Miedya Mahmod und ein paar Zuschauer.



*Dieses Mal wirklich wir, nämlich meine Wenigkeit, Miriam und der Urheber dieser Podcast-Reihe, Jay Nightwind. Und wir, dass könntest auch du sein! Wenn du auf Slams in NRW unterwegs bist und Lust hast Teil unseres Podcasts zu werden, dann interview Zuschauer*Innen, Slammer*Innen, Veranstalter*Innen. Schick uns deine Aufnahmen als Audiodatei (Mp3!) an Nachtwindteam at gmail punkt com. Wir bauen, wenn es passt, deine Beiträge dann mit ein. Natürlich unter Nennung deines Namens und den ganzen üblichen Ehrerbietungen.

Song Cover - Meine Gitarre, Julis Song & ich...

Hanna Honig | 06.07.17 | / / | 2 Kommentare



Uiiii, große Aufregung, jetzt stelle ich also meinen ersten Song online! 😊

Also eigentlich ist das gar nicht meiner, sondern Julis, aber ich habe ihn immerhin gecovert.

Das ich als ersten Song ausgerechnet diesen genommen habe, hat zwei Gründe.
Einmal: Es war einer der ersten, den ich spielen konnte, als ich vor fünf Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen. Ich habe schon immer gern gesungen und die Gitarre schien mir damals ein passendes Begleit-Instrument zu sein. Auch wenn ich nie wirklich zum ehrgeizigen, "Ich-will-jetzt-alle-Metallica-Songs-auswendig-spielen-können-Gitarristen" geworden bin, beherrsche ich die Grundzüge auf diesem Instrument mittlerweile, aber ich hatte mich halt auch eher auf den Gesang fokussiert.

Der war nämlich schon immer ein gutes Mittel für mich, um mich ein bisschen mehr zu fühlen, ich mag es mich in Songs zu werfen und so Geschichten zu erzählen.
Daher auch Grund Zwei der Veröffentlichung: Im Moment stehe ich sehr hinter der Aussage dieses Liedes. Ich bin noch nicht so professionalisiert und habe daher kein Mikro und nur eine Handy-Kamera, ABER etwas in mir hatte sich dann irgendwie dazu entschieden, einen Sprung zu wagen und mal ein bisschen Musik zu teilen...


Hallo Menschen!
Ich freue mich etwas zu diesem nicen Blog beitragen zu können.
Da ich hier neu bin:
Zu mir: 20 Jahre, Studentin für Germanistik und hoffentlich bald Pädagogik- Lehramt und so ;-), Poetry-Slammerin seit fast einem Jahr und in Essen geboren und verwurzelt.
Das gibt es erstmal über mich zu wissen.

Glosse: Kubanischer Rum

Andasch | 22.12.16 | / / | Kommentieren

Kuba.
Sex, Sonne und Rum. Zigarren und alte Autos. Wie gern würd ich dort sein. Meine Zehen im Sand vergraben und von Bar zu Bar ziehen. Mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und betrunken Geschichten schreiben. Geschichten von lau warmen Sommernächsten vom spontanem Nacktbaden am Strand. Geschichten wie ich glücklich durch die Nacht tänzle.

Und würden wir nicht alle gern mal im Oldtimer über die Insel cruisen? Oder mal ein Glas echten kubanischen Rum kosten? Rum, der gereift in dunklen Holzfässern, zu einem aromatisch süßlichem Feuerwerk wird.

Kuba ist zwar nicht nur, aber auch wegen seines Rums weltberühmt. Und da sind wir auch schon beim Thema: Kuba hat dem tschechischem Finanzministerium vorgeschlagen seine Schulden, kleine Randnotiz dabei handelt es sich um 276 Millionen Dollar, mit Rum zu begleichen.

Und Hey. Warum eigentlich nicht? Würde Tschechien das Angebot annehmen, hätten sie genug Rum für das ganze nächste Jahrhundert. Warum nicht mal eine große Party mit gratis Rum für alle Menschen schmeißen? Wisst ihr was? Warum nicht gleich einen weltweiten Feiertag bei dem alle Staaten sich gegenseitig mit Delikatessen beschenken? Ein Tag voll mit kubanischem Rum, griechischem Ouzo und irischem Whiskey. Dazu gibt es belgische Pralinen und spanischen Serrano-Schicken auf traditionell italienischer Pizza. Deftige polnische Hausmannskost neben leichter französischer Küche. Und so könnten wir vielleicht, so ganz nebenbei, unsere gegenseitigen Vorurteile ein ganz klein wenig abbauen.


Musik: Analoger Techno

Jay Nightwind | 30.10.16 | / | Kommentieren
Oft ist uns ja wichtig, wo gute Musik herkommt, wir wollen das gesammelte verdammte Storytelling hinter einem Künstler und seiner Musik. Oft, ist mir das auch erstmal völlig egal, wenn das, was da passiert funktioniert. "Fingers" Mitchel Cullen hat irgendwann mal in Dänemark diese Nummer hier gespielt, in einem Video, das mich hauptsächlich getriggert hat, weil darin Dijaridoos vorkommen. Das Instrument der australischen Ureinwohner durfte ich auch einmal spielen lernen - mit übersichtlichem Erfolg - Und es hat mich immer begeistert, aufgrund des dichten tiefen Sounds, der entsteht. Allerdings gibt es hier dann doch einen kleinen Twist. Fingers baut mit seiner Apparatur keine Folklorenummer zusammen, sondern feuert meiner Meinung nach analogen Techno raus, der sich richtig gut anhört. Zusätzliche Kudos für das Spielen drei oder vier Instrumente gleichzeitig.



Podcast: Kalligraph "Der Schreiberling" Florian Eichhorn

Jay Nightwind | 07.09.16 | / / / | Kommentieren
Es ist nicht das erste Mal, dass ich dieses verdammte USB-Kabel für das Mikro vergessen habe. Als ich zur Rezeption des Unperfekthauses aus dem Keller hochkletter, notiere ich mir auf meiner Tages-To-Do-Liste: Packlisten für Außentermine erstellen. Hat übrigens super geklappt, habe ich bis heute noch nicht erledigt. Problem und Analyse wohnen offensichtlich sehr dicht zusammen, treffen sich aber trotzdem nie.

Leider gab es im Haus auch kein passendes freies Kabel, so dass die Aufzeichnung mit dem Handy klappen musste. Was grundsätzlich nicht so schlimm ist, aber dann in der Bearbeitung am PC einen kleinen Einschnitt bei der Klangqualität gibt. Warum das so ist, da bin ich nicht Experte genug für Audiokrams.

Erfreulicherweise kann kein Gerät der Welt die Qualität meiner Gesprächspartner beeinflussen. Florian Eichhorn, der auch als "Der Schreiberling" unterwegs ist, hat eine besondere, weil nicht besonders moderne Leidenschaft: Die Kalligraphie. Schrift als Kunstform, wenn mensch so will. Das wollte ich mehr drüber wissen, denn ich hatte Kalligraphie eher im asiatischen Raum verortet und konnte im Zeitalter der hochwertigen Pixelschubser am Rechner nur Kalligraphie als eine Art Hipster-Trend verstehen. Warum also Rumpinseln?

Was Kalligraphie Florian bedeutet, könnt ihr hier hören:


Wenn ihr das Interview gehört habt, werdet ihr die Idee der Schriftanalyse mit ihm sicher mitbekommen haben. Seit der Aufzeichnung hat es sich ergeben, dass es nun wirklich dazu kommt! Und zwar bei unserem allerersten Live-Event mit "Der Nachtwind" am 15.09. in der Weststadthalle in Essen. Gemeinsam mit mir wird Florian Werbung und echte Schriftproben analysieren. Wenn ihr Lust habt, schaut euch das an, der Eintritt wird frei sein! 

Empfehlung: Björn Gögge - Oktaven

Jay Nightwind | 18.05.16 | / | Kommentieren
Eine der wundervollsten Sachen in den modernen Zeiten ist, dass es so wundervoll einfach sein könnte, viele Menschen mit seinen Inhalten und Talenten zu erreichen. Eine weitere tolle Sache ist, dass ich bequem von zuhause aus Unterstützer von unglaublichen Leuten sein kann, lange bevor sie den Durchbruch haben. Oder ich kann sie sogar zum wohlverdienten Durchbruch bringen.

Björn Gögge war bei uns schon Interview-Gast, macht selber Podcasts, ist Poetry Slammer und ein echt guter Mensch. Aber es gibt eine ganz besondere Sache. Er hat dieses Talent, diesen Moment, wo er sich von dem coolen Dude in diesen Sonderling verwandelt, der abgeschnitten von der ganzen Welt wundervolle Klangteppiche webt, gemacht aus dem, was ich für Magie halte. Anders sind die sphärischen Klänge und filmreifen Soundtracks nicht zu erklären.

Der Gute bietet nun sein erstes Album "Oktaven" zum sehr fairen Preis von "Was es dir wert ist" auf Bandcamp an. Es wäre so wünschenswert, dass ihr euch das Album anhört. Macht euch euer Bild und seid dann vielleicht die Menschen, die später sagen können: "Diesen Björn Gögge, den habe ich schon unterstützt, da hat er noch nicht in den großen Theatern gespielt." Oder vielleicht seid ihr die Leute die sagen werden: "Nice." Ich kann euch nur sagen, das Björn euch super dankbar sein wird.

Also hört mal rein:

Musiktipp: Dan Bull

Jay Nightwind | 28.04.16 | / | Kommentieren
Drumherum reden ginge, aber ich gebe euch direkt mal dieses Video:

Dan Bull ist Brite, was immer hilft. Keine Ahnung warum, aber ich mag den Humor, die Dialekte, die Musik, die Inseln können was. Nur die Europa-Politik ist etwas zweifelhaft. Okay, nicht nur die, aber ich habe ausreichend positive Vorurteile gegenüber dem vereinigten Königreich.

Wichtiger bei Dan Bull, er ist Nerd und Rapper. Und das hat er voll drauf. Daher ballert er richtig gute Tracks raus, in denen er die Inhalte, den Kult und die Inside-Jokes einiger Spiele aufnimmt. Nicht alles ist Gold, aber wirklich vieles. Besonders dann, wenn das Spiel welches er betextet richtig gut oder kultig ist, werden seine Tracks auch besonders gut.

Beweisstück A:


Beweisstück B:


Das sind alles ganz schön dicke Bretter und grundsätzlich frei auf Youtube zu hören. Auch auf Spotify ist Dan Bull vertreten, wo er sich sogar zwischendurch heimlich immer mal wieder auf Platz 1 der meistgehörten Hiphop-Künstler International schleicht. Nerds halten da offensichtlich zusammen, aber Qualität überzeugt einfach auch.

Nicht nur, dass er gute Texte baut, er hat auch oft den Anspruch sich technisch zu entwickeln, wie es der FarCryPrimal Rap schon zeigt, aber auch stilistisch bietet er viel an. Daher, auch wenn ich das Spiel nur aus einem LP von Hermann kenne, abschließend ein besonders tolles stimmungsvolles Stück:



Musiktipp: Here Come the Mummies, Hevisaurus, Downtown Brown

Der Hartmann | 16.02.16 | / | Kommentieren
Ich hatte kürzlichst das große Vergnügen auf eine, von der wundervollen Band "Psychostick" geteilte Seite zu gelangen.
Es war eine Liste mit zehn Spaßbands. Auf dieser Seite habe ich ein paar großartige Musikgruppen kennenlernen dürfen, die seitdem bei mir rauf und runter laufen.
Hier eine kleine Auswahl:

Here Come the Mummies - Pants

Here Come the Mummies - Funky little Baby


Hevisaurus - Jee Hevisaurus
(Ja, Hevisaurus ist eine finnische Metalband für Kinder. Und ja, es sind Dinosaurier. Das ändert nichts daran, dass ihre Musik großartig ist)


Downtown Brown - Happy Music for Happy People


Downtown Brown - Get Ur Wobble On