Ein gutes Ende

Die Geschichte wird von den Gewinner*innen geschrieben, sagen wir Menschen. Und vermutlich ist da was dran. Um zu gewinnen,  muss die Geschichte aber auch zu Ende sein. Und wenn das noch nicht der Fall ist, können wir sie vielleicht auch noch nicht schreiben. Fiktionale Geschichten kommen aus uns, wenn in uns zu einem Verlauf einer Herausforderung oder eines Problems aber noch keine Lösung entstehen konnte, kann es auch sein, dass wir sie für unsere Geschichte und Geschriebenes nicht finden können. Nicht jeder Text braucht eine Lösung,  Kunst kann alles machen, was wir mit jeder Form von Sprache können. Kunst darf Fragen stellen, verzweifelt sein,  nicht weiter wissen, die Lösung noch suchen, ein Zwischenstand sein. Eine unfertige Geschichte kann aber auch uns unzufrieden machen, vorallem wenn modernes Leben uns immer mehr zu fertigen Produkten und Prozessen drängt. Eine Geschichte fertig zu erzählen,  bevor wir sie fertig erlebt haben, das ist aber nicht immer einfach.  

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