Freiheit, Privileg, Angst, Förderung
Viele Formen von dem was wir für Freiheit halten, sind Privileg. Wer Talent hat, hat meist hauptsächlich das Privileg, keine Angst vorm Scheitern haben zu müssen. Wer alles sagen kann, hat meist das Privileg einer Sicherheit oder eines Schutzes vor den Konsequenzen. Wenn ich mich nicht frei fühle meine Kunst so zu machen wie ich es möchte, dann liegt dass daran, dass ich mich in gewisserweise bedroht fühle. Bei manchen Dingen ist die Bedrohung gut. Denn eine Gemeinschaft in Moral lässt nicht zu, dass einfach alles gesagt und getan werden kann. Die Androhung von Konsequenzen ist da sehr gut, denn sie verknüpft uns mit der Gemeinschaft. Wenn meine Grundversorgung oder meine soziale Sicherheit bedroht werden, dann ist das aber schlecht. Denn damit werden Menschen ihre Stimmen und Ausdrucksmöglichkeiten genommen. Das verändert wer sich zur Moral äußern kann. Menschen in benachteiligten und unterdrückten Gruppen werden damit ausgeschlossen. Wenn also Kultur-, Förder- und Pflege-Gelder gestrichen werden, geht es auch darum uns und andere stumm zu machen. Es ist wichtig, dass wir uns darauf nicht einlassen und es als Gemeinschaft bekämpfen.
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