Spiel: Der kleinste Unterschied
Spiele sind Spiele, sind aber auch Werkzeuge. Sie fordern uns heraus, oft können wir dabei aber noch einen Fuss in der Komfortzone halten. Denn wie intensiv ein Spiel wird, entscheiden wir dadurch, wie intensiv wir uns aufs Spiel einlassen. Und da wir uns herausfordern, lernen wir auch etwas.
Ein Spiel, dass ich gerne auch alleine spiele, ist ein Wortspiel. Es lässt sich auch mit mehreren Spielen, es geht sehr gut nebenbei und auch einfach nur im eigenen Kopf.
Ich nenne es "der kleinste Unterschied". Die Aufgabe ist recht einfach: Erschaffe etwas neues, in dem du bei einer bekannten Sache genau einen Buchstaben veränderst. Der Buchstaben kann wegfallen, hinzugefügt werden oder ausgetauscht. Wichtig ist, dass es erstmal nur genau einer ist.
Als Variante und um das Feld zu begrenzen, kannst du einen Themenbereich wählen. Zum Beispiel Filme. Oder berühmte Personen. Das gibt dem Spiel ein gut begrenztes Feld. Viele gute Spiele brauchen das.
Bei Filmen entstehen so schnell neue Geschichten. "Der Herr der Dinge: Die zwei Türme" handelt plötzlich von jemandem der seine Sachen stapelt. "Harry Otter und der Stein der Weisen" kommt der Lebensweise dieser Tiere recht nah. "Breaking Ad" ist dann eine Serie über nervige Werbung, "the walking Dad" passt immer noch zum Plot der Serie, schaut aber auf einen Vater der viel läuft.
Das Spiel ist für mich eine Art kreative Dehnübung und erlaubt sehr viele Varianten und Spielarten. Inzwischen spiele ich es unterbewusst irgendwie immer. Und manchmal entsteht dabei eine Idee, die ich weiterverfolgen mag.
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