Challenge: Auf zum #Neuland!

Diese Challenge startet ohne Rezension, denn nachdem es eine Wissens und eine Geschicklichkeitschallenge gab, wollen wir diesmal eure Kreativität auf die Probe stellen. Undankbarerweise könnt ihr dabei diesmal nicht gegen uns antreten, da wir in diesem Fall die Jury sein werden.
Wie ja vielleicht bekannt ist, hat Angela Merkel beim Staatsbesuch das Internet als Neuland bezeichnet. Die Ureinwohner des Internets, die sogenannten Digital Natives haben darauf mit Spot, Gehässigkeit und einem Hashtag reagiert: #Neuland.
Wir wollen gar nicht in die gleiche Kerbe schlagen, aber wir werden euch davon nicht abhalten. Neuland ist so ein schönes Wort, finde ich als unser Lyrik- und Prosa-beauftragter, dass da dringend mehr Texte zu existieren sollten. Vorallem im Netz.
Blogchallenge
Um Neuland im Netz auch lyrisch ein wenig zu befüttern, ist die Aufgabe mal wieder einfach.
Schreib' ein reimendes Gedicht zum Thema "Neuland".
Da Stephan im Urlaub ist, werde ich als Juror auftreten und zum Ende der Woche das beste Neuland-Gedicht aussuchen. Erlaubt ist dabei alles, es sollte aber mindestens ein Vierzeiler sein. Veröffentlicht euer Werk als Kommentar unter diesem Posting zur Challenge. Die läuft dabei wieder bis Freitag 24 Uhr.
Keine Sorge: Die Spiele im Netz sind uns nicht ausgegangen, wir wollen nur die Abwechslung gewährleisten. Wir freuen uns auf eure Beiträge, zu gewinnen gibt es wieder einen Challengepunkt und, das sei damit nun schonmal bekannt gegeben, auch die Möglichkeit am Ende der ersten Challengesaison einen größeren Preis zu gewinnen. Dazu aber in Zukunft mehr.

Kommentare

  1. Ein Spiel ganz nach meinem Geschmack! ^^
    Da werden Lyric Letter Erinnerungen wach. :)

    ***

    Entdecker

    Du Stimme belegt vom Smog gequält,
    eine glückliche Fügung, vom Schicksal erwählt.
    Wir schreiten hinein in Hallen aus Stahl,
    künstliche Luft sie lindert unser Körper Qual.

    Die Gurte schnüren sich tief in unsere Haut,
    wir trotzen den Schmerzen geben keinen Laut.
    Ein Blick auf das, was hinter uns liegt,
    die letzten Zweifel von Hoffnung besiegt.

    Wie ein Pfeil schießen wir dem Himmel entgegen,
    sind Pioniere für ein zukünftiges, besseres Leben.
    Opfern uns auf, tun es nicht für Geld,
    unser Ziel, liegt in der Ferne, eine neue Welt.

    Helden und Visionäre in einer Person,
    trachten wir nicht nach der Menschheit Lohn.
    Der Weg ungewiss, gefährlich unser Streben,
    doch ohne uns ist das Ende gegeben.

    Eine bessere Welt gesucht im Wettlauf nach Frieden,
    als Entdecker durch des Meer der Sterne wir fliegen.
    Ein Sprung ins Unbekannte, geplant von langer Hand,
    suchen wir das rettende, neue Land.

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    1. Freut mich, das es ganz nach deinem Geschmack ist. Ich war mir nämlich ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob die Challenge so eine gute Idee ist.
      Die ersten beiden Beiträge legen meine Sorge aber.

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  2. Es gibt keine Armut in Deutschland,
    es gibt nur Sammler von Pfand,
    denn für Merkel und ihr Kabinett,
    ist soziale Gerechtigkeit wie das Internet,
    Neuland!

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  3. Yo "Nachtwind"-Team!
    Ich kann zwar nicht dichten (deswegen lass ich das jetzt ;)), aber ich wollte die Gelegenheit nutzen und sagen, dass ich es klasse finde, wie Ihr eure Leser fordert! Bitte mehr davon!

    Greetz,
    Jamal

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    1. Danke sehr. Immer gerne. Wir werden auch in Zukunft versuchen spannende Challenges zu entwerfen, bei denen aber jeder mitmachen kann.

      Du musst ja auch nicht heute dichten. Bis Freitag ist ja noch Zeit.

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  4. Eieiei... Dichten? Na mal sehen, kann mich ja nicht schon wieder geschlagen geben!

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    1. Ich warte hier gespannt auf den Beitrag. Aber Zeit ist ja noch.

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  5. Danke für die kleine Motivation ;-)
    http://lichttraeger.blogspot.de/2013/06/neuland.html

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    1. Ich lass das mal gelten, wenn auch die Regeln besagen, dass das Gedicht (auch) hier als Kommentar existieren soll.

      Aber für die Motivation brauchst du dich nicht bedanken, ganz im Gegenteil, ich freue mich sehr, dass es auch fruchtet und auch du wieder in deinem Blog aktiv wirst! Gerne wieder mehr!

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  6. Das Mehr der andern


    Wenn langsam die Ressourcen schwinden,

    bleibt Streben, Wille, aus dem Haus:

    So mögen wir uns quälend winden

    in nahes Land und Gut hinaus,

    wo neuer, alter Reichtum liegt.



    „Neues Land?!“, kreischten drei Schergen

    über leeren Gläsern brütend.

    Überlegend, schätzend, wimmernd,

    noch ihm Ohr die Stimme wütend

    ihres Herrn und Schutzgesell‘n.



    Freudig schwangen sie die Speer‘,

    gnadenlos - und wer nicht folgte,

    den zwangen Politik und Heer.

    Dieser folgte niemals mehr, zollte

    Würmern nunmehr sein‘ Tribut.



    Mancher floh mit nur dem Leben,

    schenkte alles Haben hin,

    schon in sich ein düst‘res Regen.

    Herzen leer und ohne Sinn

    nun sie die Nachbarn plündern.



    Und Nachbars Garten - kaum geschützt - zum Neuland diesen Feigen nützt.

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  7. Ha, ich möchte nicht mit dir tauschen, Jay.
    Ich wünsche der Jury viel Spaß bei der Wahl des Siegers! :)

    Btw. Doof dass man Kommentare nicht editieren kann, aber du weißt ja wo du die fehlerfreie Version findest ;)

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