LP: Saints Row III #16

Unsere Geschichte ist einfach. Es geht um den jungen Gangster-Trainer Ash Ketchum aus Stilwater, der in der Steelport Region alle Arenaleiter besiegen will, um der beste Gangster-Trainer aller Zeiten zu werden.

Den Loren-Orden, den deWynters-Orden, den Miller-Orden und auch den Zombie-Orden konnte Ash schon für sich gewinnen. Jetzt, wo es gilt in der letzen Arena gegen Arenaleiter Killbane zu bestehen, beschließt Ash aber, sich von einem ehemaligen Trainer einige Tipps zu holen.

Eigentlich ist es noch witziger, denn da Angel wirklich in einem "Gym", also einem Fitnessstudio lebt, ist es tatsächlich "Gymleader". Erfreulicherweise ist er aber auf unserer Seite. Wäre Saints Row wirklich Pokemon, wäre Angel vielleicht Rocko. Ohne die nymphomane Neigung.....
Right in the childhood.

Genug, bevor ich mir Zeichentrickserien komplett ruiniere. Angel findet wir sollten ihn begleiten, auf einer Mission mit doppeltem Sinn. Zum einen will er, da auch er ein Stück von Killbane fordert, seine Maske zurückholen. Ohne ist er kein würdiger Lucha Libre-Kämpfer. Für den Boss ist aber auch was mit drin, denn er kann seine Angst vor Killbane ein letztes Mal auf die Probe stellen. Es ist ja ein leichtes immer zu behaupten, mensch würde nichts fürchten, aber das gilt es auch zu beweisen.


Wir müssen in Killbanes Zentrale, das Three-Count-Casino. Dort recherchieren wir dann erstmal den Verbleib von Angels Maske. Aber wen soll man da fragen? Wir werden bestimmt nicht mit allen Gästen sprechen. Der Casino-Manager wäre ein guter Gesprächspartner. Bevor die Suche zum Nadel-Heuhaufen-Spiel wird, beschließen wir den Heuhaufen quasi anzuzünden, in der Hoffnung es bleibt nur die Nadel übrig.
Hat euer örtliches Casino auch Schornsteine? Was verbrennen die da?
Wir verrandalieren also das Casino, zerschmettern die Spielautomaten und entledigen uns der paar Security-Luchadores, die hier unterwegs sind. Das werden zwar dann schnell mehr, aber nie unüberwindbar viele. Warum aber auch Quantität, wenn es mit Qualität geht.

Da das Casino schon zerstört ist, schicken uns die Luchadores einige ihrer Granatwerfer-Experten. Auch nicht unüberwindbar, aber durchaus schadensfroh. Zweimal müssen wir Ash verstecken, bevor ihm die Lebensenergie ausgeht. Trotzdem packen wir es, nach einigem Versteckspiel, die Granatwerfer "für uns zu gewinnen".

Tatsächlich kommt der Manager heraus um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Es gilt schlimmeres zu verhindern. Mein geschulter Innenarchitektenblick sagt mir, dass er ein Quäntchen zu spät dran ist. Zu retten ist hier nicht mehr viel. Außer seinem Hintern vielleicht. Ash ist nämlich härter drauf als man meinen sollte und reizt im Verhör sehr hart, wenn wir nicht erfahren, was wir wissen wollen.

"Die Geldkammer! In der Geldkammer!"
Wirklich? Angel ist nicht auf die Idee gekommen, dass Killbane etwas für ihn wertvolles im Tresorraum aufbewahrt? Oh wei. Dieses Wrestling geht wohl doch ganz schön auf den Kopf. Ein Eindruck, der sich gemessen an Angels großer Rede bestätigt, als er seine Maske endlich wieder aufziehen kann.

Ab jetzt, Angel sieht sich wieder bei voller Kraft, geht es ihm nur noch um Rache und Demütigung. So wie er sie selbst erfahren hat, als ihm die Maske gestohlen wurde. Daher will er alle Statuen von Killbane im Threecounte Casino zerstören. Warum er es, während ich unterwegs bin einige zu erledigen, es einfach nicht macht, verstehe ich nicht. Die eigentliche Genugtuung der Rache verbleibt bei Ash, der aber seine ewigen Gefecht mit seinem Rivalen/Gary hier ein wenig kompensieren kann.
ASH verwendet PISTOLEN. Es ist SUPERFFEKTIV!
Ähnlich seiner Nemesis, schicken die Luchadores aber nochmal ihre stärksten Angreifer ins Feld. Reihenweise Brutes nerven gewaltig in den engen Gängen und tauchen natürlich nur auf, weil die letzte verbleibende Aufgabe ist, hier das Casino zu räumen.

[GELD] 13200$
[FESTUNG] Threecount Casino

So ganz realisiert hatte ich nicht, dass diese Mission schon die Festungsübernahme der Luchadores ist. So kommen wir aber schnell zum nächsten Highlight:

Ash Ketchum VS. Killbane
im
Murderbrawl XXXI

Noch während wir den Einmarsch in den Ring machen, kommt es – Wie typisch fürs Wrestling – zur großen Überraschung.

Angel VS. Killbane
im
Murderbrawl XXXI

Während im Ring die epische Schlacht brodelt, müssen wir heranstürmende Luchadores davon abhalten den Kampf zu stören. Ohne unsere üblichen Schusswaffen ausgestattet – scheinbar gibt es noch Prinzipien im Bandenkrieg – schlagen wir einen nach dem anderen nieder und erfreuen uns des Anblicks von Ash Ketchum in knochenbetonendem Spandex.
Killbane schafft es aber Angel aus dem Ring zu werfen, so dass dieser ein Weilchen am Boden liegt. Das gibt den Luchadores Zeit und Gelegenheit ihn zu attackieren, aber wir sollen und wollen das Ganze verhindern. Damit uns nicht zu langweilig wird, wirft man uns aus dem Publikum eine Kettensäge zu. Kaum aufgehoben, läuft "You're the best"von Joe Esposito als Hymne des irrsinnigen Wrestler-Schnetzelns.
Saints Row III muss scheinbar dringend irgendwas kompensieren.


Angel kann nicht weiterkämpfen, da er sich da Bein gebrochen hat. Ab jetzt kommt er aber auch alleine zu Recht, meint er und schickt Ash in den Ring. Ash, der alte Kleiderbügel, muss sich jetzt also gegen diesen Stier von einem Mann werfen, im QuickTimeEvent-Wrestling-Kmapf des Jahres.
Zwischen durch wehren wir Luchadores ab, weichen Killbane aus, verpassen ihm eine mit einem abgerissenen Pissoir. Dann gehen die Reflextests los, damit ich ihn, während ich ihn zu reite, in die Ringecke führen kann, wo ihm dann der massive Schaden durch Schläge und abschließende Aktion von der Ringecke droht.
Nach mehrfacher Anwendung haben wir Killbane im Schwitzkasten. Endgültig die Niederlage vor seinen Augen, reizen wir damit seine Maske zu entfernen. Er will uns seine Geheimwaffe, die Apoca-Fists anbieten, wenn wir es nicht tun, aber da lässt Ash nicht mit sich reden: Er war gekommen die Maske zu nehmen, also nimmt er sie auch.

Eigentlich so, als würde ein Kleiderbügel auf Killbane stürzen.
Noch im Verlassen des Rings rastet Eddy Prior vollkommen aus. Hinter den Kulissen brüllt er nur wirres Zeug und tötet seine eigenen Leute, als diese sagen, es wäre ja nur eine Maske. Wie Viola es schon vorhergesagt hat, ist Killbane ohne seine Maske nichts und deshalb fühlt er sich jetzt so bedroht wie niemals zuvor. Zeit zu eskalieren.

[GELD] 17,600$
[RESPEKT] Stufe 29
[KLEIDUNG] Killbanes Maske

Alle unsere Feinde sind besiegt. Das Syndikat existiert nicht mehr und wenn wir auch STAG nie den finalen Schlag gegeben haben, sollte mit dem Abgang der letzten Gang aus Steelport alles erledigt sein.
Ist es aber nicht. Im Smartphone des Boss prangt eine letzte Mission. Alle meine anderen Kontakte, die Saints des inneren Kreises gehen nicht ans Telefon, es ist seltsam still. Ich weiß, was noch fehlt; Ich weiß, was noch kommt. Denn das Syndikat mag besiegt sein, aber Killbane hat beschworen, dass wenn er Steelport nicht beherrschen kann, Steelport untergehen muss. Was fehlt, ist die finale Schlacht.

Cosplayspiel im Let's Play hin oder her, für diese letzte Aufgabe kann es nur einen geben. Es mögen viele besser qualifiziert sein, einige härtere Hunde dabei sein, geschicktere auch, aber es steht für mich fest:
Da schicke ich meinen Besten, das mache ich selber.

Okay, bei den Muskeln habe ich vielleicht ein wenig idealisiert.

Jay ist ab jetzt der Boss der Saints.
Ich nehme mein verbleibendes Kapital und investiere massivst in Verbesserungen für Figur und Waffen. Die Lebensregeneration wird maximiert, der Maschinengewehrlaser verbessert, der Raketenwerferschaden, die Schrotflinte, die Resistenz gegen Schusswaffen, die Munition für Granaten und Maschinengewehre. Insgesamt haben wir nochmal ca. 250000$ in die Geschäfte von Steelport geblasen. Zumindest wirtschaftlich werden die hier nicht untergehen.

Als wir Pierce anrufen, lädt er uns sehr unkonzentriert ins HQ, er und Oleg spielen wieder Schach, aber er muss auch über rechtliches mit mir sprechen. Bisher deutet wenig auf die finale Schlacht.
Kaum vor Ort, wird sein Hinweis auf den Film, den wir drehen werden – "Gangsters in Space" – unsympathisch von einem abstürzenden VTOL unterbrochen. Dieser kracht uns in die Hütte und zwingt uns aus dem Fenster zu schauen. In ganz Steelport lodern Feuer und toben Kämpfe. Killbane hält scheinbar seine Versprechen.

Es gibt drei Kampfschauplätze in Steelport, in denen wir das Zünglein an der Waage zwischen STAG und Luchadores sein sollen. Und hier reden wir nicht mehr von kleinen Schießereien, sondern Brutes, Panzerwagen, Granatwerfer und Helikopter von Anfang an. Wir suchen uns den ersten Angriffspunkt aus und ich bin unglaublich froh, dass auf der Ladefläche unseres Pick-Ups Oleg darauf lauert sein wundervolles Werk zu beginnen.
Die anderen Saints sind auch irgendwie nicht zu erreichen.
Kreuzigungsgruppeeeee, aufi!
Es scheppert richtig. Gefühlt explodiert unser Wagen beim Aussteigen und mir scheint es, als wäre durchgehend meine Lebensenergie alle. Von der einen Seite stehen die Laserstrahlen in der Luft und von der anderen regnet es Granaten. Selbst unser persönlicher Hulk kann nicht allen Schaden schlucken und geht regelmäßig zu Boden. Ausgerechtnet Pierce kann sich halten und durchsetzen. Vorläufig.
Ich praktiziere feinstes Hit&Run, also Feuern und Verstecken. Das funktioniert so lange, bis die Panzer auftauchen. Auch die bekommen wir irgendwie runter gekämpft, aber schon mit Abschluss dieser ersten Gefechtsstelle, sind sowohl Raketenwerfer als auch Granaten alle. Das war vielleicht nicht so gut durchdacht.
Da ging die vorerst letzte Rakete hin.
Pierce und ich schnappen sich ein verbleibendes funktionales Fahrzeug und rasen los, zur zweiten Gefechtsstelle. Oleg versichert uns, schon irgendwie zu uns zu finden. Nach einer überraschend ereignisarmen Fahrt, deutet sich das Märchen vom Hasen und dem Oleg an. "Bin schon da.", sagt Oleg an, während wir bestimmt drei Minuten Auto gefahren sind.

Auch auf der zweiten Kreuzung gibt sich der Kampf ähnlich hart, die Luchadores bringen vorallem ihre Granatwerfer ganz prominent zum Einsatz. Wir taumeln, von den ganzen Explosionen durchgeschüttelt, von einer Deckung zur nächsten und hoffen ganz inständig, dass es nie ein Feind schafft, dieses letzte Quantum Lebensenergie aus uns raus zu rotzen. Ohne die Verbesserungen vor dieser Mission, hätten wir in dieser Schlacht aber schon alle Katzenleben weg, das ist sicher.
Da uns die Optionen ausgehen, wird vorgeschlagen, wie zu Beginn des Spiels, unsere Ausstattung aus dem Arsenal der ansässigen Kaserne zu beziehen. Sinnvoll, ist doch in meinem Inventar auch wirklich nichts mehr zu kriegen.
Der Weg dahin ist aber äußert schwierig, denn die Verfolgungsstufe Fünf bei STAG und Luchadores macht sich intensivst bemerkbar. Warum unser Wagen nicht unter dem heftigen Beschuss explodiert, wird ein Geheimnis der Videospielgötter bleiben. Vorallem gemessen daran, dass wir als einzige fahrbare Option ein Golfkart gewählt haben.

Das Arsenal zeigt sich als enger Verwandter der vorherigen Gefechtsstationen. Militär und Luchadores bieten sich eine epische Schlacht und ich versuche mich mit Nahkampfangriffen und der Aufnahme von Feindeswaffen wieder an Munition zu bringen. Vorallem die Laserwaffen von STAG erweisen sich als besonders dankbar.
In einem Nebengespräch wird klar, dass dies möglicherweise unsere letzte Schlacht ist und Pierce fragt, welches große Geheimnis jeder so mit sich trägt. "Ich benutze gerne Fremdwörter!", gibt der Boss bekannt, während er einen Panzer mit Granaten zerlegt.
Okay, eine haben wir noch gefunden, aber das ist wirklich die Letzte.
Das Telefon klingelt, Angel ist in der Leitung und erklärt, dass Killbane an all diesem Chaos schuld ist und jetzt vor hat vom Flughafen aus zu fliehen. Wenn wir ihn nicht aufhalten, verschwindet er wohl für immer. Das ist also unsere letzte Chance sich seiner zu entledigen. Doch, kaum aufgelegt, klingelt das Telefon erneut. Senatorin Hughes ist am Telefon. Cyrus Temple ist wohl Amok gelaufen und hat Shaundi, Viola und auch Reynolds entführt. So weit, so harmlos: Er hat sie an der riesigen Stahlgießerstatue von Steelport angebunden und will diese in die Luft jagen. Die Schuld soll den Saints in die Schuhe geschoben werden.

Batman - The Dark Knight – Situation. Ich kann nur eines von beidem erledigen. Warum ich Pierce und Oleg nicht zum anderen schicken kann wird nicht klar. Entweder ich lasse Killbane entkommen oder rette meine Freunde. Was soll ich tun?
Während ich auf einen der Zielpunkte zu steuere, läuft Bonnie Tylers "Holding out for a Hero" und auch wenn es albern wirkt, unterstreicht es die Situation ganz gut. Passenderweise, wie ich finde, auch die Entscheidung eines Helden: Ich mache mich auf den Weg zur Statue um die Saints zu retten. Wir haben schon Jonny Gat verloren, mehr Saints lasse ich dem Spiel bestimmt nicht gehen.
Ihr tötet meine Freunde nicht.
Wir treffen Kinzie an den Docks, die schon ein Schiff vorbereitet hat, mit dem wir zum Monument fahren können. Über die Sicherheitskameras an der Statue war sie im Stande die Positionen der Sprengladungen zu orten. Leider sind auch überall STAG-Soldaten, aber auch noch einige Saint-Straßensoldaten sind überall verteilt.
Statt die Bomben zu entschärfen, empfiehlt Kinzie die Dinger mit dem Schallknall, ins Meer zu feuern. Scheinbar kein sonderlich sensibler Sprengstoff. Aber, ich will nicht diskutieren.

Dafür wäre auch keine Zeit. Mit Fünf Minuten auf dem Timer ist die Zeit schon knapp genug. Daher lasse ich auch die meisten Kämpfe aus und renne mit aufgeladenem Schallknall die Baugerüste der Statue hoch. Nur die Bomben zählen, alles andere ist irrelevant.
Als wäre nicht schon genug auf Steelport runter gefallen.

Als ich unterwegs aber ein paar Saints da liegen sehe, denke ich, dass Deckungsfeuer mir sehr gut nützen würde. Ich opfere etwas Zeit und befreie eine Begleiterin. Die Bomben kann ich nach und nach entsorgen, meine Begleitung leider nicht. Die lässt sich so oft über den Haufen schießen, dass ich mehr sie retten muss, als dass ich Shaundi, Viola und Reynolds rette.

Trotzdem kann ich mich, filmreif, in den letzten Zehn Sekunden zur letzten Bombe vorkämpfen und diese noch Frist gerecht entsorgen. Der Timer am Bildrand läuft für einen persönlichen Horrormoment noch etwas weiter, ich merke erst das alles gut gegangen ist, als die Mission einfach weiter geht.
Sicher sind meine Leute nämlich noch lange nicht. Kia, die erste Offizierin von Cyrus Temple ist nämlich auf der obersten Plattform mit den Geiseln. Und die Tante hat echt Laune. Mit Shaundi als lebendem Schutzschild, will sie mich töten. Es gibt kaum Schutz hier oben und meine einzigen Hilfsmittel sind meine treuen Pistolen und ein paar Granaten.....Granaten? Nein, es handelt sich um den "Fart in a Jar", eine Stinkbombe bester Güte. So lange Kia sich mit Shaundi schützt, kann ich nicht auf sie feuern. Reynolds, der gefesselt auf dem Boden rumliegt, sagt ich solle die "Verrückte ausräuchern". Nachdem ich Kia mit dem ersten Furzglas treffe, entfaltet sich einer der einfachsten Bosskämpfe des Spiels. Furzglas, feuern, Furzglas, feuern, Furzglas, feuern, Ende.
Gut das es diese Showdown-Tradition gibt. Die Saints einfach so töten wäre
ja auch gemein gewesen.
In der letzten Sequenz, passiert das Unerwartete: Als die Saints von der Statue stürmen, nehmen sie unten Kameras, aber auch STAG in Empfang. Temple will mich jetzt endgültig für meine Taten verhaften, aber Medienprofi der wir sind, beteuern wir, dass wir ja gerade ein wichtiges amerikanisches Monument vor der Zerstörung gerettet haben und dadurch wir hier die Helden sind. Als Temple gerade ausrasten will, pfeift ihn Senatorin Hughes ihn zurück:
"So wenig es mir passt, aber die Saints haben recht. Daher werde ich sie freisprechen. Und sie Temple, sie ziehe ich von ihrer Einheit ab. Das war es mit STAG."

Temple schwört uns Rache, aber der Boss erteilt ihm eine Absage. Sein Kram muss warten, denn wir haben jetzt etwas anderes zu erledigen. Szenenwechsel.

Wir befinden uns auf dem Mars. Der Boss hält eine Rede, vor den Saints. Pierce, Shaundi, Jonny Gat lebt wieder. Wir haben nicht umsonst gekämpft und all die verlorenen Kameraden waren es wert, denn jetzt werden wir Killbane in seiner letzten Festung endlich stellen und besiegen.
Alles sieht ganz schön billig aus und auch die Rede wirkt sehr sehr überzogen. Nicht im Sinne der Emotionalität, sondern eher im Sinne einer miserablen Schauspielerischen Leistung.
Auch wenn das Spiel hier ein bißchen weitergeht, steigen wir an dieser Stelle aus. Die letzte und folgende Mission "Gangsters in Space" setzt dem Irrsinn des Spiels ein Kröhnchen auf und führt in den Abspann von Saints Row III.

Das war es also, wir sind hier fertig. Über 200 verwendte Screenshots aus über 400 gemachten, circa 90 Seiten Text und 14 Cosplays später, haben wir Saints Row The Third durchgespielt.
Auch wenn meine Version des Spiels alle DLCs beinhaltet, lassen wir diese jetzt aus. Für die jenigen von euch, die sich das Spiel vielleicht auch kaufen wollen, sollen ja auch noch Überraschungen bleiben. Außerdem bleiben euch ja auch noch die alternativen Entwicklungen im Spiel, wenn ihr in so mancher Mission euch anders entscheidet. Von der Wahl Killbane in der letzten Mission zu jagen mal ganz abgesehen.

Mir hat es eine große Freude bereitet, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass dieses Let's Play nie zu Ende gehen würde. Ich sehe auf jeden Fall, dass die filmenden LPler es deutlich leichter haben, zügig ihre Inhalte zu platzieren.
Besonders bedanken, neben eurer Aufmerksamkeit, möchte ich mich für eure Cosplay-Vorschläge, die mir besonders Spaß gemacht haben. Einige haben es aber leider nicht ins LP geschafft, diesen Figuren möchte ich vor dem Abspann mit allen Hauptdarstellern noch mal einen Gruß ausrichten:

Nicht dabei:
Michael Knight, Dr. Who, Indiana Jones, Tinkerbell, Prinzessin Peach, Catwoman, Sheldon Cooper, Alf und Sully.

In den Hauptrollen:
Sagat als Boss
Elvis als Boss
Batman als Boss
Minions als Boss
Gru als Boss
Gordon Freeman als Boss
Doc Brown als Boss
Deadpool als Boss
Prinzessin Leia als Boss
Shaun als Boss
Xena als Boss
Jessica Rabbit als Boss
Ash Ketchum als Boss
Jay Nightwind als Boss

Kommentare

  1. Ein sehr schöne und unerwartetes Finale, was das Cosplay betrifft. ;)

    Die Credits sind episch. :D

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    1. Musste einfach so sein.
      Für das Bild habe ich auch meine feinsten Paint-Skills abgefeuert! ;)

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  2. Würdiges Ende einer tollen Serie!

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  3. Klasse Ende. Ein würdiger Abschluss.

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