Der Nutzen zu Mentorieren
Nicht alles muss einen Nutzen haben. Wir dürfen auch Dinge tun, weil wir sie einfach tun wollen. Genau wie mit dem Sinn, findet sich der Nutzen von Dingen auch gerne nachdem wir sie gemacht haben.
In der Erzieher*innen-Ausbildung habe ich gelernt, dass ein Teil des Lernens die Reflektion einer Sache oder Situation ist. Eine nützliche Technik der Reflektion ist wiederum, das Erlebte in eigenen Worten zu beschreiben. Das Gesehene. Die Erfahrung.
In den letzten Wochen durfte ich ein paar Menschen mit Wissen und Erfahrungen betreuen. Sie haben mich nach meinen Einblicken gefragt, ich durfte Mentor sein. In den Gesprächen habe ich aber auch gemerkt, dass ich viel von dem Wissen habe, aber lang nicht mehr die Techniken dahinter angewandt habe. Die Tools über die ich es gelernt habe. Also habe ich das wieder angefangen.
Aus meinem Mentoring ist also auch wieder eigene Aktivität gefolgt. Durch das Mentorieren habe ich mich auch selbst mentoriert. Viele Trainer*innen schwören ja auch darauf, Teile ihres Trainings mitzumachen. Gleichzeitig sehen sie während sie anleiten auch oft ihre eigenen Themen und Herausforderungen klarer.
Ein Mentor sein oder sein Wissen zu teilen, ist also auch gute Übung für sich selbst.
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