Tommy Wood über Systeme

Eigentlich spricht der Forscher über Nervensysteme und Demenzvorbeugung. Neueren Erkenntnissen nach kann mensch da etwas tun um die Chancen zu verbessern nicht betroffen zu sein. Dabei erklärt er eine Systematik mit drei Hebeln an denen mensch arbeiten kann. Der Punkt der für mich besonders heraussticht: Er sagt dass mensch nicht versuchen soll alle drei Hebel zu bewegen, sondern sich erstmal einen in den Blick zu nehmen. Sein Argument: Es ist eh alles ein System, verbessert mensch in einem Bereich die Bedingungen, werden sie anderswo automatisch besser. Wer mit dem Rauchen aufhört beseitigt zum Beispiel eine Sucht, aber der Darm und Geschmacksnerven erholen sich auch. Die Ausdauer kann besser werden. Das Herz. 

Mit diesem Bild im Kopf schaue ich auch auf die Kunst. Wenn ich mir einen von vielen Bereichen vornehme und mich dort verbessere, wird das auch irgendwann auf andere Bereiche abfedern. Weil wenn ich meine Stimme trainiere, dann kann ich nicht nur besser auf der Bühne auftreten, sondern auch bei Gesprächen für Projekte. Wenn ich zeichnen übe, verstehe ich auch Formen und Körper besser. Wenn ich also einen Bereich in den Fokus nehme, wachsen auch andere. 

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