Ryan Holiday & Marc Aurel
In seinem Buch "Right thing, right now", sagt Ryan Holiday, der seine Bücher auf den Werken von Marc Aurel basiert:
"Bis wir nicht aufhören zu diskutieren, können wir nicht anfangen etwas zu tun. Wir diskutieren weiter, damit wir nicht anfangen müssen etwas zu tun."
Auch wenn vor vielem Handeln es sinnvoll ist, einen Abgleich mit allen Betroffenen zu machen, gibt es eben einen Punkt wo das Diskutieren nirgendwo mehr hinführt und verhindert, dass etwas umgesetzt wird. Sowohl in der modernen Landschaft der - so genannten - sozialen Medien, als auch in der Seele von Künstler*innen sehe ich das.
Der ewige innere Monolog, die ewige Diskussion, das aussichtslose Suchen nach Perfektion. Dabei führt nur ein Weg zur Chance etwas annähernd perfektes zu erschaffen: Erschaffen. Es oft genug versuchen. Etwas tun. Also nehmen wir diesen Impuls mit und schauen sorgfältig auf unsere Diskussionen: Wieviele davon sind schon vorbei und dienen nur unserer Angst anzufangen? Welche davon verhindern gerade eine Veränderung?
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