Text: Frieden
Das Surren der Geräte, das Ticken der Uhr, das Laub auf der Straße, sie sind alle gleich laut. Dich höre ich nicht. Genau bis zu dem Punkt wo ich eine kalt Hand im Nacken fühle. Dann atmest du laut ein. Die kalte Hand geht aber nicht weg, sie greift mir geisterhaft von hinten in die Stimme. Denn du atmest nicht mehr wie jemand der schläft. Du schwimmst ein letztes Mal weit raus und du hast nicht mit solchen Wellen gerechnet. Selbst wenn Hilfe kommt, mit der Angst im Kopf ist mensch erstmal alleine. Selbst wenn mensch Hilfe hat, das fühlen passiert hinter Wänden die wir nicht erklären können.
Die Geräte werden so laut, dass der Schall mir die Luft aus den Röhren drückt. Du veränderst dich nicht. Nicht mehr und nie mehr. Selbst die Raben besuchen uns nicht mehr. Aber aus Respekt, nicht aus Ignoranz. Und sie mögen den Lärm nicht. Ich werde ihnen Nüsse bringen um Frieden zu schließen. Du hast dir ja gewünscht das alle nochmal in Frieden zusammen sitzen. Ich arbeite dran.
Deinen Frieden wünsche ich dir.
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