Eieiei, ich hab noch nie... 12 Monkeys gesehen!

Malte | 04.12.16 | / | 1 Kommentar

Quelle: http://www.amadei33.com/2016/06/12-monkeys-aka-twelve-monkeys-1995-usa.html
Auf Youtube habe ich vor einiger Zeit mal eine Videoreihe entdeckt, in der sich der Ersteller mit Videospielen befasst, die jeder Mensch kennt und gespielt hat... außer ihm. So beschreibt er seine Erfahrungen mit diesen Spielen nach heutigen Standards, inwiefern die Mechaniken funktionieren oder ob die Spiele ihren Ruf verdienen. Ein sehr schickes Format, was ich euch nur ans Herz legen kann, daher hier mal der Link zur Playlist.

Ich würde am liebsten durch die Zeit reisen, mir eine Ohrfeige dafür verpassen und mich vor den Film setzen.


Warum erzähle ich euch das jetzt? Schlaue Köpfe sehen die Antwort darauf bereits im Titel des Blogbeitrags, ich führe es aber trotzdem mal aus. Gestern Abend scrollte ich durch diverse Streaming-Dienste, als ich auf die Serie 12 Monkeys stieß. Was ich wusste: Die Serie soll ganz gut sein und sie basiert auf Terry Gilliams SciFi-Zeitreise-Werk. Mein Problem: Ich habe diesen Film noch nie gesehen und das, obwohl mir seit Jahren gesagt wird, wie sehr ich ihn mögen werde! Also habe ich diesen Umstand kurzerhand geändert und mich dazu entschlossen, euch davon zu berichten. Eben genau wie in der eingangs erwähnten Videoreihe, nur eben auf Filme bezogen. Da gibt es nämlich einiges für mich, was noch nachzuholen ist.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wow, ich habe 12 Monkeys gesehen! Und bevor ich euch hier auf die Folter spanne, Argumente gegeneinander aufwiege und am Ende ein überraschendes Fazit ziehen werde, mache ich das ganze mal zu Beginn: Wieso habe ich so lange auf diesen Film gewartet? Ich würde am liebsten durch die Zeit reisen, mir eine Ohrfeige dafür verpassen und mich vor den Film setzen, als ich zum wiederholten Male in den ersten zwei Minuten weggezappt habe. Und der Film zeigt ja auch, wie es geht. 2035 gibt es nämlich überdimensionale Zahnpastatuben, die einen in die Vergangenheit pressen. Läuft also, in 19 Jahren hau ich meinem früheren Ich auf die Schnauze!

Quelle: http://www.mensjournal.com/expert-advice/the-best-post-apocalyptic-movies-ranked-by-imminent-danger-20150512/4-12-monkeys-1995

„Wie zum Geier kommt jemand darauf, dass Menschen sich jemals so artikulieren?“

 

Ich mag Science Fiction, ich mag die Darstellung von Dystopien und ich mag Zeitreisen. Es hätte mir direkt klar werden müssen, dass dieser Film aus dem Jahre 1995 genau mein Ding sein muss. Allerdings hat es auch jetzt einige Zeit gedauert, bis ich vollkommen in die Geschichte gezogen war. Das liegt vor allem an Gilliams typischer Machart von Filmen. Enorm viele CloseUps, wackelige Kamerafahrten um die Charaktere herum, enge Räume, in denen die Szenarien ablaufen. Hinzu kommen dermaßen gekünstelte Dialoge der Menschen, die im Film in der Zukunft leben, bei denen ich mir denke: „Wie zum Geier kommt jemand darauf, dass Menschen sich jemals so artikulieren?“
Na gut, im Jahr 2035 leben nur noch sehr wenige Menschen auf der Erde, allesamt unterirdisch, da an der Oberfläche ein gefährlicher Virus die Luft kontaminiert. Wer weiß, wie solche Umstände das Sprachverhalten beeinflussen. James Cole, gespielt von Bruce Willis, ist ein Gefangener in dieser Welt, der die Chance bekommt, seine Haftzeit zu verkürzen, indem er zurück in die Vergangenheit reisen soll, um dort Informationen aus der Zeit vor dem Virus zu erhalten, welche die Menschheit in der Zukunft retten könnten. Der einzige Hinweis für ihn ist, die Armee der 12 Monkeys aufzuspüren, welche mit dem Virus in Verbindung stehen soll.Als er dies in der Vergangenheit erzählt, glaubt ihm natürlich niemand, er landet in der Psychiatrie und entwickelt eine Beziehung zu seiner Therapeutin, die sich durch den ganzen Film zieht, entwickelt und vertieft. Dieses Zusammenspiel ist sehr schön und interessant gezeichnet und für einen Gilliam-Film auch erstaunlich nachvollziehbar. In der Psychiatrie stößt Cole allerdings auch noch auf einen weiteren Charakter, der das absolute Highlight des Films ist und bleibt: Ein junger Brad Pitt, der die Rolle eines psychisch kranken Patienten so ausgezeichnet spielt, dass der komplette Film sich allein schon für seine Einlagen lohnt.

Quelle: http://entertainmentguidefilmtv.blogspot.de/2011/11/12-monkeys-1995.html

 

Die Sache mit den Zeitreisen 

Ebenfalls gefällt mir die Form der Zeitreise, die hier gewählt wurde. Während in Zurück in die Zukunft jede Aktion in der Vergangenheit die Zukunft beeinflusst, ist die Zeitreise hier fest in den Zeitstrahl integriert. Das heißt, dass jede Entscheidung, die Cole in der Vergangenheit trifft, schon immer so getroffen wurde und dementsprechend die Geschehnisse nicht ändert, sondern einfach nur weiter unaufhörlich vorantreibt. Trotzdem hängt man gespannt vor dem Bildschirm, ist immer wieder schockiert, wenn man merkt, dass alle Mühen dem Ende der Menschheit in die Karten gespielt haben und hofft, dass das irgendwie den Akteur*innen bewusst wird, so dass sie daran etwas ändern können. Dieses Prinzip lässt mich auch stark an dem von Gilliam erläuterten Ende zweifeln, welches sowohl wie von ihm gewünscht als Happy End funktionieren, andererseits durch die ganzen Entwicklungen des Films eigentlich nicht gut ausgehen kann.

Wie also bereits zu Beginn gesagt: Ich finde diesen Film grandios. Das Setting passt, die Schauspieler überzeugen und 12 Monkeys hat mich auch nach dem Abspann nachdenkend zurück gelassen. Wenn ihr also mein altes Schicksal teilt und den Film noch nicht gesehen habt: Ändert das sofort! An alle anderen: Entschuldigt, dass ich so lange damit gewartet habe!

Bochum: Ein neuer Player Imbiss

Andasch | 29.11.16 | / | 2 Kommentare
Vor einiger Zeit habe ich meine Top 8 - Imbisse in der Bochumer Innenstadt vorgestellt.
Jetzt ist ein neuer Player Imbiss (schlechtes Wortspiel, konnte es mir nicht verkneifen, sorry..)
In der Kortumstraße hat die Imbissbude Mc Damaskus aufgemacht. Serviert wird hier syrisch-arabische Küche. Von Hummus, dem leckeren Kichererbsen-Sesam Dip, bis hin zu Schawarma.
Die Karte enthält  stolze 17 Gerichte. Darunter 5 Sandwich-Gerichte, die sich bestens für unterwegs eignen. Wer also mal statt dem klasisschem Döner was neues ausprobieren will, ist bei Mc Damaskus genau richtig. Alles hier schmeckt irgendwie exotischer.
Ich habe für euch alle fünf Sandwich Gerichte probiert und will euch davon berichten.

Shish Tawook Sandwich

Hinter dem Namen verbirgt sich ein köstliches Sandwich das mit einem Hänchenbrust-Spieß gefüllt ist. Natürlich kommen da noch Salzgurken, die roten Rüben und Sauce dazu. Außerdem mit dabei: Pommes. Köstlicher Snack der mit einem Preis von 3€ absoulut erschwinglich ist. Das Fleisch wurde vorher speziell mariniert und schmeckt sehr würzig.

Schawarma Sandwich

Schawarma ist der Preis/Leistungs-Sieger bei Mc Damaskus. Für schmale 2,50 € gibt es hier ein Sandwich gefüllt mit Schawarma, also dem Fleisch das ihr am Drehspieß hinter der Theke seht, Salzgurken und den roten arabischen Rüben . Dazu kommt natürlich noch die Schawarma Sauce.  Auch wenn das ganze an den traditionellen Döner erinnert, schmeckt das ganze hier anders. Das liegt vorallem an der speziellen Salatkombination und der Soße. Was aber auch auffällt ist ein leichter zitronig, frischer Geschmack. Das Fleisch wird bevor es am Drehspieß gegrillt wird nämlich in einer Marinade aus Zitronensaft und vielen weiteren Gewürzen eingelegt.


Schekaf Sandwich

Hinter diesem Namen verbirgt sich ein weitere Fleischspieß. Es ist Kalbsfilet. Es gibt Salzgurken dazu und das Brot wird mit Hummus bestrichen. Ich muss gestehen, so ganz war das nicht meins. Das Fleisch war mir persönlich zu schwer zu kauen. Ist trotzdem aber 'ne nette Alternative und ein Experiment wert. Preistechnisch liegen wir auch hier bei schmalen 3 Talern.

Kabab Sandwich

Auch hier bekommt ihr zwei Spieße in euer Sandwich gelegt. Kabab sind Spieße aus Lammhack. Das fand ich persönlich ziemlich nice. Das Fleisch ist fantastisch. Es ist würzig und erinnert ein wenig an Köfte. Dazu den klassischen Mc-Damaskus Salatmix, der auf euch, gerade beim ersten Mal exotisch wirken wird. Und auch hier gibt es Hummus im Sandwich. Defintiv mein Lieblingssandwich nach dem Schawarma Sandwich. Und mit 3 Euro fährt man hier ziemlich gut.

Falafel Sandwich

Auch ein Falafel Sandwich für die Veggies unter euch wird hier angeboten. Ähnlich wie beim Al Efendi Grill ums Eck sind die Falafel hier selbst gemacht. Auch hier gibt es den syrischen Salatmix, der euch ein wenig Damaskus Küche in den Mund legt. Anders als beim Al Efendi Grill, gibt es hier aber weder Hummus, noch 'n Getränk. Das Falafel Sandwich war gut. Aber wenn ich Bock auf Falafel hab, würd ich nächstes Mal eher zum Al Efendi Grill laufen.  Die wahre Stärke von Mc Damaskus liegt defintiv in seinen wirklich grandiosen Fleischspießen.


Autorenprofil Gabriel

Gabriel Bieber | 27.11.16 | / | Kommentieren
Als Nerd und Gamer, ähnlich wie die Uruk-Hai in Herr der Ringe, wurde er in einer Grube aus zermatschten Doritos und Mountain Dew erschaffen. Nach einigen Umwegen über die älteren Nintendo-Konsolen, gelangte er an eine PlayStation. An eine Dreamcast, die darüber hinaus eine voll gute Wertanlage ist, konte er nie gelangen.

Schon vom Start an verfolgte er die Inhalte von Der Nachtwind, war aber durch seine Arbeit bei der Gaming Plattform Next-Gamer zu stark eingespannt, um auch hier gute Inhalte regelmäßig veröffentlichen zu können. Da für größere Specials auf dieser Website aktuell die Zeit zu knapp ist, fand er, dank des Aufrufs von Der Nachtwind, seinen Weg in diese coole Truppe.

Von Ihm werdet ihr hier viel Gaming-Inhalte lesen können, zu großen Releases auch mal ein Stream, aber auch jede Menge Rezensionen zu Filmen, Büchern, CDs, Hörspielen und nebenher noch ein paar Kurzgeschichten und Anekdoten. Wenn es um Gaming geht, dann in erster Linie an der PlayStation und einige kleinere Indie-Titel am PC.

Wenn er gerade nicht vor der Konsole hängt, oder am PC darüber schreibt, ist er Mitorganisator für die Essener Weststadtstory, liest gerne, hört gerne Musik und fabriziert hin und wieder etwas, das annährend an diese erinnert (mit Gitarre und Launchpad u.a.).

Alle Beiträge von Gabriel findet ihr hier

Autorenprofil: Malte Küppers

Jay Nightwind | 27.11.16 | / | Kommentieren
Malte hat ein Problem. Er interessiert sich für so viele Sachen, dass er oft nicht weiß, womit er sich jetzt beschäftigen soll.

Er schreibt gerne und trägt das Zeug dann auf der Bühne vor. Er hat eine riesige Sammlung an Videospielen, von denen ein Großteil noch nie von ihm gespielt wurden, obwohl er sich eigentlich liebend gern mit den Spielen und ihren Inhalten auseinandersetzt. Dann kommt ein Faible für Serien und Schallplatten, ein großes Interesse an Flora, Fauna und dem Weltraum, politisch interessiert und nebenbei noch Schulsozialarbeiter, um den ganzen Kram irgendwie zu finanzieren.

Der klare Nachteil ist also, dass der normale Alltag immer wieder eine Überforderung durch die Frage „Was mach ich heute so?“ darstellt. Der Vorteil: Es gibt einen großen Pool an Möglichkeiten, seinen Senf abzugeben. Und genau das möchte er hier auch machen, wenn der Kopf mal wieder zu voll wird und eine Entlastung benötigt.

Alle Beiträge von Malte findet ihr hier.