Snipperclips

Malte | 01.04.17 | / | 1 Kommentar


Oder: Das perfekte Pärchenspiel


Quelle: https://cdn03.nintendo-europe.com/media/images/10_share_images/games_15/nintendo_switch_download_software_1/H2x1_NSwitchDS_Snipperclips_deDE.jpg

Seit dem 3. März gibt es die Nintendo Switch im Handel. Damit einhergehend gibt es einige valide Kritikpunkte, die vom Kauf abraten: Der hohe Preis, kleine Macken der Technik, kaum Spiele zum Launch.
Da ich allerdings unbedingt das neue Zelda spielen wollte, war mir das alles ziemlich egal und ich habe mir die Konsole direkt am ersten Tag gekauft. Zufälligerweise hatte ich auch noch etwas Geld auf meinem eShop-Konto, welches ich in ein kleines Spielchen steckte, von dem ich zu Beginn nicht wusste, was mich erwarten würde. Der Titel des Artikels verrät das ganze natürlich sofort, daher brauche ich hier gar nicht großartig geheimnisvoll tun, sondern direkt sagen: Wenn ihr Lust habt, Menschen vor eine Konsole zu bekommen, völlig egal, ob diese schon Videospielerfahrung mitbringen oder nicht, dann holt euch Snipperclips! Es mag minimalistisch aussehen, fast schon zu kindlich, allerdings holt ihr euch mit diesem Spiel ein wunderbares Puzzleerlebnis ins Haus, welches vor allem zu zweit oder zu viert unfassbar viel Spaß bereitet.

  "Alleine ist das gesamte Spiel eher hakelig als unterhaltsam."


Snipperclips ist ein Spiel für ein bis vier Menschen. Der Einzelspieler beinhaltet allerdings trotzdem zwei Figuren, wobei ihr durch Knopfdruck zwischen diesen hin- und herwechselt. Im Multiplayer wird die zweite Figur einfach von der zweiten Person gesteuert. Das ist im Übrigen auch die Spielweise, die ich euch empfehlen möchte. Alleine ist das gesamte Spiel eher hakelig als unterhaltsam. Wenn ihr euch nicht miteinander absprechen könnt, euch unterstützt oder euch auch mal einen Streich spielt, wird das Spiel eher zur Arbeit anstatt zum Vergnügen.
Ihr habt nämlich die Möglichkeit, eure kleinen Papierwesen übereinander zu platzieren und einen Knopf zum Schnibbeln zu drücken. Der überlappende Bereich wird dann aus der zweiten Figur herausgeschnitten. So müsst ihr euch gegenseitig in Form schneiden, um diverse Rätsel zu lösen. Verschnibbelt ihr euch einmal, reicht ein fester Knopfdruck und euer Papierfigürchen wird in den Ursprungszustand zurückversetzt.
Die Aufgaben, die sich euch stellen, sind dabei äußerst vielfältig. Ihr müsst entweder vorgezeichnete Figuren nachstellen, Bilder passgenau ausschneiden, Basketbälle in Körbe transportieren, angeln, Zahnräder bewegen und vieles mehr. Alles, indem ihr eure Figuren so schneidet, wie es für euch Sinn ergibt. Das schöne dabei ist: Ihr MÜSST nicht unbedingt schnibbeln. Durch die physikbasierten Rätsel ist es auch möglich, völlig individuelle Lösungswege anzugehen, die ihr euch so ausgedacht habt. Ein Rätsel so zu schaffen, verleiht einem ein unfassbar gutes Gefühl. Ein Beispiel: Durch zwei Rohre floss eine schleimige Flüssigkeit und traf dabei auf kleine Smileys. Aufgabe war es, diese Berührungen zwischen Flüssigkeit und Smileys zu verhindern. Zu Beginn versuchten wir noch, unsere Figuren so zu formen, dass der Strom einfach abgelenkt wurde. Als dies irgendwann nicht mehr funktionierte, schnitten wir Behälter in unsere Figuren, hängten diese über die Rohre und verhinderten so jeglichen Austritt der Flüssigkeit. Die Erkenntnis, dass wir das so auch von Anfang an hätten machen können, führte zu großem Gelächter.
Gelacht wird allerdings auch, wenn die Absprachen untereinander doch nicht so gut funktionieren und eine Figur plötzlich beginnt, die zweite aggressiv wegzuschnibbeln, bis nur noch ein kleiner Fetzen übrig ist. Der kooperative Gedanke wird dann ganz schnell beiseitegeschoben und der Rätselbildschirm wird zu einem Kriegsfeld. Das hat das Spiel ebenfalls begriffen, weswegen es einen kleinen Spielmodus für den Wettstreit gibt. Dort spielt ihr entweder gegeneinander Basketball, Hockey oder eben ein Schnibbelduell. Diese Modi machen allerdings nur kurzzeitig Spaß, da dieses Zerfetzen der zweiten Spieler vor allem dann reizvoll ist, wenn dieser nicht damit rechnet und sich gerade präzise für einen Schnitt platziert. Ich bin ein sehr schadenfroher Mensch, wodurch ich jubelnd auf der Couch umherhüpfe, jemandem so kurz vor einer erfolgreichen Mission einen Strich durch die Rechnung zu machen. Hinzu kommt dann das dezente Gefühl von Angst, weil man danach nie weiß, ob und wann der oder die Mitspieler*in zurückschlagen wird.
Quelle: https://pbs.twimg.com/media/C2WJb5-VQAEieGY.jpg

 "Lacht gemeinsam und knobelt kreativ an den Lösungen für diverse Rätsel!"


Schade am Spiel ist nur, dass der Umfang für den Zwei-Spieler*innen-Modus  von 3 Welten mit je 15 Rätseln ziemlich mau ist. Der kompetitive Modus verliert schnell an Reiz und der Vier-Spieler*innen-Modus steht vor dem gleichen Problem wie zu Beginn erklärt: Ihr könnt ihn zu zweit spielen, wobei man zwei Figuren auf einmal kontrollieren muss. Auch hier wird die Steuerung also sehr hakelig und der Modus entfaltet seinen vollen Reiz demnach nur, wenn ihr zu viert vor der Konsole sitzt. Dann steigt Spaß und Chaos zwar exponentiell an, diese Möglichkeit taucht zumindest in meinem Umfeld allerdings sehr selten auf. Das heißt also, dass ihr, wenn ihr alleine seid, gänzlich auf das Spiel verzichten könnt und zu zweit der Spaß schnell vorbei ist. Trotzdem würde ich euch eine warme Empfehlung aussprechen. 20€ sind zwar alles andere als günstig für den geringen Umfang, allerdings hatte ich dafür ein paar Stunden riesigen Spaß zu zweit.
Stellt Freundschaften und Beziehungen auf die Probe, ohne euch gleich durch zu hohen Frust die Köpfe einzuschlagen, lacht gemeinsam und knobelt kreativ an den Lösungen für diverse Rätsel. Denn wenn man so gut mit einem Spiel abschalten kann, ist das Geld definitiv nicht gänzlich falsch investiert!

Quelle: https://pbs.twimg.com/media/C2WJb5-UUAAlqCK.jpg

Nachtwind Live! im KJT Dortmund

Der Hartmann | 30.03.17 | / | 1 Kommentar
Wir haben unseren Blog wieder auf die Bühne gebracht.
Nachdem wir bei unserer ersten "Nachtwind Live"- Veranstaltung ein gutes Feedback bekommen haben und wir richtig Spaß an der ersten Liveausgabe hatten, haben wir uns erneut auf eine Bühne gestellt und das, was wir sonst in digitaler Form machen, vor Publikum passieren lassen. 
Dieses Mal waren wir im Kinder- und Jugendtheater Dortmund zu Gast.



Malte, unser neustes Mitglied, hat an dem Abend die Moderation übernommen und das Publikum durch die Veranstaltung geführt.




Wir mögen Interaktion mit unseren Lesern oder wie in diesem Fall, dem Publikum. Deswegen hat Malte ein paar Spiele mitgebracht, die wir zusammen mit den Zuschauern gespielt haben.
Hier zu sehen ist Spiel 1, was wie folgt funktioniert:
Malte macht Gesten, auf die das Publikum mit bestimmten anderen Gesten reagieren soll. Hier zu sehen: Malte zeigt Pistolen und das Publikum hält die Hände hoch.







Nach dem Spiel war Frau Lore an der Reihe.
Sie hielt eine Präsentation über das Buch "Die Haifischzahnstrategie", ein Buch von Hannes Fehr. Inhalt des Buches ist "Affärenmanagement für Single- Männer".
Frau Lore hat in diesem Vortrag vollkommen wertungsfrei den Inhalt des Buches wiedergegeben, was für viele Lacher gesorgt hat.





Dann war das Publikum wieder gefragt, denn Malte hat die Frage in den Raum gestellt: Welche Filme sollte man gesehen haben?
Daraufhin konnten die Zuschauer ihre Filmhighlights auf Karteikarten schreiben und bei uns abgeben.






Es folgte das nächste Spiel. Und zwar "Mittelalter- Schnickschnackschnuck", was eine Abwandlung des Klassikers "Schere, Stein, Papier" ist.
Das Spiel lief wie folgt ab: Es stehen drei Figuren zur Auswahl (Drache, Ritterin und Prinz) und wie im Klassiker schlägt eine Figur eine andere und wird von einer Figur besiegt.
Beim Mittelalter- Schnickschnackschnuck tritt man als Team an und muss sich vor der Runde einigen, welche Figur gezeigt wird. Diese muss dann vom gesamten Team gezeigt werden. Falls eine Person im Team eine andere Figur zeigt, ist die Runde verloren.
Wir haben nach 7 Runden immer noch ein Unentschieden gehabt und das Spiel an dieser Stelle beendet.




Im Anschluss gab es eine Kurzgeschichte von Fatima Talalini zu hören.
In der Geschichte ging es um die Frage, wie das Leben in Deutschland wohl wäre, wenn hier aktuell Krieg herrschen würde.
Es wurde die fiktive Geschichte einer Person erzählt, die eine Flucht in ein sicheres Land in Erwägung zieht.
Harter Tobak, der zum Nachdenken angeregt hat.





Und dann war unser Hartmann dran, der das machte, was er am besten kann: Über Bahnzeug reden.
Als Hobby- und Berufseisenbahner hat er ein tiefes Fachwissen und weiß, was alles im Hintergrund abläuft. Ja, er weiß sogar was hinter dem bekannten Spruch "Verzögerung im Betriebsablauf" stecken kann.
Im Anschluss an seinen Vortrag über die Gründe von Verspätungen, konnten die Zuschauer ihm noch Fragen stellen, die dann nach bestem Wissen beantwortet wurden.



Zu guter Letzt war Malte wieder an der Reihe und löste auf, was die Leute auf ihre "Must see"- Zettel geschrieben haben.
Es wurden Klassiker wie "Das Leben des Brian" oder "Dirty Dancing" genannt, allerdings auch neuere Streifen wie "iRobot" oder "La- La- Land".
Durchweg eine bunte Mischung.


Und damit war der Abend dann auch zu Ende.
Vielen Dank an unser Publikum, das so wundervoll mitgemacht hat und wirklich gute Stimmung gemacht hat.
Wir hatten viel Spaß und können den nächsten Livetermin gar nicht abwarten!

Vlog #007 - Individualität Vs. Sozialisation (Mit Jay)

Jay Nightwind | 23.03.17 | / | 2 Kommentare

Gesprächsstoff #001 - Die 3 wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte

Jay Nightwind | 21.03.17 | / / / | 9 Kommentare


Das sagt Jan:
Rosa Parks
1955 weigert sich Rosa Parks ihren Platz im Bus einem Weißen zu geben, nachdem alle Plätze in der Sektion des Busses für Weiße bereits belegt waren. Sie wurde damit eines der vielen Gesichter, die ungerechte Rassengesetze angefochten haben.
Diese Frau weigerte sich, ihren Unterdrückern nachzugeben. Nicht in einem spektakulären Rahmen, sondern da, wo häufig die brutalsten Ungerechtigkeiten stattfinden: In unserer Lebensnähe, jeden Tag.

Macht findet sich halt nicht nur in der politischen Spitze, sondern auch im Alltag. Wir missbrauchen sie, um eigene Priviligien zu sichern, in dem Glauben, andere würden sie uns nehmen wollen. Aber Macht kann mensch sich nicht alleine schaffen, sie wird immer gegeben. Und wenn Macht missbraucht wird, dann muss sie wieder genommen werden. Jeder Souverän über einem Volk hat seine Macht vom Volk bekommen, schon alleine, weil sie sich unterordnen. Rosa Parks ist für mich Sinnbild für die Einfachheit des Protests. Es braucht keine Gewalt, Wissenschaften oder Heldentaten, um bestehende Verhältnisse zu bekämpfen. Es reicht manchmal, sich zu weigern.

Mondlandung
Ich habe sie nicht aktiv erlebt, aber sie prägte meine Jahre als Kind. Mein erstes Lego-Set war die Raumstation (mit Benni aus dem Lego-Film!) und als Kind wollte ich Gärtner auf dem Mond werden. Es gibt da draußen mehr. Es war der nächste logische Schritt für mich als Kind. Wenn die Konflikte auf der Welt gelöst sind, fangen wir unsere Historie von vorne an, in dem wir wieder Wandern. Unser Planet als die Höhle die wir verlassen, um neue Lande, Möglichkeiten und Herausforderungen zu entdecken. Wieder würden wir uns über ewige Zeiten an die neuen Bedingungen anpassen. Und auch wenn ich es nicht mehr miterleben würde, dachte ich, wir könnten die Generationen sein, die den Sprung auf die nächste Ebene schaffen. Da

In meiner Überzeugung bräuchte sich dann auch keiner mehr um die Erde streiten. Die Ziele der Menschheit wären größer als die bestehenden Konflikte. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass wir als Kleinkinder - nach dem Entwicklungspsychologen Piaget - Dinge lernen, in dem wir ausprobieren und daraus Muster ableiten. Erst können wir greifen. Dann greifen wir alles. Wenn das geht, wissen wir wie man greift. Klar, den Planeten Erde haben wir auch noch nicht vollständig erschlossen, aber warum nicht kindlich neugierig bleiben. Da draußen gibt es soviel zu entdecken, soviel zu probieren, soviele Sterne, die wir uns in den Mund stecken müssen, um herauszufinden, wie sie funktionieren könnten. 

Gründung der Arbeiterjugend
Es könnte auch ein anderer Jugendverband sein, aber über die lange Zeitschiene gesehen, bin ich nun mal bei einer Nachfolgerin der Arbeiterjugend gelandet. Eine Organisation junger Menschen als eigenes Lebensumfeld in dem sie Utopien entwickeln, aber auch leben können, hat für mich besondere Bedeutung.

Die Gesellschaft nimmt den Menschen mit jugendlichem Alter immer mehr Möglichkeiten sich die eigene Wirksamkeit und Relevanz für die Gesellschaft zu zeigen. Gefühlt werden diese Einschnitte immer brutaler, da Jugendliche stark verschult, eingebunden, überfördert und überfordert werden. Eine freie Freizeit gibt es kaum mehr, Bereiche in denen Verantwortung und Teilhabe gelernt werden können, müssen erkämpft werden. Jugendverbände und Jugendhäuser bestärken in der Eigenaktivität.

Auch wenn ich politisch nicht immer mit meinem Verband übereinkomme, bin ich jeden Tag dankbar, für die Möglichkeiten und Entwicklungen, die ich dort erfahren durfte. Ich habe Kompetenzen erworben, die meinen Charakter und dadurch mein Leben geprägt haben. Der Jugendverband hat mit Bestätigung gegeben, als Familie es verpasst hat und hat mir erlaubt mich zu verwirklichen, als mir andererorts die Möglichkeiten fehlten. 


Und Tobi findet:
Erfindung der Dampfmaschine

Es war irgendwie abzusehen, dass ich als Hobby- und Berufseisenbahner mit diesem Punkt aufkreuze. Denn ohne die Dampfmaschine wären wir wohl nicht da, wo wir heute sind, eisenbahntechnisch gesehen.
Denn hätten James Watt und weitere kluge Köpfe im 18. Jahrhundert diese Maschine nicht entwickelt, wäre es womöglich nicht so schnell zur ersten Dampflok gekommen.
Die Dampflok ist zwar ökologisch betrachtet jetzt nicht unbedingt optimal aber auf ihr basieren alle Züge, die heute durch die Länder fahren. Von der Museumsdampflok bis hin zum hochmodernen Hochgeschwindigkeitszug.
Und auch wenn es aktuell, in Deutschland zumindest nicht so aussieht, der Transport auf der Schiene von Personen und Gütern ist immens wichtig für die Entlastung der Straßen und für die Entlastung der Umwelt

Elvis Presley
Man kann über die Musik Presleys denken, wann man möchte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass es absolut nicht meine Welt ist.
Doch seine Musik war wichtig, denn daraus hat sich viel entwickelt.
In den 50ern startete die Rock 'n' Roll- Welle, für die Presley einer der ersten und wichtigsten Vertreter war. Aus ihr entwickelten sich in den folgenden Jahrzehnten so ziemlich jeder Musikrichtung, die auch nur im Entferntesten etwas mit Rock zu tun hatte.
Genres wie Grunge, Progressive- Rock, Metal hätte es so vielleicht nie gegeben, wenn es den Rock 'n' Roll nicht gegeben hätte.
Und Presley hat ihn salonfähig gemacht. Merci vielmals.

Erfindung des Buchdruckes Als Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert den Buchdruck erfand, wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft getan.
Dadurch, dass Schriften nun viel einfacher vervielfältigt werden konnten, konnten Wissen und Informationen viel einfacher und vor allem viel preiswerter verbreitet werden.
So gesehen basiert die Moderne auf eben jener Erfindung.
Der Einfluss auf die Bildung, auf Katastrophenschutz (durch Verbreiten von Informationen) und so ziemlich jeden anderen Aspekt des alltäglichen Lebens ist immens und dafür können wir definitiv den Hut ziehen.

---
Andy sagt:
Ich fühl mich gar nicht richtig in der Lage zu sagen, was die 3 absolut wichtigsten gesellschaftlichen
Ereignisse der Weltgeschichte sind. Dafür bin ich zu wenig Experte, kenne zu wenig Variablen. Deshalb versuche ich an dieser Stelle, Ereignisse aufzulisten von dennen ich denke, dass sie mein bzw. unser Leben hier sehr stark beinflusst haben. Ob sie tatsächlich die wichtigsten sind, möchte ich nicht entscheiden. Es sind nur Vorschläge oder Norminierungen.

Entdeckung des Penicillins
Alexander Flemming,  seines Zeichens schottischer Bakteriologe, hat 1928 Penecillin in einem Schimmelpilz entdeckt. Penecillin hatte antibakterielle Wirkung und wurde somit zum ersten Antibiotika der Welt. Schlagartig änderte sich die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen um 10 Jahre. Nach oben! Penicilin führte dazu, das wir bakterielle Infektionen sicher und effizient bekämpfen konnten. Sei es nun bei Wundinfektionen nach Operationen oder bei bakteriellen Lungenentzündungen. Plötzlich hatte man tatsächlich ein wirksames Mittel gegen Bakterien entdeckt.
Die Entdeckung von Penicillin und anderen Antibiotika hat unsere Gesellschaft maßgeblich verändert und spielt auch in unserer heutigen Gesellschaft eine große und wichtige Rolle.

Das Manhattan Projekt und andere Atomwaffentests
Atomwaffen sind ziemlich scheiße. Verrückt wie viel Wissenschaft Menschen auf sich nehmen um sich gegenseitig möglichst effizient zu töten..
Die Entwicklung von Atomwaffen führte zum Ende des zweiten Weltkriegs und einer ganzen Ära der Angst im kalten Krieg. Ich glaube unsere Geschichte wurde ganz enorm von diesen Waffen geprägt.
Auch wenn wir heutzutage kaum noch was davon spüren. Die Möglichkeit ganze Nationen mit einem Knopfdruck auszuradieren ist eine neue, nie da gewesene Option.


Marshall Plan und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland
Nach dem zweiten  Weltkrieg war Deutschland zerstört und wirtschaftlich am Ende. Die USA verabschiedete 1948 ein Wirtschaftswiederaufbauprogramm mit Krediten, Rohstoffen und Lebensmitteln. Nach diesen 4 Jahren ging es Deutschland (und anderen westeuropäischen Staaten) wirtschaftlich wesentlich besser als vor dem Krieg. Während der nächsten zwei Jahrzehnte kam es in ganz Westeuropa zu einem nie da gewesenen Wohlstand. Es wird als Nachkriegsboom bezeichnet. Ich bin zu wenig Wirtschaftswissenschaftler um eine fundierte und stichhaltige Analyse des Plans und der Wirtschaft zu dieser Zeit liefern zu können. Sorry. Aber ich glaube das der Marshallplan maßgeblich beinflusst hat, wohin sich meine jetzige Heimat entwickelt hat. Unsere jetzige wirtschaftliche Stärke wäre ohne die Hilfe der USA wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Aber wie gesagt, dass ist Westentaschen Wirtschaftwissenschaft meinerseits. Außerdem wurde kurz danach die Bundesrepublik Deutschland gegründet und das Grundgesetz verabschiedet. Ich denke, dass das ein unheimlich wichtiger Meilenstein für unsere weitere Entwicklung war.

----
Malte meint:

Industrielle Revolution
Ich würde die industrielle Revolution als Fluch und Segen zugleich bezeichnen. Legte sie einerseits den Grundstein zur Ausbeutung diverser Arbeistkräfte und teilte die Gesellschaft in Arbeitgeber und Arbeitnehmer, welche sich fortsetzte und letztendlich zum Kapitalismus führte, wie wir ihn heute kennen, kamen durch die Nutzung diverser Maschinen und den damit größeren Produktionsmengen auch mehr Menschen an diverse Gegenstände, die den Lebensalltag erleichtern und bereichern konnten. Maschinen, größere Mengen an Büchern, Fahrzeuge. Also Gegenstände, die einiges an Komfort für zukünftige Generationen bereit hielten und worauf wir nicht mehr verzichten möchten. Technische Errungenschaften sind fast nie etwas schlechtes. Problematisch ist oft nur, was der Mensch daraus macht und wie er sie verteilt.

Die Nutzung der Elektrizität
Zuerst wollte ich etwas von der Entdeckung schreiben, etwas Recherche zeigte mir aber den logischen Schluss, dass die Existenz von Elektrizität weit vor der Nutzung bekannt war. Dementsprechend beschränke ich mich auf den Zeitpunkt, den ich nichtmals konkret festlegen kann, ab dem Elektrizität wirklich flächendeckend eingesetzt wurde. Ich bin generell ein Mensch, der Fortschritt auf jeder Ebene feiert, dementsprechend legte die Nutzung der Elektrizität die Basis für alle weiteren Errungenschaften, die in den letzten Jahrzehnten eine nie vorher dagewesene Fortschrittsgeschwindigkeit erzeugte. Es gibt viele Sachen, auf die der Mensch verzichten kann und die wirklich dem reinen Komfort dienen. Ein Leben ohne Elektrizität wäre für mich allerdings unvorstellbar und ich halte es für ein Unding, dass es immer noch Orte auf der Welt gibt, denen dieser Fortschritt nicht ermöglicht wird.

1933 - 1945
Der schwärzeste Fleck der Menschheitsgeschichte, der das Weltgeschehen beeinflusst hat wie kaum ein anderes Ereignis. Erinnerungskultur, kollektive Schuld und der generelle Umgang mit Nationalismus sind Themen, die heute noch thematisiert werden. Der Grundsatz Adornos, dass Auschwitz sich nie wiederhole, ist eine der größten Maximen, die ich mir in meinem täglichen Handeln vor Augen halte. Menschen, die der Zeit hinterhertrauern oder der Meinung sind, doch endlich mal wieder ohne schlechtes Gewissen stolz sein zu dürfen auf dieses Land, denn schließlich hätten wir alle überhaupt nichts mit unserer Vergangenheit zu tun, gibt es leider noch viel zu häufig.


--- 
"Gesprächsstoff" ist eigentlich eine so genannte Talkbox. Mit Fragen, die zum Gespräch anregen, weil sie nicht so aufgebraucht sind wie andere. Wir nutzen ein paar der Fragen des Basis-Sets, um unsere Gespräche hier im Blog anzuregen. Denn als Blogteam sind wir eigentlich in einer Kennenlernphase, wo es natürlich darum geht, herauszufinden, wer die anderen so sind. Aber wir wollen natürlich auch gerne mit euch sprechen und diskutieren, die Anreize nutzen und von euch neue Impulse bekommen. Also geht die Eingangsfrage natürlich auch an euch und wir freuen uns auf eure Kommentare.